Förderprogramm "Zukunftsfähiger Mittelstand"

Hintergrundinformationen


Das Förderprogramm ist eine der beiden zentralen Säulen des Strukturfonds Wirtschaft für KMU. Es soll Anreize für Ingolstädter KMU schaffen, trotz Corona-bedingter Belastungen in ihre Zukunftsfähigkeit zu investieren. Daher fokussiert das Programm - im Einklang mit den in der Förderrichtlinie (§ 2) beschriebenen Förderzielen - auf Themenfelder, die KMU aktuell vor besondere Herausforderungen stellen: Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Resilienz.

Bis zum 31.12.2021 können Ingolstädter KMU finanzielle Mittel für die Bereiche Regionale Versorgungsketten und Nahversorgung sowie Kooperationsinitiativen mit Hochschulen beantragen. Bitte benutzen Sie dazu das Antragsformular. Die Auswahl der Förderungen erfolgt auf Basis einer Bewertungsmatrix  nach definiertem Auswahlverfahren.

 

Förderziele

  • Erhaltung vorhandener sowie die Schaffung neuer Arbeitsplätze
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit sowie der Attraktivität für Fachkräfte
  • Optimierung der wirtschaftsnahen Dienstleistungen

 

Fördermaßnahmen

REGIONALE VERSORGUNGSKETTEN

 

 

 

Ziel: Erstellung eines ganzheitlichen Konzepts zur Stärkung regionaler Versorgungsketten und Ausbau der Nahversorgung

Förderberechtigte: Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Ingolstadt

Förderart: Nicht-rückzahlbare Zuschüsse als Anteilsfinanzierung der zuwendungsfähigen Kosten

Zuwendungsfähige Kosten: Projekt- und Beratungskosten

Förderhöhe: 50 bis 80 % der zuwendungsfähigen Kosten, abhängig von Unternehmensgröße, maximale Fördersumme 5.000 € pro Unternehmen

 

 

 

KOOPERATIONSINITIATIVEN 

 

 

 

Ziel: Projektanbahnung und Projektkooperationen mit Hochschulen und Forschungsinstitutionen

Förderberechtigte: Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Ingolstadt

Förderart: Nicht-rückzahlbare Zuschüsse als Anteilsfinanzierung der zuwendungsfähigen Kosten

Zuwendungsfähige Kosten: Projekt- und Beratungskosten

Förderhöhe: 50 bis 80 % der zuwendungsfähigen Kosten, abhängig von Unternehmensgröße, maximale Fördersumme 10.000 € pro Unternehmen

Hinweis: Ihre Forschungsvorhaben können auch steuerlich gefördert werden (Forschungszulagengesetz), wir empfehlen eine Rücksprache mit Ihrem Steuerberater.

 

 

 

Weitere Fördermaßnahmen werden derzeit erarbeitet und gegebenenfalls ergänzt.

Wichtig:

  • Die Umsetzung der zu fördernden Projekte darf bis zur Förderbewilligung noch nicht begonnen haben.
  • Bitte nutzen Sie vor Antragstellung die Möglichkeit einer kostenlosen Vorberatung durch Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung.

Weitere Förderprogramme für KMU

Digital Jetzt

Digitale Technologien und Know-how entscheiden in der heutigen Arbeits- und Wirtschaftswelt über die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Damit der Mittelstand die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung ausschöpfen kann, unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“. Das Programm bietet finanzielle Zuschüsse und soll Firmen dazu anregen, mehr in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren.

Ziel:

Unterstützt KMU bei Investitionen in digitale Technologien sowie bei Investitionen in die digitale Qualifizierung ihrer Beschäftigten

Programm:

  • Modul 1 "Investition in digitale Technologien" unterstützt Investitionen in Soft- und Hardware
  • Modul 2 "Investition in die Qualifizierung der Mitarbeitenden" vermittelt Mitarbeitern der KMU das notwendige Knowhow im Umgang mit digitalen Technologien

Zuschusshöhe:

  • Maximale Fördersumme in der Regel 50.000 EUR (bei Investitionen von Wertschöpfungsketten* und/oder –Netzwerken bis zu 100.000 EUR pro Unternehmen)
  • Minimale Fördersumme 17.000 EUR bei Modul 1 und 3.000 EUR bei Modul 2

Voraussetzung:

  • KMU der gewerblichen Wirtschaft zwischen 3 und 499 Mitarbeiter (exklusive Lehrlinge und Auszubildende) zum Zeitpunkt der Antragsstellung
  • Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland

Weitere Informationen unter: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/digital-jetzt.html

Digitalbonus

Ziel: 

Unterstützt KMU, die ihre Produkte, Dienstleistungen und Prozesse digitalisieren oder ihr IT-Sicherheit verbessern wollen

Varianten des Digitalbonus​:

  • Digitalbonus Standard: Zuschuss von maximal 10.000 €
  • Digitalbonus Plus: Zuschuss von maximal 50.000 € für besonders innovative Vorhaben

Zuschusshöhe​:

  • Bis zu 50 % für kleine Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft ( < 50 MA & Jahresumsatz < 10 Mio. € )​
  • bis zu 30 % für mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft ( < 250 MA & Jahresumsatz < 50 Mio. € )​

Zuwendungsfähige Kosten​:

Leistungen externer Anbieter mit Kosten von mindestens 4000 € für die beiden Förderbereiche

  • Entwicklung, Einführung oder Verbesserung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen durch IKT-Hardware, IKT-Software sowie Migration und Portierung von IT-Systemen und IT-Anwendungen im Unternehmen.​
  • Einführung oder Verbesserung der IT-Sicherheit im Unternehmen.​

Weitere Informationen unter: https://www.digitalbonus.bayern/ 

Bayerischer Bildungsscheck

Ziel:

Gegenstand der Förderung ist die Durchführung von Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich Digitalisierung, die das berufliche Fortkommen der/des Einzelnen unterstützen

Angesichts des digitalen Wandels und des hierdurch entstehenden Anpassungsbedarfs an neue berufliche Fähigkeiten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wird die Förderung auf berufliche Themen der Digitalisierung konzentriert.

Zuschusshöhe:

  • 500 € Pauschalzuschuss für die Weiterbildung
  • Ausgabe einmal pro Kalenderjahr möglich

Voraussetzungen:

  • Arbeitnehmer mit Wohn- und/oder Arbeitsort in Bayern
  • Brutto-Jahresgehalt über 20.000 € aus nicht-selbstständiger Tätigkeit
  • Weiterbildung hat Digitalisierungsbezug, dauert mind. 11 Unterrichtseinheiten und kostet mind. 500€; Maßnahme ist qualitätsgesichert

Weitere Informationen unter: https://www.stmas.bayern.de/arbeit/bildungsscheck/

Go digital

Ziel :

Unterstützt KMU dabei, die eigene Digitalisierung auf drei Feldern voranzutreiben:​

Digitalisierte Geschäftsprozesse, Digitale Markterschließung, IT-Sicherheit

Direkt auf die Gegebenheiten des zu beratenden Unternehmens abgestimmt, erfolgt sowohl eine gezielte Beratung als auch die konkrete Umsetzung von abgestimmten Maßnahmen.​

Programm​:

  • Beratungsleistung erfolgt in den Modulen, Digitalisierte Geschäftsprozesse, Digitale Markterschließung, IT-Sicherheit
  • Bei Antragstellung muss ein Hauptmodul gewählt werden, welches mindestens 51 % des Beratungsvolumens ausmacht

Zuschusshöhe​:

  • 50 % des pauschalierten Beraterhöchstsatzes von 1.100 EUR netto je Beratungstag für maximal 20 Beratungstage im Hauptmodul und zusätzlich max. 10 Beratungstagen in den Nebenmodulen

Voraussetzung​:

  • KMU (<100 MA, < 20 Mio € Jahresumsatz) mit Sitz in Deutschland​
  • Beratung muss durch ein autorisiertes Beratungsunternehmen erfolgen​

Weitere Informationen unter: www.bmwi-go-digital.de

 

Ansprechpartner

Dr. Carsten Doerenkamp

Innovationsmanagement
0841 / 305 3023
E-Mail schreiben

Manuela Leinfelder

Wirtschaftsförderung
0841 / 305 3052
E-Mail schreiben