today for tomorrow - Nachhaltigkeit beginnt jetzt

Obwohl nachhaltiges Wirtschaften gerade im Mittelstand seit jeher fest verankert ist und gelebt wird und kleine und mittlere Unternehmen ganz wichtige Treiber einer nachhaltigen Entwicklung sind, laufen deren Nachhaltigkeitsleitungen gerne unter dem Radar der Aufmerksamkeit.
Dieses Potential wollen wir gemeinsam mit Ihnen stärker hervorheben und nutzen – für die Gesellschaft, die Region und natürlich für Ihr Unternehmen.

Dabei ist die Motivation, in Nachhaltigkeit zu investieren, sehr vielschichtig: Seien es die zunehmende Verrechtlichung, steigende Anforderungen der Kunden, der gesellschaftliche Druck oder größere Marktchancen.
Fest steht, dass sich früher oder später alle Unternehmen systematisch und professionell mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen müssen.

Es geht dabei nicht um Verzicht oder Restriktionen, sondern darum, Nachhaltigkeit mit Unternehmergeist und Tatendrang umsetzungsorientiert anzupacken. Das heißt, die Chancen erkennen und nutzen. 

Wir wollen Ihnen Wege und Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie Nachhaltigkeit in Ihren Betrieben fundiert aber auch pragmatisch und zielorientiert umsetzen und auf diese Weise Ihr Unternehmen zukunftssicher aufstellen können.

Vortragsveranstaltungen 2020/2021

Auftaktveranstaltung "Die Weichen stellen - Nachhaltigkeit als Chance für KMU" am 29.10.

„Bei allem, was man tut, das Ende zu bedenken, das ist Nachhaltigkeit.“ Diesen Satz hat der Unternehmer Eric Schweitzer geprägt. Dass dabei Nachhaltigkeit keineswegs nur „ökologisch“ oder „grün“ bedeutet, wollen wir Ihnen im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „Zukunftsfähiger Mittelstand“, die wir gemeinsam mit unseren Partnern, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer für München und Oberbayern durchführen, vermitteln.

Fakt ist: Nachhaltigkeit beinhaltet viele verschiedene Facetten und ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen, das es jetzt anzugehen gilt, insbesondere auch für kleine und mittlere Unternehmen.

Obwohl nachhaltiges Wirtschaften gerade im Mittelstand seit jeher fest verankert ist und gelebt wird und kleine und mittlere Unternehmen ganz wichtige Treiber nachhaltiger Entwicklungen sind, laufen deren bisherige Anstrengungen häufig noch unter dem Radar der Aufmerksamkeit. Das Potential dieser Betriebe wollen wir durch unsere Informationskampagne stärker hervorheben und nutzen – für die Gesellschaft, die Region und natürlich für die Unternehmen selbst.

Es ist wichtig, dass Betriebe sich ihrer Verantwortung bewusst werden, die sie sowohl im sozialen, als auch im ökonomischen und im ökologischen Sinne tragen, und sich damit beschäftigen, wie sie nachhaltig damit umgehen möchten. Dafür wollen wir am 29.10. mit unserem Start in die Veranstaltungsreihe „Today for Tomorrow“ gemeinsam mit Ihnen „die Weichen stellen“.

Wir wollen aufzeigen, warum nachhaltiges Denken und Handeln für Sie als KMU eine große Chance sein kann und wie Sie diese Werte in Ihren Betrieben fundiert aber auch pragmatisch und zielorientiert umsetzen können. Dabei geht es nicht um Verzicht oder Restriktionen, sondern darum, umzudenken und diesen Prozess mit Unternehmergeist und Tatendrang anzupacken.

Lisa Fiedler, Leiterin der VAUDE Academy, zeigt uns, wie das in der Praxis erfolgreich funktionieren kann. Sie erläutert uns in ihrem Vortrag „Transformation zum nachhaltigen Wirtschaften bei VAUDE – Erfolgsfaktoren und Herausforderungen“, wie man als Unternehmen nachhaltiges Wirtschaften angehen kann und welche Erfahrungswerte VAUDE aus vielen Jahren ableitet. Sie wird zudem darstellen, wie der wirtschaftliche Erfolg dadurch positiv beeinflusst wird.

Genug für alle?! Mit Unternehmergeist in die Kreislaufwirtschaft am 25.02.

Wir erlebten einen diskussionsfreudigen Abend mit dem Erfinder des „Cradle-to-Cradle“-Konzepts Herrn Prof. Dr. Michael Braungart und eine spannende Gesprächsrunde mit dem Kreislaufwirtschaftsexperten Prof. Reinhard Büchl und Steinbildhauer Timothy Vincent, die ihre Strategien und Maßnahmen zur Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit vorstellten.


Vortrag Prof. Dr. Michael Braungart
Der perfekte Kreislauf, das ist die Vision und das Ziel von Prof. Dr. Michael Braungart. Im Jahre 2002 entwickelte der Chemiker zusammen mit dem US-amerikanischen Architekten William McDonough das C2C-Designkonzept, um seine Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

Braungart bezeichnet Cradle-to-Cradle als Innovationschance für die Unternehmen.

Ihm geht es darum, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und um die Möglichkeit „40 Jahre Weltuntergangs-diskussion in Qualität und Innovation umzusetzen“. Dies brachte er uns in seinem Vortrag näher.

Gesprächsrunde "Perspektiven auf die Kreislaufwirtschaft"

Neben dem Beitrag von Herrn Braungart konnten wir auch weitere Perspektiven auf die Kreislaufwirtschaft kennenlernen. Der Unternehmer, Institutsgründer und ausgewiesene Kreislaufwirtschaftsexperte Prof. Reinhard Büchl sowie Timothy Vincent, ein Steinbildhauer, der für seine Nachhaltigkeits- und Innovationsleistung schon mehrfach ausgezeichnet wurde, stellten in einer Gesprächsrunde ihre Strategien und Maßnahmen zur Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit vor.

"Kurze Wege zum Ziel! Was Kommunikation, Innovation und Nachhaltigkeit gemeinsam haben" am 19.05.

Krisen erzeugen Ängste, können aber auch Kreativität freisetzen, neue Ideen und Chancen generieren oder die offene Kommunikation untereinander stärken. Dies zeigt auch die aktive Teilnahme an unserer Workshop-Reihe rund um die Themen Innovation und Nachhaltigkeit. Die Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit für eine nachhaltige und krisenfeste Region wurde dabei immer wieder betont: „Innerhalb der Region sind die Wege kürzer, aber auch stabiler“.

Gerade in Krisenzeiten zeigt sich, dass regionale Vernetzung ein wichtiger Faktor für eine nachhaltige Entwicklung von Unternehmen ist. Räumliche Nähe und regionale Verbundenheit können Innovationen ermöglichen sowie die Kommunikation zwischen verschiedenen Akteuren erleichtern und fördern.
Sie sind insgesamt wichtige Faktoren für die Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit einer Region.

So die Theorie. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Und wie ist unsere Region diesbezüglich aufgestellt? 

Hierzu haben wir Prof. Dr. Harald Pechlaner, Inhaber des Lehrstuhls Tourismus und Leiter des Zentrums für Entrepreneurship an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, eingeladen. Er ging in seinem kurzweiligen Vortrag „Resiliente Region Ingolstadt: Über den Zusammenhang von Widerstandsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Innovation in regionalen Netzwerken“ auf die Bedeutung regionaler Netzwerke ein und stellte hierzu vor allem Erkenntnisse einer aktuellen Studie vor, die im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Initiative Regionalmanagement Region Ingolstadt e.V. (IRMA) durchgeführt wurde.

Ergänzt wurde der Vortrag durch Erfahrungsberichte aus dem Regionalmanagement sowie der Wirtschaftsförderung. So haben Iris Eberl, Geschäftsführerin der IRMA, sowie Dr. Carsten Doerenkamp, Innovationsmanager bei der IFG Ingolstadt, spannende Einblicke in deren Arbeit gegeben. Carsten Doerenkamp zeigte zudem einen Zwischenstand zu den Förderungen aus dem IFG-Strukturfonds.

In einem offenen Austausch hatten die Teilnehmer außerdem die Möglichkeit, Ihre Fragen an die Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft zu stellen. In einer angeregten Diskussion mit den Experten wurde die Bedeutung von Netzwerken und regionaler Zusammenarbeit erörtert und zahlreiche Aspekte erfolgreicher Kooperationen herausgearbeitet.

"Kurze Wege zum Ziel! Was Kommunikation, Innovation und Nachhaltigkeit gemeinsam haben" 19.05.

Krisen erzeugen Ängste, können aber auch Kreativität freisetzen, neue Ideen und Chancen generieren oder die offene Kommunikation untereinander stärken. Dies zeigt auch die aktive Teilnahme an unserer Workshop-Reihe rund um die Themen Innovation und Nachhaltigkeit. Die Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit für eine nachhaltige und krisenfeste Region wurde dabei immer wieder betont: „Innerhalb der Region sind die Wege kürzer, aber auch stabiler“.

Gerade in Krisenzeiten zeigt sich, dass regionale Vernetzung ein wichtiger Faktor für eine nachhaltige Entwicklung von Unternehmen ist. Räumliche Nähe und regionale Verbundenheit können Innovationen ermöglichen sowie die Kommunikation zwischen verschiedenen Akteuren erleichtern und fördern.
Sie sind insgesamt wichtige Faktoren für die Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit einer Region.

So die Theorie. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Und wie ist unsere Region diesbezüglich aufgestellt? 

Hierzu haben wir Prof. Dr. Harald Pechlaner, Inhaber des Lehrstuhls Tourismus und Leiter des Zentrums für Entrepreneurship an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, eingeladen. Er ging in seinem kurzweiligen Vortrag „Resiliente Region Ingolstadt: Über den Zusammenhang von Widerstandsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Innovation in regionalen Netzwerken“ auf die Bedeutung regionaler Netzwerke ein und stellte hierzu vor allem Erkenntnisse einer aktuellen Studie vor, die im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Initiative Regionalmanagement Region Ingolstadt e.V. (IRMA) durchgeführt wurde.

Ergänzt wurde der Vortrag durch Erfahrungsberichte aus dem Regionalmanagement sowie der Wirtschaftsförderung. So haben Iris Eberl, Geschäftsführerin der IRMA, sowie Dr. Carsten Doerenkamp, Innovationsmanager bei der IFG Ingolstadt, spannende Einblicke in deren Arbeit gegeben. Carsten Doerenkamp zeigte zudem einen Zwischenstand zu den Förderungen aus dem IFG-Strukturfonds.

In einem offenen Austausch hatten die Teilnehmer außerdem die Möglichkeit, Ihre Fragen an die Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft zu stellen. In einer angeregten Diskussion mit den Experten wurde die Bedeutung von Netzwerken und regionaler Zusammenarbeit erörtert und zahlreiche Aspekte erfolgreicher Kooperationen herausgearbeitet.

"Lieber bunt als grau! Diversität schafft Mehrwert" am 06.10.

Vielfalt bereichert unser Leben. Das gilt für unser alltägliches Miteinander, für die Arbeitswelt und für die natürliche Umwelt. Über Diversity wird viel geredet und diskutiert. Gemeint ist, vereinfacht ausgedrückt, der bewusste Umgang mit Vielfalt. Hierzu gehört es auch, die Potentiale zu erkennen und zu nutzen.

Am 06.10. haben wir verschiedene Aspekte und Zusammenhänge von Diversity beleuchtet, den Fokus legten wir auf das Zusammenarbeiten in der Arbeitswelt. Wir sind der Frage nachgegangen, wie Vielfalt als eine wertvolle „Ressource“ genutzt werden kann. Dabei tauchten wir einerseits konkret in die Aufgaben, Chancen und Herausforderungen des Diversity Managements in Unternehmen ein. Andererseits wurden größere Zusammenhänge erörtert.

Workshops

Workshop 1 "Neue Wege erschließen - Schritt für Schritt Nachhaltigkeit umsetzen" 12.11.20

Überblick Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsmanagement | Relevante Standards und Methoden | Herausforderungen für KMU

Workshop 2 "Kleine Klappe viel dahinter - KMU als Nachhaltigkeitstreiber" 21.01.

Wertschöpfung im Sinne der Nachhaltigkeit | Zusammenarbeit von KMU |
Regionale Versorgungsnetzwerke

Workshop 3 "Die (un-)endliche Geschichte: Umwelt schonen, Effizienz steigern, in Kreisläufen denken" 11.03.

Ressourcenmanagement | Kreislaufwirtschaft | Produktionsverfahren | Life Cycle Management | Ökobilanz

Workshop 4 "Gut vernetzt! Mit starken Partnern Wertschöpfung gestalten" 29.04.

Wie kann Wertschöpfung im Sinne der Nachhaltigkeit gestaltet werden? | Sind regional, zirkulär ressourceneffizient und digital mögliche Antworten? | Wie können KMU zusammenarbeiten? | Regionale Versorgungsnetzwerke

Workshop 5 "IN Verbindung bleiben – Wie Kommunikation zur Nachhaltigkeit beiträgt" 16.06.

Was bedeutet Nachhaltigkeitskommunikation? | Kundenwünsche und Erwartungen verstehen | Unternehmen als gesellschaftliche Akteure

Workshop 6 "Alles IN Bewegung –  Nachhaltigkeit als Antrieb für Ideen und Innovationen" 15.07.

Daten, Informationen, Trends, Kundenwünsche | Generierung neuer Ideen und Produkte auf Basis von Nachhaltigkeitsmethoden und -kriterien

Workshop 7 "Das ‚Wir‘ gewinnt - Die eigenen Mitarbeitenden als Schlüssel zum Erfolg" 21.10.

Welche Herausforderungen bringt der demografische Wandel? | Wie hilft personelle
Vielfalt im Alltagsgeschäft? | Veränderung von Unternehmenskultur

Workshop 8 "Nicht auf Kosten anderer - Wirtschaftliches Handeln in Ökosystemen" 18.11.

Nachhaltigkeit als Gemeinschaftsaufgabe | Welche Wirkungen hat ein Produkt auf
Umwelt und Gesellschaft? | Wie können diese reduziert oder verstärkt werden?

Auch im Jahr 2022 erwarten Sie wieder interessante Themen und Veranstaltungen!
Weitere Informationen in Kürze, bleiben Sie gespannt...

Anmeldung zu den Veranstaltungen

Sie möchten Sich für eine der Veranstaltungen anmelden?
Schreiben Sie gerne eine E-Mail an ifg-veranstaltungen@no-spam-pleaseingolstadt.de

Videoreihe zur Veranstaltung

Sie haben die Veranstaltungen im Themenfeld "Nachhaltigkeit" verpasst oder möchten sich die interessanten Vorträge und spannenden Diskussionen einfach nochmal ansehen? Hier finden Sie die Aufzeichnung der Abende:

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Die Veranstaltungen finden mit dem Videokonferenzsystem „Zoom“ statt. Für die Teilnahme ist Ihre Einwilligung erforderlich.

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Die Einwilligung kann mit Wirkung für die Zukunft jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung wird durch einen Widerruf nicht berührt. Soweit die Einwilligung nicht widerrufen wird, gilt sie für die Dauer der Durchführung der Veranstaltung

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Ihre Anmeldedaten werden von den Kooperationspartnern ausschließlich zur Durchführung der Veranstaltungen verarbeitet. Die Veranstaltungen nutzen die Videokonferenzplattform der Fa. Zoom der Firma Video Communications, Inc.

Diese wird vom inas Institut (Gumppenbergstraße 7, 85057 Ingolstadt) bereitgestellt. Der Meeting Server wird ausschließlich in Europa betrieben. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist Ihre Einwilligung nach Art 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO.

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Bei der Teilnahme an der jeweiligen Zoom Session werden keine Anmeldedaten oder persönlichen Konferenzdaten an das inas Institut oder die Fa. Zoom weitergegeben.

Hinweis:
Damit die Workshops möglichst interaktiv gestaltet werden und die Moderatoren gezielt auf Ihre Fragen eingehen können, ist die Teilnehmerzahl je Workshop auf 25 Teilnehmer begrenzt.
Die Vergabe der Plätze erfolgt dabei nach dem Prinzip "first come - first serve".
Sollten alle Plätze belegt sein, kann die Teilnehmerzahl pro Betrieb/Unternehmen auf nur eine Person begrenzt werden, um möglichst vielen Betrieben die Chance zu geben, an den Workshops teilzunehmen.