Coronavirus: Informationen für Unternehmen

Die Covid-19-Pandemie kann alle Lebensbereiche und damit sämtliche Unternehmen, kleine wie große, betreffen oder sogar bedrohen.  Es kann zu Arbeitsausfällen kommen, zu Lieferengpässen und damit zu finanziellen Schwierigkeiten von Unternehmen.

Ziel dieser Sonderseite ist es, die möglichen Auswirkungen einer Pandemie besser zu verstehen, Hilfestellungen gegen eine weitere Verbreitung zu geben, sowie erste Anhaltspunkte für Maßnahmen aufzuzeigen, um das Aufrechterhalten des Geschäftsbetriebs zu sichern.

Unternehmer-Telefon unter 0841 / 305 - 3003

Ab sofort bieten wir für alle betroffenen Unternehmen in der Region eine Hotline an, über die Sie sich Auskünfte zu Anlaufstellen, Informationsmöglichkeiten und Förderprogrammen einholen können.

Das Corona-Unternehmertelefon ist ab sofort zu den üblichen Bürozeiten erreichbar unter der Rufnummer 0841 / 305-3003.

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Ingolstädter Wirtschaft

Um die Auswirkungen der Covid19-Pandemie auf die heimische Wirtschaft besser beurteilen zu können, stellt die IFG gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, der Handwerkskammer für München und Oberbayern und dem Amt für Statistik und Stadtforschung der Stadt Ingolstadt regelmäßig relevante und verfügbare regionale und überregionale Daten zusammen.

Die aktuelle Version des Datenblatts finden Sie hier:

Ältere Versionen:

Konjunkturpaket der Bundesregierung

Um die deutsche Wirtschaft in und nach der Krise zu unterstützen, die Konjunktur anzukurbeln und die Zukunftsfähigkeit des Landes zu stärken, hat die Bundesregierung ein umfassendes Konjunkturpaket in Höhe von rund 130 Milliarden Euro aufgesetzt. Das Konjunkturpaket, auf das sich der Koalitionsausschuss am 3. Juni 2020 einigte, enthält zahlreiche Maßnahmen, die sich auf folgende Schwerpunkte konzentrieren:
1. Nachfrage stärken, Beschäftigung sichern und gezielt stabilisieren
2. Investitionen von Unternehmen und Kommunen fördern
3. In die Modernisierung des Landes investieren

In diesem Dokument finden Sie alle Maßnahmen, die besonders für Unternehmen von Interesse sein können.

Finanzielle Unterstützung von Unternehmen

Hilfen auf EU-Ebene

Am 11.03.2020 hat die EU-Kommission finanzielle Unterstützung in Höhe von 25 Milliarden Euro zugesichert. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollen davon profitieren.

In einem Schreiben der EU-Kommission an den Bundeswirtschafts- und -arbeitsminister vom 18. März wird über die Unterstützung informiert, die Deutschland im Rahmen der Coronavirus Response Investment Initiative (CRII) erhält. Es enthält Einzelheiten zu den verfügbaren Beträgen und der Art der Ausgaben, die im Rahmen der EU-Struktur- und Solidaritätsfonds neu förderfähig sind - beispielsweise zur Unterstützung der Gesundheitssysteme, zur Beschaffung medizinischer Geräte oder zur Gewährleistung des Zugangs zu Gesundheitsversorgung für schutzbedürftige Gruppen und die derzeitigen Möglichkeiten zur Mobilisierung von Finanzmitteln durch EFRE und ESF. Darüber hinaus bieten die Kommissionsdienststellen den EU-Mitgliedstaaten eine integrierte Unterstützung durch spezielle CRII-Länderteams. Die Teams werden einen guten Informationsfluss und eine schnelle Entscheidungsfindung auf der praktischsten Ebene sicherstellen sowie staatliche Beihilfen, Fragen der Einhaltung von Finanzvorschriften oder die Einbeziehung des Europäischen Investitionsfonds erörtern.

Regionalvertretung der EU-Kommission in München
Bob-van-Benthem-Platz 1
80469 München
Telefon: 089/242448-0

 

^ Nach oben

Hilfen auf Bundesebene

Der Bundesfinanzminister Olaf Scholz, und der Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier haben sich auf ein weitreichendes Maßnahmenbündel verständigt, das Arbeitsplätze schützen und Unternehmen unterstützen soll. Die Regierung errichtet einen Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen. Das Ziel ist es, Firmen und Betriebe mit ausreichend Liquidität auszustatten, damit sie gut durch die Krise kommen. Eine Säule des Maßnahmenbündels sind verschiedene Liquiditätshilfen, die sich an der Betriebsgröße und dem -bestand orientieren:

1. ERP-Gründerkredit Startgeld – Betriebsmittelförderung
Kleine gewerbliche Unternehmen und Freiberufler, die noch keine 5 Jahre bestehen und maximal bis zu 50 Beschäftigte sowie einen Jahresumsatz von max. 10 Mio. Euro haben können sich einen Höchstbetrag von 30.000 € für Betriebsmittel leihen. Die Laufzeit beträgt max. 10 Jahre inkl. zwei Tilgungsfreijahren. Es wird eine bankübliche Besicherung bei 80% Haftungsfreistellung für die Hausbank verlangt.

2. ERP-Gründerkredit Universell (Betriebsmittel)
Mittelständische gewerbliche Unternehmen und Freiberufler, die noch keine 5 Jahre bestehen und deren maximaler Gruppenumsatz 500 Mio Euro nicht übersteigt können einen Kredit in Höhe von 25 Mio. Euro aufnehmen. Die Laufzeit kann max. 2 Jahre oder max. 5 Jahre (inkl. einem Tilgungsfreijahr) betragen. Der Betriebsmittelkredit ist banküblich zu besichern

3. KfW-Unternehmerkredit (Betriebsmittelfinanzierung)
Geeignet für mittelständische, gewerbliche Unternehmen und Freiberufler, die mindestens seit fünf Jahren bestehen und deren maximaler Gruppenumsatz 500 Millionen Euro nicht übersteigt. Es kann (Variante 1) ein Kredit in Höhe von 25 Mio. Euro mit einer Laufzeit von max. Jahren bei einem Tilgungsfreijahr aufgenommen werden. Der Betriebsmittelkredit ist banküblich zu besichern. Ebenso kann (Variante 2) ein Kredit mit einem Höchstbetrag von 5 Mio. Euro für bis zu 2 Jahre mit einer möglichen 50%igen Haftungsfreistellung für die Bank aufgenommen werden.

4. KfW-Schnellkredit 2020
Geeignet für Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten, die mindestens seit 1. Januar 2019 am Markt aktiv gewesen sind (Datum der ersten Umsatzerzielung). Das Kreditvolumen pro Unternehmen/Unternehmensgruppe ist begrenzt auf maximal 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019, maximal 500.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 50 Beschäftigten und maximal 800.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl über 50 Beschäftigten.

Zudem steht das KfW-Sonderprogramm 2020 zur Verfügung. Die Mittel für das KfW Sonderprogramm sind unbegrenzt. Es steht sowohl mittelständischen Unternehmen wie auch Großunternehmen zur Verfügung. Die Kreditbedingungen werden nochmals verbessert. Das KfW Sonderprogramm 2020 wird über die Programme KfW-Unternehmerkredit, ERP-Gründerkredit – Universell sowie dem KfW-Sonderprogramm 2020 - Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierung umgesetzt, deren Förderbedingungen modifiziert und erweitert wurden. Die Beantragung erfolgt über Banken und Sparkassen.
Weitere Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfskrediten der KFW finden Sie auf der entsprechenden Info-Seite der KfW.

KfW Bankengruppe
Telefon: 0800/539-9001
Montag-Freitag: 08:00-18:00Uhr
Internet: www.kfw.de

 

Hilfspaket für Solo-Selbstständige
Das Corona-Soforthilfe-Programm des Bundes und des Freistaates Bayern wurde mit Ablauf des 31.Mai 2020 beendet. Als Anschlussprogramm wurde die Überbrückungshilfe erarbeitet (siehe unten).

Überbrückungshilfe
Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Bundesprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020) und einem Programmvolumen von rund 25 Milliarden Euro, die Unternehmen dabei unterstützen soll, ihre Umsatzausfälle auszugleichen und betriebliche Fixkosten weiterhin abdecken zu können.

Antragsberechtigt sind Soloselbstständige, Freiberufler, (gemeinnützige) Unternehmen und Einrichtungen mit einem Umsatzrückgang von mindestens 60 Prozent in den Monaten April und Mai 2020 im Vergleich zu den Monaten April und Mai 2019.

Die Programmabwicklung erfolgt in Bayern durch die IHK für München und Oberbayern. Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur hier online gestellt werden (bis spätestens 31.08.2020).
Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig. Die Steuerberater-Kammern München und Nürnberg helfen Ihnen gerne einen Steuerberater mit freien Kapazitäten in Ihrer Nähe zu finden. Bei entsprechender Antragsberechtigung, werden die Kosten für die Antragsstellung anteilig durch die Überbrückungshilfe erstattet.

Weitere Informationen zu den Zielen des Programms, wer antragsberechtigt ist und welche Kosten förder- bzw. erstattungsfähig sind, erfahren Sie auf der Seite des Bayerischen Wirtschaftsministeriums und in diesem Eckpunktepapier des Bundeswirtschaftsministeriums.

2 Milliarden zusätzlich für Start-ups
Für junge innovative Unternehmen wie Start-ups, junge Technologieunternehmen und kleine Mittelständler passen klassische Kreditinstrumente häufig nicht. Daher bietet die Bundesregierung ein maßgeschneidertes Unterstützungspaket als Ergänzung zu den bereits bestehenden Unterstützungsprogrammen an, das speziell auf die Bedürfnisse von Start-ups zugeschnitten ist.

Das Maßnahmenpaket umfasst insbesondere folgende Elemente, die schrittweise umgesetzt werden:

  • Öffentlichen Wagniskapitalinvestoren auf Dachfonds- und auf Fondsebene (zum Beispiel KfW Capital, Europäischer Investitionsfonds, High-Tech Gründerfonds, coparion) sollen kurzfristig zusätzliche öffentliche Mittel zur Verfügung gestellt werden, die im Rahmen der Ko-Investition zusammen mit privaten Investoren für Finanzierungsrunden von Start-ups eingesetzt werden können.
  • Die Dachfondsinvestoren KfW Capital und Europäischer Investitionsfonds (EIF) sollen perspektivisch mit zusätzlichen öffentlichen Mitteln in die Lage versetzt werden, Anteile von ausfallenden Fondsinvestoren zu übernehmen.
  • Für junge Start-ups ohne Wagniskapitalgeber im Gesellschafterkreis und kleine Mittelständler soll die Finanzierung mit Wagniskapital und Eigenkapital-ersetzenden Finanzierungsformen erleichtert werden.

Parallel zur Umsetzung des Maßnahmenpakets stimmt die Bundesregierung weiter die Ausgestaltung des Zukunftsfonds für Start-ups ab, der mittelfristig den Weg aus der Krise unterstützen soll.

 

Informationsangebote des Bundesminieriums für Wirtschaft und Energie
Hotline für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus:
Telefon: 030/18615-1515
Montag-Freitag: 09:00-17:00 Uhr
Hotline zu Fördermaßnahmen:
Förderhotline: 030/18615-8000
Montag-Donnerstag: 09:00-16:00Uhr

Weitere Informationen stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie auf einer Sonderseite zur Verfügung.

Sie sind auf der Suche nach finanzieller Unterstützung, dem passenden Ansprechpartner oder weiterführenden Informationen zum Thema Förderung und Finanzierung? Nutzen Sie die Förderdatenbank des Bundeswirtschaftsministeriums.

 

^ Nach oben

Hilfen auf Landesebene

Der Freistaat Bayern hat zusätzlich zu den Mitteln des Bundes ein Sondervermögen von bis zu 10 Milliarden Euro zur Hilfe im Umfeld der Corona-Krise eingerichtet. Daraus werden drei Maßnahmen finanziert:

Bürgschaftsrahmen der LfA:
Die LfA erhält von der bayerischen Staatsregierung einen zusätzlichen Bürgschaftsrahmen von 500 Millionen Euro. In einem Rundschreiben vom 25.03.2020 informiert die LfA darüber, dass sie ab sofort Bürgschaften bis zu einem maximalen Betrag von 30 Mio. EUR (bisher 5 Mio. EUR) übernimmt; darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine Staatsbürgschaft zu beantragen. Der maximale Bürgschaftssatz wird von 80 % auf 90 % erhöht.

LfA-Schnellkredit:
Der LfA-Schnellkredit ist ein Angebot an bayerische Kleinunternehmen. Firmen mit bis zu fünf Mitarbeitern erhalten maximal 50.000 Euro, bis zu zehn Mitarbeitern maximal 100.000 Euro. Die Kreditlaufzeit beträgt fünf oder zehn Jahre. Die Zinsen sind auf jährlich drei Prozent festgelegt. Der Schnellkredit ist jederzeit rückzahlbar und es wird keine Sicherheit des Kreditnehmers gefordert (keine Risikoprüfung). Weitere Informationen erhalten Sie bei der LfA oder Ihrer Hausbank.
Bei größeren Firmen ab elf Mitarbeitern greifen die Schnellkredite der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Sie sind zu ähnlichen Konditionen verfügbar (siehe Hilfen auf Bundesebene). Die LfA bietet zudem einen übersichtlichen Überblick ihrer Corona-Hilfen.

Bayernfonds:
Um Unternehmen der Realwirtschaft, die gerade für den Wirtschaftsstandort Bayern besonders relevant sind, auch im Falle eines länger andauernden, Corona-bedingten Shut-Downs zu stabilisieren, hat die Bayerische Staatsregierung den Entwurf eines Gesetzes über einen BayernFonds und eine Bayerische Finanzagentur beschlossen. Die Struktur des BayernFonds orientiert sich dabei am Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes.

Der Gesetzentwurf beinhaltet insbesondere folgende Eckpunkte:

  • Mindestgröße der stabilisierten Unternehmen: Bilanzsumme oder Umsatzerlöse größer als 10 Mio. Euro, mindestens 50 Arbeitnehmer (2 von 3 Kriterien müssen erfüllt sein). Startups müssen in einer abgeschlossenen Finanzierungsrunde von privaten Kapitalgebern mit mindestens 5 Mio. Euro einschließlich des durch diese Runde eingeworbenen Kapitals bewertet worden sein.
  • Keine Obergrenze, damit Überschneidungen mit Konzept des Bundes möglich; aber keine Stabilisierung aus BayernFonds, wenn Unternehmen bereits Hilfe vom Bund aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds erhält oder vom Bund aus beihilferechtlichen Gründen keine Stabilisierungsmaßnahme nach dem Stabilisierungsfondsgesetz erhalten hat.
  • Einhaltung beihilferechtlicher Vorgaben bei Konditionen und Auflagen der Maßnahmen
  • Der BayernFonds erhält ein Volumen von insgesamt 60 Mrd. Euro (Ermächtigung zur Kreditaufnahme von 20 Mrd. Euro und zusätzlichem Garantie- bzw. Bürgschaftsrahmen von 40 Mrd. Euro).
  • Der BayernFonds wird in gemeinsamer Zuständigkeit von Finanz- und Wirtschaftsministerium umgesetzt.
  • Errichtung einer Bayerischen Finanzagentur GmbH zur Verwaltung des Sondervermögens des BayernFonds. Die Errichtung soll unter Einbeziehung vorhandener Strukturen erfolgen und so eine schnelle Einsatzfähigkeit des BayernFonds ermöglichen.

Sofort-Überbrückungshilfe:
Das Corona-Soforthilfe-Programm des Bundes und des Freistaates Bayern wurde mit Ablauf des 31.Mai 2020 beendet. Als Anschlussprogramm wurde auf Bundesebene die Überbrückungshilfe erarbeitet.

 

Startup Shield Bayern:
Startup Unternehmen mit innovativen Produktentwicklungen und wachstumsorientierten, skalierbaren Geschäftsmodell, die durch die Corona Krise in finanzielle Probleme geraten sind und keinen Zugriff auf die Corona Matching Fazilität der Säule 1 haben, können das Startup Shield Bayern der BayBG beantragen. Es dient dazu, Investitionen, laufende Kosten, wie z.B. Miete, Löhner und Gehälter (inkl. angemessener Unternehmergehälter) und Betriebsmittel (mit) zu finanzieren. Weitere Informationen zu den Investmentkriterien und zur Antragstellung sind auf der Seite der BayBG zu finden.

 

Nähere Informationen können Sie außerdem bei den angegebenen Kontaktstellen erhalten:

Landesförderanstalt in Bayern (LfA)
Königinstraße 15
80539 München
Telefon: 089/2124-1000
E-Mail: info@no-spam-pleaselfa.de

Bayern Kapital GmbH
Ländgasse 135 a
84028 Landshut
Telefon: 0871/92325-0
E-Mail: info@no-spam-pleasebayernkapital.de

BayernLabo
Brienner Straße 22
80333 München
Telefon: 089/2171-08
E-Mail: info@no-spam-pleasebayernlabo.de

BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft mbH
Königinstraße 23
80539 München
Telefon: 089/122280-100
E-Mail: info@no-spam-pleasebaybg.de

Bürgschaftsbank Bayern GmbH
Max-Josef-Straße 4
80333 München
Telefon: 089/545857-0
E-Mail: info@no-spam-pleasebb-bayern.de

Informationsangebot des Freistaats Bayern
Hotline des Bayerischen Wirtschaftsministerium
Telefon: 089/2162-2101
Montag-Donnerstag: 07:30-17:00Uhr
Freitag: 07:30-16:00Uhr
E-Mail: coronavirus-info@no-spam-pleasestmwi.bayern.de

Auch das Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie stellt hier weitere Informationen bereit.

 

^ Nach oben

Hilfen auf kommunaler Ebene (Stadt Ingolstadt)

Im Rahmen des Runden Tisches "Arbeit und Wirtschaft" am 13.03.2020 wurde ein "13-Punkte-Programm" abgestimmt, das das Ziel hat, die heimische Wirtschaft bestmöglich zu unterstützen.

Die Sparkasse informierte in diesem Zusammenhang auch über aktuelle Liquiditätshilfen.

In seiner Sitzung am 18.03. hat der Ingolstädter Stadtrat folgende konkrete Sofortmaßnahmen zur Unterstützung der regionalen Unternehmen beschlossen:

Aufrechterhaltung von Investitionen:
Alle von der Stadt Ingolstadt geplanten und laufenden Investitionen bleiben vollständig aufrechterhalten, dies umfasst im Besonderen Hochbau-, Tiefbau und sonstige Baumaß-nahmen sowie alle bisher in der Mittelfristplanung vorgesehen Investitionen und Investitions-förderungsmaßnahmen. So soll die heimische Baukonjunktur, Handwerker, Architekten, Statiker, Planer etc. gestützt werden. Projekte zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Standorts und der Schaffung von zukünftigen Arbeitsplätzen werden ebenfalls ohne Einschränkung vorangetrieben, wie etwa Digitales Gründerzentrum, Urban Airt Mobility, KI-Zentrum, Hotel- und CongressCentrum, MKKD, Breitbandausbau, IN-Campus-Sanierung, Investitionen in den ÖPNV usw.

Vorziehen städtischer Investitionsmaßnahmen:
Es soll darüber hinaus geprüft werden, in welchem Umfang städtische Investitionsmaßnahmen zeitnah vorgezogen werden können, um somit die Auslastung der heimischen Betriebe während und nach der Corona-Krise hochzuhalten und möglichst viele Arbeitsplätze zu sichern.

Verkürzung von Zahlungsfristen:
Des weiteren ist vorgesehen, bei der Stadt eingehende Rechnungstellungen vorzeitig zu begleichen. Mit den verkürzten Zahlungsfristen sollen kurzfristige Liquiditätsengpässe vermieden werden. 

Außerkraftsetzung Gebührensatzungen:
Folgende städtische Gebührensatzungen werden rückwirkend zum 01.01.2020 mit Wirkung bis zum 31.12.2020 hinsichtlich gebührenrechtlicher Bestandteile außer Kraft gesetzt:

  • Sondernutzungssatzung (vgl. § 9 Abs. 1 sowie Anlage zu $ 9 Abs. 1)
  • Satzung über die Gebühren für die Benutzung der Wochenmärkte der Stadt Ingolstadt

Bereits für 2020 geleistete Gebührenzahlungen werden zurückerstattet.
Mit dieser Maßnahme sollen vor allem Gastronomen, Veranstalter und Marktbeschicker entlastet werden, um deren Einbußen für die Corona-bedingten Ausfälle abzufedern. Nach Corona soll das gesellschaftliche Leben wieder angekurbelt werden.

 

Strukturfonds Wirtschaft für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Der Verwaltungsrat der IFG Ingolstadt hat am 26.03.2020 in erster Lesung die Eckpunkte des geplanten „Strukturfonds Wirtschaft für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)“ beraten und IFG-Vorstand Georg Rosenfeld grünes Licht zur Weiterentwicklung gegeben. Der Fonds soll im Rahmen der zulässigen indirekten kommunalen Wirtschaftsförderung die Corona-bedingten Folgen für die heimische Wirtschaft abfedern. Der Runde Tisch „Arbeit und Wirtschaft“, der angesichts der Corona-Pandemie als Teil der städtischen Organisation zur Krisenbewältigung eingerichtet wurde, hatte die Einrichtung eines solchen Fonds begrüßt. Daraufhin hatte der Stadtrat am 18.3. einstimmig beschlossen, die IFG mit der Entwicklung dieser Maßnahme zu beauftragen.

Der Strukturfonds besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen: Das Programm „Zukunftsfähiger Mittelstand – Resilienz, Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit“ soll kleinen und mittleren Unternehmen Anreize geben, trotz der Corona-bedingten Belastungen ihre Zukunftsinvestitionen in Bereichen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Green-Tech aufrechtzuerhalten. Damit werden sowohl Innovationsfähigkeit als auch Widerstandsfähigkeit (Resilienz) der heimischen Wirtschaftsstruktur gestärkt. 

Als zweiter Schwerpunkt wird ein „Nachhaltiges Attraktivitätsprogramm Ingolstadt“ etabliert, das Maßnahmen bündelt, die u.a. zur Stabilisierung und Stärkung der Innenstadt, sowie zur Steigerung von Besucherzahlen und Übernachtungen führen.

Ebenfalls beauftragt wurde ein eigenes Existenzgründerprogramm, um den Wandel des Standortes und neue Existenzgründer deutlich zu unterstützen. Zudem wurde die IFG durch die Verwaltungsräte gebeten, die Ausweitung der Semmeltaste für die Innenstadt zu prüfen, um so für mehr Belebung und Umsatz in der Innenstadt zu sorgen.

Geplant ist, den „Strukturfonds KMU für Wirtschaft“ zunächst mit 7 Millionen Euro auszustatten, mit der Option der Erweiterung je nach weiterem Verlauf. Am 23.4. wird dem Ferienausschuss des Stadtrats ein entsprechender Nachtragshaushalt der IFG zum Beschluss vorgelegt. Der Strukturfond ist nur ein Baustein der kommunalen Unterstützungsstrategie, weitere Maßnahmen anderer städtischer Tochterunternehmen werden derzeit geprüft.

 

^ Nach oben

Weitere Informationen

Betriebliche Pandemieplanung

Das Bundesamt für Katastrophenschutz und Katastrophenplanung hält im Handbuch „Betriebliche Pandemieplanung“ Checklisten bereit, wie Betriebe sich auf den Notfall vorbereiten und wappnen können.

Empfehlungen für die Phasen vor der Pandemie

Betriebliche und personelle Planung

  • Stäbe bilden
  • Kernfunktionen des Betriebs festlegen, Schlüsselpersonal bestimmen
  • Absprache mit Geschäftskunden und Lieferanten treffen
  • Unternehmensbereiche, deren Funktion vorübergehend eingestellt werden kann, festlegen
  • Personalversorgung und -betreuung planen
  • Versorgung und Schutz des Unternehmens sichern
  • Kontakt zu Einrichtungen außerhalb des Betriebsaufbauen
  • Vorsorge für Mitarbeiter im Ausland treffen

Beschaffung von Medizin- und Hygiene-Materialien

  • Bedarf an Hilfsmitteln ermitteln
  • Atemschutzmasken beschaffen
  • Handschuhe beschaffen
  • Weitere persönliche Schutzausrüstung beschaffen
  • Reinigungs- und Desinfektionsmittel beschaffen
  • Weitere Hilfsmittel beschaffen
  • Arzneimittel beschaffen

Informationspolitik

  • Innerbetriebliches Kommunikationsnetz entwickeln
  • Informationen an Mitarbeiter weiter geben
  • Mitarbeiter in hygienischem Verhalten unterweisen und dazu anhalten

Vorbereitende medizinische Planung

  • Aufgaben, Umfang und Qualifikation des medizinischen Personals planen
  • Medizinisches Personal gewinnen und verpflichten
  • Kompetenzen zuweisen
  • Medizinisches Personal schulen und fortbilden
  • Besondere Arbeitsabläufe in der Panedemieplanung festlegen
  • Besondere Schutzmaßnahmen für das medizinische Personal festlegen

Empfehlungen für die Phasen während der Pandemie

Aufrechterhaltung Minimalbetrieb

  • Betrieblichen Pandemieplan aktivieren
  • Produktion anpassen
  • Kommunikation anpassen
  • Soziale Kommunikation verringern
  • Informationstechnologie sichern
  • Werkschutz aktivieren

Organisatorische Maßnahmen für das Personal

  • Personalbedarf an Pandemiesituation anpassen
  • Versorgung und Betreuung des aktiven Personals sicherstellen
  • Verhaltensregeln im täglichen Umgang einhalten
  • Mitarbeiter kontinuierlich informieren

Externe Informationen

  • Informationen von Fachbehörden über die Pandemie-Entwicklung einholen
  • Netzwerk mit anderen Betrieben nutzen
  • Informationen über behördliche Entscheidungen einholen
  • Informationen mit Behörden austauschen

Medizinische Maßnahmen

  • Betrieblichen Gesundheitsdienst (BGD) aktivieren
  • Betriebszugang steuern
  • Mit Erkrankung von Beschäftigten am Arbeitsplatz umgehen
  • Hilfsmittel ausgeben
  • Medikamente ausgeben
  • Beschäftigten medizinische Informationen anbieten
  • Andere medizinische Notfälle in der Pandemiephase berücksichtigen

Maßnahmen für Angehörige und Auslandsmitarbeiter

  • Kontakt mit Angehörigen und Familie suchen
  • Angehörige im Krankheitsfall von Mitarbeitern unterstützen
  • Mitarbeiter im Krankheitsfall von Angehörigen unterstützen
  • Mitarbeiter und Angehörige im Ausland unterstützen

Empfehlungen für die Phase nach der Pandemie

Rückkehr zur Normalität

  • Rückkehr zur Normalität mitteilen
  • Kooperation mit vorübergehenden Partnern lösen
  • Betriebsfunktionen in Normalzustand bringen
  • Mitarbeiter über betriebliche Bewältigung der Pandemie informieren
  • Pandemiefolgen für den Betrieb auswerten
  • Mängel des Pandemieplans analysieren und beseitigen

Das Bundesgesundheitsministerium hat ein Infotelefon eingerichtet, um über den Umgang mit Verdachtsfällen und Quarantänemaßnahmen zu informieren.

Bundesgesundheitsministerium
Telefon: 030/346465-100
Montag-Donnerstag: 08:00-18:00Uhr
Freitag: 08:00-12:00Uhr

Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Seite der IHK für München und Oberbayern. Bei tiefer gehenden Fragen zum betriebliche Krisenmanagement
können sich Betriebe auch gern an die IHK, persönlich an Bernhard Eichiner LL.M. (Betriebswirtschaftlicher Berater der Region 10) wenden (Mail: bernhard.eichiner@no-spam-pleasemuenchen.ihk.de).
Über das Informations- und Servicezentrum der IHK (089 5116-0) erhalten Unternehmen telefonische Auskunft.

^ Nach oben

Veranstaltungen und Dienstreisen

Durchführung von Veranstaltungen

Veranstaltungen für ein feststehendes Publikum mit bis zu 100 Gästen in geschlossenen Räumen und 200 Gästen im Freien sind möglich. Darüber hinaus beträgt bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen die Anzahl der möglichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in geschlossenen Räumen höchstens 200 und unter freiem Himmel höchstens 400.

 

Außengastronomie in der Altstadt

Für die Außengastronomie in der Altstadt kann bis zum Ende des Sommerhalbjahrs (30. September) eine Sperrzeit ab 24 Uhr beantragt werden. Diese gilt nicht generell, sondern setzt einen individuellen Antrag des jeweiligen Gastronomen voraus.
Alle Gastronomiebetriebe in der Altstadt haben wieder die Möglichkeit, schriftlich diesen Antrag auf Verkürzung der Außengastronomiesperrzeit zu stellen. Adressieren an: Stadt Ingolstadt, Ordnungs- und Gewerbeamt, Rathausplatz 4, 85049 Ingolstadt.

Hierfür gelten folgende Regeln:
1. Diese Sperrzeitfestsetzung hat eine Gültigkeit für das Sommerhalbjahr, also bis 30. September. Danach gilt wieder die ursprüngliche Sperrzeit.
2. Für den Betrieb des Wirtschaftsgartens werden folgende Auflagen erteilt:
a) Musikdarbietungen jeder Art sind ab 22 Uhr einzustellen.
b) Ab 23.30 Uhr ist die Verabreichung von Getränken und Speisen zu beenden.
c) Ab 24 Uhr dürfen sich keine Gäste mehr im Wirtschaftsgarten aufhalten. Aufräumarbeiten, auch für die Bestuhlung, müssen bis zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen sein.
Um die Einhaltung der Regelung zu gewährleisten, wird der Kommunale Ordnungsdienst kontrollieren.
Bei festgestellten Verstößen wird die Sperrzeit für den Wirtschaftsgarten wieder auf den alten Stand zurückgeführt, um den Schutz der Anwohner vor übermäßigen Lärmbelästigungen zu gewährleisten.

 

Geschäftsreisen

Die Gefährdungslage kann sich je nach Region schnell verändern und entwickeln. Nähere Informationen entnehmen Sie der Internetseite des Auswärtigen Amts.

^Nach oben

Stundungen

Stundung von Sozialabgaben
Unternehmen und Betriebe, die sich durch die Corona-Epidemie in ernsthaften Zahlungsschwierigkeiten befinden, können außerdem durch Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen finanziell entlastet werden. Genauere Informationen zu den Voraussetzungen und dem Verfahren sind der Pressemeldung des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen (GVK) zu entnehmen.
Die betroffenen Unternehmen müssen sich bis spätestens Donnerstag, 26.03.2020 formlos unter Bezug auf Notlage durch die Corona-Krise und Paragraf § 76 SGB IV direkt an ihre jeweils zuständigen Krankenkassen wenden, die ihre Sozialversicherungsbeiträge erhebt, um sich diese für den Monat März stunden zu lassen.
Einen Musterantrag für die Krankenkasse können Sie hier als Word- und PDF-Datei herunterladen.

Steuer- und Gebührenstundungen:
Um die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, können Steuerzahlungen gestundet sowie Vorauszahlungen der Einkommens-, Körperschafts- und Gewerbesteuer ggf. auf null herabgesetzt werden. Auf die üblichen Stundungszinsen in Höhe von 0,5 Prozent pro Monat wird bis zum 31. Dezember 2020 verzichtet, solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen ist. Den Antrag zur Steuerstundung (Finanzamt) finden Sie hier. Ansprechpartner ist das zuständige Finanzamt.

Städtische Steuer- und Gebührenstundungen:
Die Stadt wie die städtischen Tochterunternehmen können Abgaben, Beiträge, Gebühren und Rechnungen (u.a. Mieten und Pachten) nach den gültigen gesetzlichen Regelungen für Leistungen stunden, wenn die Einziehung eine erhebliche Härte darstellen würde.
Das entsprechende städtische Antragsformular finden Sie hier.
Auch die IFG Ingolstadt bietet für Forderungen (z.B. Mieten/Betriebskosten//Rechnungen) in Härtefällen eine zinslose Stundung an, die mit diesem Antragsformular beantragt werden kann.

Kurzarbeit und SGB II-Hilfen

Kurzarbeitergeld
Im Zuge der Auswirkungen von Covid-19 kann es zu Lieferschwierigkeiten und Produktionsausfällen kommen, welche weitreichende Folgen für das produzierende Gewerbe haben kann. Um die wirtschaftlichen Auswirkungen zu minimieren, hat die Bundesregierung am 10.03.2020 einen Gesetzesentwurf beschlossen, um den Zugang zu Kurzarbeitergeld zu vereinfachen. Unternehmen können demnach bereits dann Kurzarbeitergeld beantragen, wenn zehn Prozent der Beschäftigten im Betrieb von Arbeitsausfall betroffen sind - statt zuvor ein Drittel. Zudem werden Arbeitgebern die Sozialversicherungsbeiträge, die sie auch bei Kurzarbeit zu zahlen haben, in voller Höhe erstattet.

Die IHK für München und Oberbayern informiert auf einer Sonderseite über die Voraussetzungen für Kurzarbeit. Das Kurzarbeitergeld kann rückwirkend ab 1. März zunächst bis Ende 2020 bei der örtlichen Arbeitsagentur beantragt werden.

Weitere Informationen zum Kurzarbeitergeld finden Sie auf diesem Merkblatt, in diesen Folien und auf der Seite der Agentur für Arbeit. Die Voraussetzungen sowie das Verfahren der Beantragung von Kurzarbeitergeld werden in anschaulichen Videos erläutert.

Auch der Handelverband Bayern informiert hier zum Thema.

Beantragung von Kurzarbeitergeld: Unternehmerhotline der Bundesagentur
Telefon: 0800/45555-20
Montag-Freitag: 08:00-12:30 Uhr
Donnerstag: 14:00-17:00 Uhr

Da die Agentur für Arbeit auch in Bayern derzeit vollkommen überlastet ist, unterstützt die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ab sofort in Abstimmung mit den Kammern die Beratung für Unternehmen zur Kurzarbeit. Dies ist deshalb so wichtig, weil die Agentur für Arbeit nur Anträge auf Kurzarbeit bearbeiten kann, die vollständig und richtig ausgefüllt sind. Die vbw unterstützt unabhängig von der Mitgliedschaft bayerische Unternehmen bei der Antragstellung. Dafür stehen ab sofort über 50 Berater zur Verfügung.

Auf der Seite der vbw finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen Geschäftsstellen und Ansprechpartner. Gerne können Sie sich auch direkt an Frau Kromas wenden, die für den Bereich Ingolstadt zuständig ist: kathrin.kromas@no-spam-pleasefks-plus.de | Tel.: 0941 40207-31

 

SGB II-Hilfen
Das Zweite Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) sieht Leistungen für Familien und Alleinstehende vor, die sich in Kurzarbeit befinden. Das städtische Jobcenter zeigt die Möglichkeiten anhand von Beispielrechnungen auf.

Auch Kleinunternehmer und sogenannte Solo-Selbständige, die vorübergehend erhebliche Einkommenseinbußen erfahren, können davon profitieren. Denn: Grundsicherung kann jede hilfebedürftige Person beantragen, die zu wenige oder keine Mittel hat, um den Lebensunterhalt für sich (und die eigene Familie) sicherzustellen. Dies gilt unabhängig davon, ob die Person arbeitslos oder in Kurzarbeit ist oder einer Beschäftigung nachgeht. Leistungen erhalten auch hilfebedürftige Selbstständige, insbesondere dann, wenn sie ihre selbstständige Tätigkeit während der Pandemie nicht mehr oder nur noch eingeschränkt ausüben können und dadurch Einkommens- und Umsatzeinbußen erleiden. Selbstständige, die Leistungen des Jobcenters beantragen, müssen sich nicht arbeitslos melden und ihre Selbständigkeit auch nicht aufgeben.
Weitere Infos zu den Voraussetzungen sowie zur Antragsstellung erhalten Sie hier.

^Nach oben

Anliegen von Arbeitnehmern

"Habe ich Anspruch auf Home Office? Muss ich ins Büro, wenn die Kollegen husten?"
Diese und andere Fragen werden auf den FAQs des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales beantwortet.

Ausführliche Informationen zur derzeitigen Schließung von Schulen und Kindertageseinrichtungen finden Sie auf der Informationsseite der Stadt Ingolstadt.

Das bayerische Kultusministerium stellt für Eltern in systemrelevanten Berufen eine Erklärung zur Berechtigung zu einer Kinderbetreuung im Ausnahmefall (Notbetreuung) zur Verfügung.

In Arbeits- und Sozialversicherungsrechtlichen Angelegenheiten wird zudem stets die Rücksprache mit dem Arbeitgeber empfohlen.

Aufgrund der aktuellen Ausgangsbeschränkung (gültig ab 21.03.2020) ist die Polizei angehalten, die Einhaltung der Beschränkung zu kontrollieren. Das Aufsuchen der Arbeitsstätte zählt als triftigen Grund und ist daher im Falle einer Kontrolle durch den Betroffenen glaubhaft zu machen. Es empfiehlt sich daher Arbeitnehmern eine Bescheinigung auszuhändigen. Hier können Sie eine entsprechende Vorlage herunterladen.

Notfall-KiZ
Um Eltern und ihre Kinder in der Corona-Zeit zu unterstützen, hat das Bundesfamilienministerium den Notfall-KiZ gestartet. Wenn Eltern wegen Kita- und Schulschließungen die Betreuung ihrer Kinder selbst organisieren müssen und so ihrer Arbeit nicht in vollem Umfang nachgehen können oder in Kurzarbeit sind und aufgrund dessen gravierende Einkommenseinbußen haben, können sie den Notfall-KiZ beantragen. Die Berechnungsgrundlage für den KiZ war bisher das Durchschnittseinkommen der letzten sechs Monate. Für den Notfall-KiZ wird nun der Berechnungszeitraum deutlich verkürzt. Ab April müssen Familien, die einen Antrag auf den KiZ stellen, nur noch das Einkommen des letzten Monats vor der Antragstellung nachweisen. Diese Regelung soll befristet bis zum 30. September 2020 gelten. Weitere Informationen finden Sie auch der Seite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

Entschädigung nach § 56 Infektionsschutzgesetz

Um übertragbaren Krankheiten bei Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern, wurde durch den Gesetzgeber das Infektionsschutzgesetz (IfSG) geschaffen. Personen, die bestimmte übertragbare Krankheitserreger in sich tragen bzw. ein Verdacht dahingehend besteht, stellen eine Gefahr für die Gesundheit anderer Menschen dar. Wird diesen Personen aufgrund des Infektionsschutzgesetzes deshalb verboten ihrer Erwerbstätigkeit nachzugehen und erleiden diese aufgrund dessen einen Verdienstausfall, können diese unter bestimmten Voraussetzungen eine Entschädigung erhalten. Näheres zu den Entschädigungsvoraussetzungen sind diesem Antrag/Merkblatt zu entnehmen werden.

 

^Nach oben

Branchenspezifische Informationen

Tourismus, Hotel und Gaststätten
Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband – DEHOGA Bayern – hat alle branchenspezifischen Informationen zum Thema Corona/Covid-19 auf Ihrer Homepage zusammengetragen. Hier werden die wichtigsten Fragen beantwortet.

Bayerische Vereinbarung zu Betriebsschließungsversicherungen

Viele Hotels und Gaststätten schließen Versicherungen ab, um bei unvorhergesehenen Betriebsschließungen liquide zu bleiben. Häufig ist jedoch die Anwendbarkeit von Betriebsschließungsversicherungen im Rahmen von Corona strittig. Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat nun zusammen mit den Branchenverbänden und Versicherungsunternehmen eine Lösung ausgearbeitet. Die gemeinsame Empfehlung sieht vor, dass die Versicherer zwischen 10 und 15 Prozent der bei Betriebsschließungen jeweils vereinbarten Tagessätze übernehmen und an die Gaststätten und Hotels auszahlen.

Die Empfehlung wurde bisher von den folgenden Organisationen und Versicherungsunternehmen unterzeichnet:

  • Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
  • DEHOGA Bayern
  • Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
  • Versicherungskammer Bayern
  • Allianz
  • Die Haftpflichtkasse VVaG

Weitere Unternehmen haben ihre Unterstützung bereits signalisiert.

 

Industrie und Handel

Die Lieferketten können in manchen Bereichen zum Teil eingeschränkt sein, die Nahversorgung gilt als sichergestellt.
Das Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege beantwortet in einem FAQ häufig gestellte Fragen zu den Lockerungen der Beschränkungen.

Das bayerische Wirtschaftsministerium unterstützt Einzelhändler, Werbegemeinschaften und Kommunen in der Coronakrise mit einem kostenlosen Fortbildungsprogramm zum Thema Digital- und E-Commerce. Die Experten von ibi research an der Universität Regensburg und von CIMA beraten zu ausgewählten Themen wie Facebook, Instagram und Co. als Kundenbindungswerkzeuge, Grundlagen der Online-Sichtbarkeit, Nutzung von Click-&-Collect-Lösungen und Lieferservices oder Online-Marktplätze als Verkaufskanäle. Daneben werden Online-Sprechstunden angeboten und Best-Practice-Lösungen vorgestellt. Weitere Informationen sind unter www.soforthilfe-handel.bayern abrufbar.

Nach der Regelung der Bayerischen Staatsregierung vom 16.04.2020 darf die Ladenfläche geöffneter Geschäfte 800 m² nicht überschreiten. Bei vielen Ladenbetreibern ist deshalb die Frage aufgekommen, ob eine Verkleinerung der Ladenfläche auf die genehmigten 800 m² zulässig ist. Dies hatte das Ministerium bisher untersagt und die Stadt Ingolstadt hat von Ausnahmeregelungen abgesehen.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat mit Beschluss vom 27.04.2020 festgestellt, dass diese Regelung nicht rechtens ist. Die Staatsregierung hat daraufhin entschieden, dass ab sofort keine Ahndung mehr erfolgt, wenn Geschäfte über 800 m² öffnen und die für die Kunden zugängliche Verkaufsfläche auf maximal 800m² beschränken, beispielsweise durch Absperrungen.

 

Kultur- und Kreativwirtschaft
Bayern kreativ informiert auf einer Sonderseite über Wissenswertes im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft.

Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL)
Die GVL hat für Berechtigte in finanzieller Notlage eine Hilfsmaßnahme im Rahmen der sozialen Zuwendungen aufgesetzt. Wahrnehmungsberechtigte, die ausschließlich freiberuflich tätig sind und durch Covid-19-bedingte Veranstaltungs- oder Produktionsabsagen Honorarausfälle erlitten haben, können eine einmalige Hilfe in Höhe von 250 Euro im Rahmen der sozialen Zuwendungen der GVL erhalten. Weitere Informationen über das Prozedere und die Antragstellung erhalten Sie auf dieser Seite

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ermöglicht es Kulturinstitutionen, freischaffenden Kreativen Ausfallhonorare für Engagements zu zahlen, die wegen der Corona-Krise abgesagt wurden. Die Regelung gilt für Kultureinrichtungen und Projekte, die vom Bund gefördert werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kultureller Rettungsschirm
Den 30.000 in der Künstlersozialkasse Versicherten aus Bayern wird drei Monate lang eine monatliche Förderung von 1.000 Euro ausbezahlt. Auch diejenigen, die nicht in der Künstlersozialkasse sind, jedoch die Kriterien dafür erfüllen, werden bei den Soforthilfen für Künstler*innen berücksichtigt. Die Hilfen kommen demnach doppelt so vielen Menschen zu Gute. Weitere Informationen auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.

 

Öffentliche Auftraggeber
Als Reaktion auf die massiven Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die bayerische Wirtschaft und auf den Bedarf an schneller und effizienter Beschaffung hat die Staatsregierung die Wertgrenzen für Vergaben im Unterschwellenbereich für staatliche Auftraggeber deutlich erhöht. Die Änderungen treten mit Bekanntmachung der neuen Verwaltungs­vorschrift zum öffentlichen Auftragswesen (VVöA) am 26. März 2020 in Kraft. Weitere Informationen zu den neuen Grenzwerten stellt das bayerische Wirtschaftsministerium zur Verfügung.

 

Landwirtschaft
Im April steht in unser Region für viele Landwirte die Ernte an. Normalerweise werden deshalb auf den deutschen Feldern Erntehelfer aus osteuropäischen Ländern eingestellt. Da diese aufgrund der aktuellen Situation nicht anreisen können, ist nun angedacht, verfügbare Hilfskräfte aus unserer Stadt einzusetzen.
Die Tochtergesellschaft der Ingolstädter, die in-arbeit GmbH, möchte den Landwirten helfen die Herausforderungen zu bewältigen.
Um einem Engpass an Saisonarbeitern aufgrund der Corona-Pandemie auszugleichen, bietet in-arbeit heimischen Landwirten an, sie mit Asylbewerbern und anerkannten Flüchtlingen zu unterstützen. Bei Bedarfsmeldung an info@no-spam-pleasein-arbeit-ingolstadt.de kann in-arbeit verfügbares Aushilfspersonal vermitteln.

 

Unterhaltungsinsdustrie
Als Teil des Maßnahmenpakets der GEMA während der Corona-Pandemie hat diese erklärt, dass für den Zeitraum behördlich veranlasster Schließungen keine GEMA-Lizenzgebühren berechnet werden und die Lizenzkosten für diesen Zeitraum erstattet werden. Zu dem Vorgehen für GEMA-Corona-Gutschriften erhalten Sie hier weitere Informationen.

 

Informationen der Stadt Ingolstadt
Die Sonderseite der Stadt Ingolstadt informiert ebenfalls laufend zum aktuellen Stand.
Eine Übersicht über abgesagte Veranstaltungen in Ingolstadt finden Sie in den folgenden Pressemitteilungen.
Bitte Informieren Sie sich im Zweifel vor dem Besuch einer Veranstaltung über die Internetseite des jeweiligen Veranstalters. Als weitere Informationsquelle dient Ihnen der Veranstaltungskalender der Stadt Ingolstadt.

 

^Nach oben

Downloadbereich

Stadt Ingolstadt: Allgemeine Informationen zu Corona (Stand: 13.03.2020)

Stadt Ingolstadt: Pressemitteilung zum 13-Punkte-Programm (Stand: 13.03.2020)

Jobcenter: SGB II für Erwerbstätige (Stand: 13.03.2020)

Sparkasse Ingolstadt Eichstätt: Aktuelle Liquiditätshilfen (Stand: 13.03.2020)

Referat für Gesundheit, Klimaschutz und Umwelt: Handlungsleitfaden für Veranstalter (Stand: 13.03.2020)

Bundesagentur für Arbeit: Kurzarbeitergeld (Stand: 13.03.2020)

Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat: Antrag auf Steuererleichterungen (Stand: 16.03.2020)

Bundesfinanzministerium und Bundeswirtschaftsministerium: Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen (Stand: 16.03.2020)

Handelsverband Bayern: Kurzarbeit (Stand: 16.03.2020)

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: Aktuelles zum Coronavirus (Stand: 17.03.2020)

Bayerische Staatskanzlei: Bericht aus der Kabinettssitzung (Stand 17.03.2020)

Stundungsantrag Freistaat Bayern (Stand: 19.03.2020)

Stundungsantrag Stadt Ingolstadt (Stand: 19.03.2020)

Stundungsantrag IFG Ingolstadt (Stand: 19.03.2020)

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege: Positivliste für Geschäfte (Stand: 18.03.2020)

Erklärung zur Berechtigung zu einer Kinderbetreuung im Ausnahmefall (Notbetreuung) (Stand: 19.03.2020)

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege: Ausgansbeschränkung (Stand 20.03.2020)

Vorlage für Arbeitgeberbescheinigung (Stand 23.03.2020)

Ministerialblatt: Notbekanntmachung (Stand: 16.04.2020)

Links

Unternehmen helfen Unternehmen

Das Coronavirus stellt das alltägliche Leben auf den Kopf - vor allem für Unternehmen. Bei den einen kommt das Tagesgeschäft beinahe bzw. komplett zum Erliegen, andere haben eher mit einem erhöhten Arbeitspensum zu kämpfen, das es mit einer geschrumpften Mannschaft zu bezwingen gilt. Gerade in Zeiten wie diesen muss man zusammenhalten und sich gegenseitig helfen. Mit diesem Hintergedanken möchten wir hier Unternehmen eine Plattform bieten, sich gegenseitig Hilfe anzubieten.

Wenn auch Sie Interesse haben, Ihr Unternehmen hier zu platzieren, schreiben Sie bitte eine E-Mail an lisa.binder@no-spam-pleaseingolstadt.de (Voraussetzung: Unternehmenssitz in Ingolstadt oder Region 10).

 

SHOWEM Veranstaltungstechnik GmbH

  • Wir können unkompliziert und kurzfristig Dinge jeder Art organisieren, koordinieren und bauen. Wir sind spezialisiert darauf in kurzer Zeit das Unmögliche möglich zu machen
  • Wir können schnell Grundrisse und Pläne anfertigen egal ob CAD Zeichnungen von Räumen / Raumunterteilungen oder auch Bauzeitenpläne
  • Unser Equipment besteht unter anderem aus:
    • Stromverkabelung, Stromverteilungen, Kabelbrücken
    • Lautsprecher und Beschallungsanlagen
    • Scheinwerfer, Stative, Traversen
    • Laptops, Computer, Bildschirme in allen Größen und Netzwerktechnik
    • Kurzfristig können wir Arbeitsplätze mit z.B. Microsoft Teams bereitstellen oder
      installieren um wichtige Besprechungen o.ä. weiter online stattfinden zu lassen
    • Kameratechnik – Übertragungstechnik – Streaming Technik
    • Kommunikationstechnik wie Funkgeräte und Interkom
  • Wir haben ein Großraumbüro mit 20 Arbeitsplätzen, Telefonanlage, Besprechungsraum, Kantine das wir zur Verfügung stellen können
  • Wir haben eine Logistikfläche mit 3 LKW Docks für Warenumschläge frei
  • Über unser Netzwerk haben wir Zugriff auf Messebauer, IT Spezialisten, Helferteams und Techniker
  • Über unser Netzwerk haben wir Zugriff auf große Mengen von mobilen Elektromaterialien / Raumteiler / Absperrungen, etc…

Kontakt: Dieter Mantzel, Geschäftsleitung: mantzel@no-spam-pleaseshowem.de | +49 8456 9666-11

brigk - Digitales Gründerzentrum der Region Ingolstadt

Das brigk – Digitales Gründerzentrum der Region Ingolstadt ist zentrale Anlaufstelle für digitale Startups und Treffpunkt für Gründer*innen aus der Region 10. In Zeiten wie diesen ist es für viele Unternehmer*innen nicht gerade einfach – Aufträge werden verschoben oder brechen gar weg. Dies wiederum gefährdet gerade derzeit die Liquidität von vielen jungen Unternehmen.

Wir wollen Gründer*innen in der jetzigen Situation beistehen und bieten deshalb folgendes an:

  • #wecare Ein offenes Ohr und eine Schulter zum Anlehnen. Egal ob ihr über eure aktuellen Probleme sprechen wollt oder Unterstützung bei der Neuausrichtung eures Unternehmens braucht – wir sind für euch zu unseren Servicezeiten (Mo-Fr 09:00-17:00) unter info@no-spam-pleasebrigk.digital erreichbar.
  • #wearesocial Zusammenhalt ist in diesen Zeiten das A und O, ein gutes Netzwerk kann zu einem echten Fangnetz werden. Dafür haben wir einen Chat extra für Gründer*innen eingerichtet, in dem man sich mit anderen Jung-Unternehmen vernetzen kann und auch mit den Mitarbeitern des brigk schnell und unkompliziert in Kontakt kommen kann. Die Zugangsdaten erhaltet ihr per Mail an info@no-spam-pleasebrigk.digital.
  • #weshare Solltet ihr Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die in Corona-Zeiten anderen helfen können, dann schreibt uns – wir werden euch kommunikativ supporten und diese Information über unsere Netzwerke sowie Newsletter teilen.
  • #wesupport Auf unserer Website www.brigk.digital sowie auf unseren Social Media Kanälen teilen wir jetzt in regelmäßigen Abständen hilfreich Tipps und Tricks, die euch helfen können, besser durch die Corona-Krise zu kommen. Falls ihr finanzielle Ersthilfe braucht, dann informiert euch bitte bei der Bayerischen Staatregierung unter https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

 

Kontakt: Dr. Franz Glatz, Geschäftsführung brigk – Digitales Gründerzentrum der Region Ingolstadt: franz.glatz@no-spam-pleasebrigk.digital

ZELLER Steuerberatungsgesellschaft mbH

Wir sind eine Ingolstädter Steuerberatungsgesellschaft mit Fokus auf Existenzgründer und familiengeführten Mittelstandsunternehmen in der Region 10. Neben der klassischen Steuerberatung im nationalen & internationalen Steuerrecht sowie der Finanz- und Lohnbuchhaltung sind wir für unsere Mandanten auch Ansprechpartner für sämtliche Finanzierungsfragen.

Wir können u.a. zu folgenden Themen in der aktuellen Corona-Krise kurzfristigen Support anbieten:

  • Unterstützung bei Liquiditätsfragen und der Überbrückungsfinanzierung
  • Support bei der Bearbeitung von Anträgen für Kurzarbeit & Soforthilfeprogrammen in Sachen Corona (Rechtsberatung ist hiervon ausgeschlossen)
  • Erstellung von Stundungs-, Erstattungs- und Herabsetzungsanträgen für etwaige Steuerzahlungen und Sozialversicherungsbeiträge
  • Notfall-Maßnahmen bei Ausfall der Kapazitäten im Bereich der Finanz- & Lohnbuchhaltung

Darüber hinaus bieten wir jeden Dienstag (um 8:30 Uhr) eine wöchentliche Telefonkonferenz zum allgemeinen Austausch von betriebswirtschaftlichen und finanziellen Sofort-Hilfe-Themen in Sachen Corona-Krise an. Bei Interesse bitte E-Mail an: mail@no-spam-pleasezeller-steuerberatung.de senden.

Carpe Corona von IN-City, Achtzig20 und IFG

Unter dem Motto "Carpe Corona" rufen der Ingolstädter Innenstadt-Verein IN-City, die Unternehmensberatung Achtzig20 und die IFG dazu auf, die gewonnene Zeit sinnvoll zu nutzen - egal ob Unternehmen oder Privatpersonen.

Im Rahmen der Initiative wird zudem eine Plattform names Order Local für lokale Gastronomen und Einzelhändler aufgebaut. Denn sie trifft die Krise besonders schwer. Durch die Kontakt- und Ausgansbeschränkungen kämpfen sie mit großen Einschränkungen im Tagesgeschäft. Deshalb ist es wichtig, dass sie von uns als Mitbürger Unterstützung bekommen. Klar ist: Jeder kann helfen!
Und das geht ganz einfach. Die Plattform www.orderlocal.de gibt lokalen Restaurants und Geschäften die Möglichkeit, einen Liefer- und/oder Abholdienst anzubieten. Sie können sich mit ihrem Angebot an Speisen und Getränken oder aber Kleidung, Schuhe, Schmuck etc. registrieren.
Der Bürger erhält auf diese Weise einen vielfältigen Überblick über die lokalen Anbieter. Egal ob leckeres Abendessen oder das neue Loungewear-Outfit – es kann auch in Zeiten der Corona-Krise ganz bequem von zu Hause aus über die Plattform bestellt werden.
Auf diese Weise können wir in kurzer Zeit vielen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Dem Unternehmen, weil es trotz der Krise wichtige Unterstützung bekommt – und natürlich sich selbst, da es ein leckeres Essen, schöne Klamotten oder andere lokale Sachen gibt.
Also denkt immer dran, besonders in diesen Zeiten: #orderlocal. Denn wir müssen gerade jetzt zusammenrücken, mehr denn je.

Schaustelleraktion Hand in Hand vom BSM und DSB

Die Volksfeste dieses Frühjahrs sind sämtlich abgesagt, unsere Betriebe stehen still – doch
wir Schausteller können nicht still sitzen! Wir wollen helfen! Wir haben die Kraft, die Technik, die Logistik und das Know-how! Unsere Betriebe verfügen über Lkw und Lieferwagen, mit denen wir lebenswichtige Güter transportieren könnten. Wir haben Kräne und Werkzeuge, mit denen wir unsere Feuerwehren und Polizei unterstützen könnten. Sollte es zu Engpässen kommen, so stehen wir gerne während der krisenbedingten Zwangspause bereit. Wir Schausteller bieten Ihnen ausdrücklich unsere Hilfe an – nehmen Sie uns beim Wort!

Kontakt: Sigfried Schön | 0163-3202631 |  sigi@no-spam-pleasebeim—schoen.de

AKTION CORONA von Neuburg.com und dem Stadtmarketing Neuburg

Seit einigen Jahren hat sich das digitale Schaufenster Neuburg.com bereits in der Region etabliert. Es wurde eine große regionale Reichweite, sowohl in den Suchmaschinen, als auch über Social Media aufgebaut.

Diese Stärke wollen das Stadtmarketing Neuburg und das Team von Neuburg.com nutzen um allen von der Krise betroffenen Geschäften, Gastronomen und Betrieben zu helfen. Unabhängig davon, ob sie bereits an Neuburg.com aktiv teilnehmen oder ob sie Mitglieder des Stadtmarketings sind. Denn auch vor dem Virus sind wir alle gleich und müssen zusammen diese Herausforderung meistern.

Deshalb AKTION CORONA, wir nutzen die Krise AKTIV, um die digitale Sichtbarkeit der Unternehmen voranzutreiben. Es wird geholfen die Informationen zu Angeboten, Aktionen, Lieferdiensten, Öffnungszeiten, Abholrabatten, Gutscheinen usw. bekannt zu manchen. Und dadurch werden nach der Krise digital stärker zu sein.

Die Teilnahme an er Aktion ist ganz einfach. Betroffene Unternehmen schicken einfach Ihre Informationen per Mail an Redaktion@no-spam-pleaseNeuburg.com das eingespielte Redaktionsteam übernimmt die Erfassung auf Neuburg.com und die zeitnahe Veröffentlichung und Verteilung über unsere Social Media Kanäle

Pro Beschäftigung e.V.

Beruf, Selbständigkeit und Karriere von Frauen in Ingolstadt und der Region sind unsere Themen. Gerade jetzt, in der Corona-Krise, brauchen viele Unterstützung und ein offenes Ohr. Wir beraten, begleiten, motivieren, inspirieren, stärken, vernetzen, trösten, ermutigen und finden neue Wege.

Wir sind da für:

  • mutige Gründerinnen
  • ratsuchende Heldinnen
  • rückenfreihaltende Ermöglicherinnen
  • mannstehende Handwerkerinnen
  • ausgebremste Macherinnen
  • innovative Querdenkerinnen
  • kommunikationsstarke Netzwerkerinnen

Kontakt: team@pro-beschaeftigung.de | www.pro-beschaeftigung.de

 

Catus Consultants GmbH

Die Catus Consultants sind die Schnittstellenkönner im Change. Wir unterstützen Sie durch ganzheitliches Changemanagement dabei, Ihre Veränderung nachhaltig zum Erfolg zu führen, damit Sie sich Zeit, Geld und Nerven sparen. In der aktuellen Situation unterstützen wir v.a. KMU und Soloselbstständige auf dem Weg ins virtuelle Arbeiten und bei der Entwicklung von Maßnahmen, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu begrenzen und sich wieder wettbewerbsfähig aufzustellen.

Kontakt: Dr. Anja Berghammer und Christian Lechner, Geschäftsführung Catus Consultants GmbH, servus@no-spam-pleasecatus-consultants.de

fm-Unternehmensentwicklung

fm-Unternehmensentwicklung ist die Unternehmung von Frauke Mock. Trainerin & (Gründer-)Coach, Querdenkerin und Netzwerkerin mit dem Fokus auf GründerInnen und KMU's. Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu begrenzen und sich zukunftsfähig wieder aufzustellen, bietet fm-Unternehmensentwicklung 

  • Beratung zu allen wirtschaftlichen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung
  • Passende „Mutmach-Strategien“ mit dem Blick für Klarheit & Sichtbarkeit
  • Unterstützung im bürokratischen Dschungel der aktuellen Fördermaßnahmen von Land & Bund

Das Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ ermöglicht Unternehmerinnen und Unternehmern weiterhin geförderte Beratungen zu günstigen Konditionen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kontakt: Frauke Mock, Inhaberin fm-Unternehmensentwicklung.

Mail: mock@no-spam-pleasefm-Unternehmensentwicklung.de
Website:
 www.fm-unternehmensentwicklung.de

holzmann #evolve

Als Business Development Beratung helfen wir Ihnen, Ihr Unternehmen in dieser Zeit zu stabilisieren und auf eine erfolgreiche Zukunft auszurichten. Wir finden gemeinsam mit Ihnen einen pragmatischen Ansatz zur Gestaltung einer auf Ihr Unternehmen zugeschnittenen Zukunftsagenda, dabei bauen wir auf Ihren Kernkompetenzen auf.

Aus der Praxis für die Praxis: Langjährige Erfahrungen in Vertrieb, Innovation und Strategie im IT-Mittelstand bieten Ihnen einen großen Fundus an erprobten Vorgehensweisen, die auch bewährte Ansätze für kulturelle und organisatorische Veränderungen beinhalten.

Übrigens: KMUs und Freiberufler, die von der Corona-Krise betroffen sind, werden momentan bis zu einem Beratungswert von € 4.000,- ohne Eigenanteil vom BMWi gefördert.

 

Kontakt: Astrid Holzmann, Founder | +49 (0) 160 3367446 | info@astrid-holzmann.de | www.astrid-holzmann.de

Mirrads

Wir sind ein Technologie-Startup aus Ingolstadt und der führende Anbieter für B2B-Digital-Signage-Lösungen auf Smart-Mirror-Basis.
Wir bauen und vertreiben seit 2017 maßgeschneiderte, digitale Spiegel als innovatives, effizientes und vielseitig einsetzbares Kommunikationsmedium. Zu den bisherigen Kunden zählen Unternehmen wie die Volkswagen Arena, die Messe Frankfurt, die VR Bank oder GLOBETROTTER.

Mit unserer Initiative „Mit Wasser und Seife gegen Corona“ (Video) wollen wir unseren Beitrag im Kampf gegen die Ausbreitung von Covid19 leisten.
 
Daher bieten wir interessierten Unternehmen und Institutionen:

  1. ein eigens produziertes, 30-sekündiges Animationsvideo, welches Menschen durch Einblendung eines Timers sowie hilfreicher Hinweise der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bei richtigem Händewaschen unterstützt. Wir stellen dieses kostenlos und zur uneingeschränkten Verwendung zur Verfügung. 
  2. mobile Smart-Mirror-Aufsteller (auf Leihbasis): für Organisationen in denen immer noch viele Menschen zusammenkommen; Einsetzbar als Informationsmedium in Eingangsbereichen, Warteräumen, Großraumbüros, aber eben auch zur Corona-Prävention im Sanitärbereich
  3. Installation eigener Smart Mirror für den dauerhaften Betrieb

 
Weitere Informationen: https://www.mirrads.de/mirrads-startet-initiative-mit-wasser-und-seife-gegen-den-corona/ 


Kontakt: Peter Stahr, T: +49 (0) 841 49 399 401, E-Mail: info@no-spam-pleasemirrads.de
 

gemeinsamdadurch - Gutschein-Portal der Sparkasse IN-EI

Sparkasse bringt Unternehmen und Kunden zusammen

Die Corona-Krise bedroht Unternehmen aller Branchen. Insbesondere Betriebe, die auf Laufkundschaft angewiesen sind, trifft die Krise hart. Viele von ihnen können nicht auf einen Online-Vertrieb ihrer Produkte oder Dienstleistungen ausweichen; im Gegenteil, aufgrund bestehender Marktführer im Online-Handel, die aktuell von den Kunden noch mehr genutzt werden, ist die Existenz der kleinen und mittelständischen Unternehmen in unserer Heimat einmal mehr gefährdet.

Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und arbeiten mit Hochdruck an Lösungen für Sie. So heißt es für uns: #gemeinsamdadurch, weil es in dieser schwierigen Zeit nur gemeinsam geht!

Gutschein-Portal: Einfache Registrierung und kostenfreie Nutzung

Ob Restaurant, Café, Friseurgeschäft, Handwerksbetrieb oder Buchhändler – wenn Ihr Geschäft aufgrund der Corona-Krise derzeit geschlossen ist oder nur eingeschränkt weitergeführt werden darf, kann Ihnen das Gutschein-Portal der Sparkasse eine Hilfe sein.

Dieses bietet Ihnen die Möglichkeit, Gutscheine Ihres Unternehmens im Wert zwischen 10 und 100 Euro schnell und unbürokratisch online anzubieten. Die Nutzung des Portals ist für Sie kostenlos und gebührenfrei.

Gutscheinshop von mySMILE

Zusammenrücken lautet in der Corona-Krise unser Motto zumindest metaphorisch, nicht körperlich. Auch bei mySMILE! Um unsere lokalen Partner unterstützen, könnt ihr bei uns jetzt von Zuhause aus Solidarität zeigen.
Holt euch jetzt einen Gutschein bei einem der über 40 teilnehmenden Geschäften und zeigt euch damit hilfsbereit in einer schwierigen Zeit. Den Wert könnt ihr dann natürlich einlösen, sobald die Geschäfte wieder geöffnet haben.

Helfen tut nicht weh - im Gegenteil: Es tut gut. Uns allen.

Seid solidarisch - denkt an alle - shoppt lokal auf www.my-smile-app.de/gutscheinshop

#supportyourlocalsingolstadt

Schanzer Zeitarbeit GmbH

Wir sind ein etablierter und ambitionierter Personaldienstleister aus dem Herzen von Ingolstadt. Unser internes professionelles Team kann auf eine langjährige und sehr große Erfahrung in der Personaldienstleistung zurückgreifen. Mit Pioniergeist, Motivation und hohem Einsatz unserer internen und externen Mitarbeiter, hat sich die Schanzer Zeitarbeit GmbH zu einem der stärksten Partner in der Personaldienstleistungsbranche entwickelt. Aufgrund der aktuellen Situation ist eine Vielzahl unserer Mitarbeiter derzeit ohne Einsatz und damit verbunden in Kurzarbeit. Für den kurz-/mittelfristigen Einsatz stehen ab sofort Mitarbeiter aus den Bereich Lager, Logistik, Produktion für Sie zur Verfügung – um Auftragsspitzen in der jetzigen Zeit abzuarbeiten oder zur grundsätzlichen Unterstützung Ihres Teams. Kontaktieren Sie uns für weiterführende Informationen, ein unverbindliches Angebot oder eine direkte Personalanfrage.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören.

Ihr Team der Schanzer Zeitarbeit GmbH

Geschäftsstellenleiter: Predrag Jeremic, +49 (0) 841 – 65 790 512, predrag.jeremic@no-spam-pleaseschanzer-zeitarbeit.de

KOMMA-D GmbH — Agentur für digitale Medien

Hoch spezialisiert im Bereich E-Commerce, helfen wir lokalen Unternehmen in der Covid-19 Krise und darüber hinaus. Durch unsere Initiative „Sprint 10“ entwicklen wir Ihnen in 10 Werktagen einen Online-Shop damit Sie starten können.

Dies beinhaltet:

  • Erstgespräch remote über skype, zoom etc.
  • Beratung und Konzeption
  • Vorlage für Ihre Produktdaten
  • Individuelles Shop-Design
  • Alle nötigen Versand- und Zahlungsfunktionen
  • Kleines Online-Marketing Paket

Legen Sie los!

Kontakt: Rainer Weber | 0841-1294760 | rainer@no-spam-pleasekomma-d.de | www.komma-d.de

BUNTESTUN DESIGN+PROGRAMMIERUNG

Wir gestalten Marken, Kampagnen, Websites und Print-Produkte für Kunden aus Wirtschaft, Kultur und Bildung. Früher für große Agenturen tätig hat es mich wieder in die Heimat verschlagen.

Jede Krise bietet auch eine Chance! Falls Ihr Unternehmen durch Corona und den Folgen in Not geraten ist, beraten wir Sie gerne in allen Online & Offline Bereichen.

Gerade der Social Media Bereich bietet Ihnen enorme Chancen, ein Onlineshop ist auch in wenigen Tagen realisierbar.

Zusammen lässt sich jede Krise meistern. Der Handel befindet sich stets im Wandel!

Die Beratung ist natürlich kostenfrei.

Passen Sie auf sich auf, privat als auch geschäftlich. Wir können Ihnen Hilfe anbieten, aber natürlich nicht zwingen. Es gibt auch leider sehr viele unseriöse Angebote/Hilfen in dieser Zeit.

Melden Sie sich einfach z.B. auf den sozialen Medien Instagram/Facebook @buntestun

oder

Kontakt: Christoph Burghard | nachricht@no-spam-pleasebuntestun.de | www.buntestun.de