Coronavirus: Informationen für Unternehmen

Als Ihre Wirtschaftsförderungsgesellschaft möchten wir Sie bestmöglich informieren. Unternehmen finden hier Informationen über die Unterstützungsmöglichkeiten des Freistaats und des Bundes, die fortlaufend aktualisiert werden. Auch die Unterstützungsmöglichkeiten durch die Stadt Ingolstadt (Hilfen auf kommunaler Ebene) werden hier aufgeführt.

Corona-Unternehmertelefon

Für alle betroffenen Unternehmen in der Region bieten wir eine Hotline an, bei der sich alle betroffenen Unternehmen in der Region im Zusammenhang mit dem Coronavirus Auskünfte über Anlaufstellen, Informationsmöglichkeiten und Förderprogramme einholen können.

Rufnummer des Corona-Unternehmertelefons: 0841 / 305 - 3003

Das Corona-Unternehmertelefon ist zu den üblichen Bürozeiten erreichbar.
Gerne können Sie uns auch eine E-Mail mit Ihren Fragen an wirtschaftsfoerderung@ingolstadt.de schicken.

Neueste Entwicklungen

26.11.: Die Anträge zur außerordentlichen Wirtschaftshilfe im November können ab sofort gestellt werden. Erste Abschlagszahlungen sollen noch vor Ende des Monats fließen. Weitere Informationen finden Sie hier.

25.11.: Bund-Länder-Beschluss: Die am 28. Oktober 2020 getroffenen Maßnahmen werden bundesweit bis zum 20. Dezember verlängert. Die auf Grund dieses Beschlusses geschlossenen Betriebe und Einrichtungen bleiben zunächst weiterhin geschlossen – insbesondere die Gastronomie. Übernachtungsangebote im Inland werden weiter nur für notwendige und ausdrücklich nicht für touristische Zwecke zur Verfügung gestellt. Für den Freistaat Bayern wird das bayerische Kabinett am 26.11.2020 die konkrete Umsetzung beschließen. Sobald diese vorliegen, werden sie an dieser Stelle veröffentlicht werden.
Auszug aus dem Bund-Länder-Beschluss:

  • Verlängerung finanzieller Hilfen
    Die finanzielle Unterstützung des Bundes und der Länder für die von den temporären Schließungen erfassten Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen wird auf Basis der Novemberhilfe in den Dezember verlängert.
  • Zusammenkünfte mit maximal fünf Personen
    Ab 1. Dezember 2020 sollen private Zusammenkünfte auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Falle auf  maximal fünf Personen beschränkt werden. Ausgenommen hiervon sind Kinder bis 14 Jahre.
  • Gesonderte Regeln für Weihnachtstage
    Vom 23. Dezember 2020 bis 01. Januar 2021 sind Treffen im engsten Familien- und Freundeskreis mit maximal 10 Personen möglich (Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen).
  • Erweiterte Maskenpflicht/ Begrenzung Kunden im Geschäft
    Die bisherigen Regeln für das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung werden erweitert auf alle Orte mit Publikumsverkehr in Innenstädten, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten sowie vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen.  
  • Erweiterte Maßnahmen für Hotspots
    Grundsätzlich gilt, dass ab einer Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern pro Woche ein konsequentes Beschränkungskonzept umgesetzt werden muss. Bei über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern pro Woche und diffusem Infektionsgeschehen sollen diese Maßnahmen nochmals erweitert werden, um kurzfristig eine deutliche Absenkung der Infektionszahlen zu erreichen.
  • AHA+ AL-Regeln weiter beachten
    Bund und Länder betonen, dass es weiterhin dringend erforderlich ist, alle nicht notwendigen Kontakte unbedingt zu vermeiden. Dort, wo Begegnungen stattfinden, sind stets die AH+AL Regeln (Abstand, Hygienemaßnahmen, Alltagsmasken, CoronaWarnApp, Lüften) einzuhalten.

24.11.: Die Bundesregierung veröffentlicht die Richtlinie für die Gewährung von Überbrückungshilfen II – weitere Informationen unter Hilfen auf Bundesebene.

16.11.: In einer gemeinsamen Pressemitteilung des Bundesfinanzministeriums und des Bundeswirtschaftsministeriums vom 13.11. wird die Novemberhilfe weiter konkretisiert und die Überbrückungshilfe III angekündigt. Weitere Informationen finden Sie unter dem Punkt Hilfen auf Bundesebene.

30.10.: Die Bayerische Staatsregierung verhängt den November-Lockdown "light".

27.10.: Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gibt in einer Pressemitteilung bekannt, dass die Bayerische Staatsregierung weitere Unterstützungsmaßnahmen in Form eines Kulturstabilisierungsprogramms 2020/21 zur Verfügung stellt, um die lebendige Kulturlandschaft in Bayern zu erhalten. Weitere Informationen finden Sie unter dem Punkt Hilfen auf Landesebene.

Hilfen auf kommunaler Ebene (Ingolstadt)

Strukturfonds

Um notwendige Umstrukturierungsprozesse trotz der zusätzlichen Herausforderungen durch die COVID‑19 Pandemie zu unterstützen, wurde die IFG vom Stadtrat beauftragt einen „Strukturfonds Wirtschaft für KMU“ aufzulegen. Durch diesen Strukturfonds können Ingolstädter KMU strukturell wie auch punktuell gefördert werden, um den Wirtschaftswandel proaktiv zu gestalten.
Weitere Informationen zum Strukturfonds finden Sie hier.

 

Stundung Städtischer Forderungen

Die Stundung städtischer Forderungen (Rechnungen, Gebühren, Pacht o.Ä.) kann mit vereinfachtem Antrag unmittelbar bei der Stadt Ingolstadt beantragt werden. 

 

OrderLocal

Die Plattform OrderLocal wurde im März 2020 von IN-City, Achtzig20 und der IFG zur Unterstützung der lokalen Gastronomen und Einzelhändler aufgebaut. Das Tool gibt lokalen Restaurants und Geschäften die Möglichkeit, einen Liefer- und/oder Abholdienst anzubieten. Sie können sich mit ihrem Angebot an Speisen und Getränken oder aber Kleidung, Schuhe, Schmuck etc. registrieren und dieses schnell und unkompliziert online zur Verfügung stellen.

 

Unternehmen helfen Unternehmen

Hier finden Sie Hilfsangebote von Unternehmen für Unternehmen.

Hilfen auf Landesebene

BayernFonds

Der BayernFonds unterstützt Unternehmen, ihre Kapitalbasis zu stärken sowie Liquiditätsengpässe zu überwinden. Unternehmen der Realwirtschaft, deren Bestandsgefährdung erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft, die technologische oder wirtschaftliche Souveränität, Versorgungssicherheit, kritische Infrastrukturen oder den Arbeitsmarkt in Bayern hätte und die die Antragsvoraussetzungen erfüllen, können ab sofort kostenpflichtige Anträge stellen.
Weiterführende Informationen zum BayernFonds und zum Antragsverfahren finden Sie hier.

 

Soforthilfe Corona

Das Corona-Soforthilfe-Programm des Bundes und des Freistaates Bayern wurde mit Ablauf des 31.Mai 2020 beendet. Als Anschlussprogramm wurde auf Bundesebene die Überbrückungshilfe erarbeitet.

 

Startup Shield Bayern

Start-up-Unternehmen mit innovativen Produktentwicklungen und skalierbarem Geschäftsmodell steht das neue Beteiligungsangebot „Startup Shield Bayern“ im Rahmen der Säule II des Bundes zur Verfügung. Zwischen 100.000 und 800.000 Euro können in Form von Wandeldarlehen oder direkte Beteiligungen ausgereicht werden. Die Mittel können für Investitionen und alle laufenden Kosten sowie Betriebsmittel eingesetzt werden. Anträge für Mittel aus dem Startup Shield Bayern sind bei der Bayerischen Beteiligungsgesellschaft (BayBG) zu stellen. Ausgereicht werden die Mittel über BayBG und Bayern Kapital.

 

Bürgschaftsrahmen der LfA

Die LfA erhält von der bayerischen Staatsregierung einen zusätzlichen Bürgschaftsrahmen von 500 Millionen Euro. In einem Rundschreiben vom 25.03.2020 informiert die LfA darüber, dass sie ab sofort Bürgschaften bis zu einem maximalen Betrag von 30 Mio. EUR (bisher 5 Mio. EUR) übernimmt; darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine Staatsbürgschaft zu beantragen. Der maximale Bürgschaftssatz wird von 80 % auf 90 % erhöht.

 

LfA-Schnellkredit

Der LfA-Schnellkredit ist ein Angebot an bayerische Kleinunternehmen. Firmen mit bis zu fünf Mitarbeitern erhalten maximal 50.000 Euro, bis zu zehn Mitarbeitern maximal 100.000 Euro. Die Kreditlaufzeit beträgt fünf oder zehn Jahre. Die Zinsen sind auf jährlich drei Prozent festgelegt. Der Schnellkredit ist jederzeit rückzahlbar und es wird keine Sicherheit des Kreditnehmers gefordert (keine Risikoprüfung). Weitere Informationen erhalten Sie bei der LfA oder Ihrer Hausbank.
Bei größeren Firmen ab elf Mitarbeitern greifen die Schnellkredite der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Sie sind zu ähnlichen Konditionen verfügbar (siehe Hilfen auf Bundesebene). Die LfA bietet zudem einen übersichtlichen Überblick ihrer Corona-Hilfen.

 

Hilfsprogramme für Kunst- und Kulturschaffende

Die Bayerische Staatsregierung stellt weitere Unterstützungsmaßnahmen in Form eines Kulturstabilisierungsprogramms 2020/21 zur Verfügung, um die lebendige Kulturlandschaft in Bayern zu erhalten. Das neue Programm besteht aus folgenden Komponenten:

  • Einführung eines neuen Solo-Selbständigen-Programms zum Ersatz des Unternehmerlohns
  • Einführung eines neuen Stipendienprogramms zur Unterstützung beim Einstieg in die professionelle Laufbahn
  • Erweiterung des Spielstättenprogramms auf dezentrale Kulturveranstalter ohne eigene Spielstätte und Verlängerung des Programms
  • Verlängerung des Hilfsprogramms für die Laienmusik
  • Aufstockung und Verlängerung der Kino-Anlaufhilfen

Genauere Informationen zur Antragstellung werden hier bekanntgegeben, sobald diese auf Seiten der Bayerische Staatsregierung verfügbar sind.

Hilfen auf Bundesebene

Außerordentliche Wirtschaftshilfe (Novemberhilfe)

Für die vom November-Lockdown direkt betroffenen Betriebe stellt der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe zur Verfügung. Nähere Informationen zur Art der Förderung, zur Antragsberechtigung, - stellung und zur Anrechnung der Zahlungen hat das Bundeswirtschaftsministerium in einer Pressemitteilung und in einem Informationspapier bekannt gegeben. Die außerordentliche Wirtschaftshilfe richtet sich an die von den temporären Schließungen erfassten Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen und umfasst ein Gesamtvolumen von voraussichtlich ca. 10 Milliarden Euro. Sie kann nur über Wirtschaftsprüfer und Steuerberater online auf www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de beantragt werden. Um eine schnelle Auszahlung der Gelder zu gewährleisten, werden erste Abschlagszahlungen noch im November gestartet. Zum Verfahren der Abschlagzahlungen erfahren Sie hier mehr.

 

Überbrückungshilfe

Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Es handelt sich um unbürokratische und schnelle Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Überbrückungshilfe II kann über die IHK beantragt werden. In diesem Dokument finden Sie die wichtigsten Infos zu den Zugangsbedingungen und Fördersätzen. Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für die zweite Phase können bis 31. Januar 2021 gestellt werden. Informationen über die Richtlinien zur Gewährung der Überbrückungshilfen II finden sie hier.

Die dritte Phase (Überbrückungshilfe III) umfasst den Zeitraum von Januar bis voraussichtlich Juni 2021. Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe III finden Sie hier.

 

Neustarthilfe für Soloselbständige

Die Überbrückungshilfe III soll erhebliche Verbesserungen für Soloselbständige bringen. Betroffene, zum Beispiel aus dem Kunst- und Kulturbereich, sollen künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von bis zu 5.000 Euro für den Zeitraum bis Ende Juni 2021 als steuerbaren Zuschuss erhalten können. Die bisherige Erstattung von Fixkosten wird um eine einmalige Betriebskostenpauschale (Neustarthilfe) ergänzt. Damit können Soloselbständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III sonst keine Fixkosten geltend machen können, aber dennoch hohe Umsatzeinbrüche hinnehmen mussten, einmalig 25 Prozent des Umsatzes des entsprechenden Vorkrisenzeitraums 2019 erhalten. Die Neustarthilfe ist aufgrund ihrer Zweckbindung nicht auf Leistungen der Grundsicherung u.ä. anzurechnen. Es handelt sich um einen unbürokratischen und schnellen Zuschuss, der – wenn die Antragsvoraussetzungen vorliegen – nicht zurückzuzahlen ist. Genauere Informationen sind diesem Informationspapier zu entnehmen.

 

Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF)

Der WSF soll dabei helfen, Unternehmen zu unterstützen, die vor der Corona-Pandemie gesund und wettbewerbsfähig waren. Mit einem Gesamtvolumen von bis zu 600 Milliarden Euro stellt er Unternehmen branchenübergreifend Stabilisierungsmaßnahmen zur Stärkung ihrer Kapitalbasis und zur Überwindung von Liquiditätsengpässen bereit. Der WSF richtet sich an Unternehmen der Realwirtschaft, deren Bestandsgefährdung erhebliche Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort oder den Arbeitsmarkt in Deutschland hätte.

 

Konjunkturpaket der Bundesregierung

Um die deutsche Wirtschaft in und nach der Krise zu unterstützen, die Konjunktur anzukurbeln und die Zukunftsfähigkeit des Landes zu stärken, hat die Bundesregierung ein umfassendes Konjunkturpaket in Höhe von rund 130 Milliarden Euro aufgesetzt. Das Konjunkturpaket, auf das sich der Koalitionsausschuss am 3. Juni 2020 einigte, enthält zahlreiche Maßnahmen, die sich auf folgende Schwerpunkte konzentrieren:
1. Nachfrage stärken, Beschäftigung sichern und gezielt stabilisieren
2. Investitionen von Unternehmen und Kommunen fördern
3. In die Modernisierung des Landes investieren

In diesem Dokument finden Sie alle Maßnahmen, die besonders für Unternehmen von Interesse sein können.

    

Bisherige Auswirkungen auf die Ingolstädter Wirtschaft

Um die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die heimische Wirtschaft besser beurteilen zu können, stellt die IFG gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, der Handwerkskammer für München und Oberbayern und dem Amt für Statistik und Stadtforschung der Stadt Ingolstadt regelmäßig relevante und verfügbare regionale und überregionale Daten zusammen.

Die aktuelle Version des Datenblatts finden Sie hier:

Ältere Versionen:

Betriebliche Pandemieplanung

Das Bundesamt für Katastrophenschutz und Katastrophenplanung hält im Handbuch „Betriebliche Pandemieplanung“ Checklisten bereit, wie Betriebe sich auf den Notfall vorbereiten und wappnen können.

Empfehlungen für die Phasen vor der Pandemie

Betriebliche und personelle Planung

  • Stäbe bilden
  • Kernfunktionen des Betriebs festlegen, Schlüsselpersonal bestimmen
  • Absprache mit Geschäftskunden und Lieferanten treffen
  • Unternehmensbereiche, deren Funktion vorübergehend eingestellt werden kann, festlegen
  • Personalversorgung und -betreuung planen
  • Versorgung und Schutz des Unternehmens sichern
  • Kontakt zu Einrichtungen außerhalb des Betriebsaufbauen
  • Vorsorge für Mitarbeiter im Ausland treffen

Beschaffung von Medizin- und Hygiene-Materialien

  • Bedarf an Hilfsmitteln ermitteln
  • Atemschutzmasken beschaffen
  • Handschuhe beschaffen
  • Weitere persönliche Schutzausrüstung beschaffen
  • Reinigungs- und Desinfektionsmittel beschaffen
  • Weitere Hilfsmittel beschaffen
  • Arzneimittel beschaffen

Informationspolitik

  • Innerbetriebliches Kommunikationsnetz entwickeln
  • Informationen an Mitarbeiter weiter geben
  • Mitarbeiter in hygienischem Verhalten unterweisen und dazu anhalten

Vorbereitende medizinische Planung

  • Aufgaben, Umfang und Qualifikation des medizinischen Personals planen
  • Medizinisches Personal gewinnen und verpflichten
  • Kompetenzen zuweisen
  • Medizinisches Personal schulen und fortbilden
  • Besondere Arbeitsabläufe in der Panedemieplanung festlegen
  • Besondere Schutzmaßnahmen für das medizinische Personal festlegen

Empfehlungen für die Phasen während der Pandemie

Aufrechterhaltung Minimalbetrieb

  • Betrieblichen Pandemieplan aktivieren
  • Produktion anpassen
  • Kommunikation anpassen
  • Soziale Kommunikation verringern
  • Informationstechnologie sichern
  • Werkschutz aktivieren

Organisatorische Maßnahmen für das Personal

  • Personalbedarf an Pandemiesituation anpassen
  • Versorgung und Betreuung des aktiven Personals sicherstellen
  • Verhaltensregeln im täglichen Umgang einhalten
  • Mitarbeiter kontinuierlich informieren

Externe Informationen

  • Informationen von Fachbehörden über die Pandemie-Entwicklung einholen
  • Netzwerk mit anderen Betrieben nutzen
  • Informationen über behördliche Entscheidungen einholen
  • Informationen mit Behörden austauschen

Medizinische Maßnahmen

  • Betrieblichen Gesundheitsdienst (BGD) aktivieren
  • Betriebszugang steuern
  • Mit Erkrankung von Beschäftigten am Arbeitsplatz umgehen
  • Hilfsmittel ausgeben
  • Medikamente ausgeben
  • Beschäftigten medizinische Informationen anbieten
  • Andere medizinische Notfälle in der Pandemiephase berücksichtigen

Maßnahmen für Angehörige und Auslandsmitarbeiter

  • Kontakt mit Angehörigen und Familie suchen
  • Angehörige im Krankheitsfall von Mitarbeitern unterstützen
  • Mitarbeiter im Krankheitsfall von Angehörigen unterstützen
  • Mitarbeiter und Angehörige im Ausland unterstützen

Empfehlungen für die Phase nach der Pandemie

Rückkehr zur Normalität

  • Rückkehr zur Normalität mitteilen
  • Kooperation mit vorübergehenden Partnern lösen
  • Betriebsfunktionen in Normalzustand bringen
  • Mitarbeiter über betriebliche Bewältigung der Pandemie informieren
  • Pandemiefolgen für den Betrieb auswerten
  • Mängel des Pandemieplans analysieren und beseitigen

Das Bundesgesundheitsministerium hat ein Infotelefon eingerichtet, um über den Umgang mit Verdachtsfällen und Quarantänemaßnahmen zu informieren.

Bundesgesundheitsministerium
Telefon: 030/346465-100
Montag-Donnerstag: 08:00-18:00Uhr
Freitag: 08:00-12:00Uhr

Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Seite der IHK für München und Oberbayern. Bei tiefer gehenden Fragen zum betriebliche Krisenmanagement
können sich Betriebe auch gern an die IHK, persönlich an Bernhard Eichiner LL.M. (Betriebswirtschaftlicher Berater der Region 10) wenden (Mail: bernhard.eichiner@no-spam-pleasemuenchen.ihk.de).
Über das Informations- und Servicezentrum der IHK (089 5116-0) erhalten Unternehmen telefonische Auskunft.

Kurzarbeit und SGB II-Hilfen

Kurzarbeitergeld

Im Zuge der Auswirkungen von Covid-19 kann es zu Lieferschwierigkeiten und Produktionsausfällen kommen, welche weitreichende Folgen für das produzierende Gewerbe haben kann. Um die wirtschaftlichen Auswirkungen zu minimieren, hat die Bundesregierung am 10.03.2020 einen Gesetzesentwurf beschlossen, um den Zugang zu Kurzarbeitergeld zu vereinfachen. Unternehmen können demnach bereits dann Kurzarbeitergeld beantragen, wenn zehn Prozent der Beschäftigten im Betrieb von Arbeitsausfall betroffen sind - statt zuvor ein Drittel. Zudem werden Arbeitgebern die Sozialversicherungsbeiträge, die sie auch bei Kurzarbeit zu zahlen haben, in voller Höhe erstattet.
Die IHK für München und Oberbayern informiert auf einer Sonderseite über die Voraussetzungen für Kurzarbeit.
Weitere Informationen zum Kurzarbeitergeld finden Sie auf diesem Merkblatt und auf der Seite der Agentur für Arbeit. Die Voraussetzungen sowie das Verfahren der Beantragung von Kurzarbeitergeld werden in anschaulichen Videos erläutert.

 

SGB II-Hilfen

Das Zweite Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) sieht Leistungen für Familien und Alleinstehende vor, die sich in Kurzarbeit befinden. Das städtische Jobcenter zeigt die Möglichkeiten anhand von Beispielrechnungen auf.
Auch Kleinunternehmer und sogenannte Solo-Selbständige, die vorübergehend erhebliche Einkommenseinbußen erfahren, können davon profitieren. Denn: Grundsicherung kann jede hilfebedürftige Person beantragen, die zu wenige oder keine Mittel hat, um den Lebensunterhalt für sich (und die eigene Familie) sicherzustellen. Dies gilt unabhängig davon, ob die Person arbeitslos oder in Kurzarbeit ist oder einer Beschäftigung nachgeht. Leistungen erhalten auch hilfebedürftige Selbstständige, insbesondere dann, wenn sie ihre selbstständige Tätigkeit während der Pandemie nicht mehr oder nur noch eingeschränkt ausüben können und dadurch Einkommens- und Umsatzeinbußen erleiden. Selbstständige, die Leistungen des Jobcenters beantragen, müssen sich nicht arbeitslos melden und ihre Selbständigkeit auch nicht aufgeben.
Weitere Infos zu den Voraussetzungen sowie zur Antragsstellung erhalten Sie hier.

Entschädigung nach §56 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)

Das Infektionsschutzgesetz schützt die Bevölkerung in Deutschland. Es bietet zudem finanzielle Entschädigungen für Menschen, die von den Schutzmaßnahmen betroffen sind. Das gilt auch für die gegenwärtige Corona-Pandemie.

Näheres zu den Entschädigungsvoraussetzungen sind diesem Antrag/Merkblatt zu entnehmen. Bitte beachten Sie auch die "Häufig gestellten Fragen" der Regierung von Oberbayern.