Digitalisierungs-Projektwettbewerb

„BITS DON’T BITE“ – Digitalisierungs-Projektwettbewerb

03.APRIL 2019

 

Noch bis zum 18.05.2019 läuft der „Bits don’t bite“-Projektwettbewerb, bei dem Handwerksbetriebe vielversprechende Digitalisierungsprojekte aus ihren Unternehmen einreichen und attraktive Preise gewinnen können.

Nachdem im Herbst mittels einer Online-Umfrage erste Hinweise auf zahlreiche spannende Digitalisierungsprojekte und -maßnahmen in den regionalen Betrieben gewonnen wurden, möchten sich die Projektpartner IFG, Handwerkskammer und UnternehmerFrauen nun ein detailliertes Bild über die Digitalisierungsaktivitäten im Handwerk verschaffen und so auch eventuelle Unterstützungsbedarfe aufdecken.

Darüber hinaus können vielversprechende Projekte auch als Best-Practice-Beispiele und Anregung für andere Unternehmen dienen.

Aus diesem Grund sind alle Handwerksunternehmen der Region zur Teilnahme am Projektwettbewerb aufgerufen, bei dem es attraktive Geld- und Sachpreise zu gewinnen gibt:

  1.          Preis: 2.500 €
  2.          Preis: Virtual Reality Brille
  3.          Preis: Google Home

Zur Teilnahme muss lediglich das Projekt bzw. die Maßnahme mithilfe eines kurzen Projektskizzen-Formulars beschrieben und eingereicht werden. Interessierte Unternehmen können dieses direkt hier downloaden oder mit einer kurzen E-Mail an digitalisierung@no-spam-pleaseingolstadt.de anfordern und zurücksenden:

 

per E-Mail an digitalisierung@no-spam-pleaseingolstadt.de

per Post an IFG Ingolstadt, Wagnerwirtsgasse 2, 85049 Ingolstadt

 

Einsendeschluss:       Samstag, 18.05.2019

Im Anschluss daran wird eine Jury die eingereichten Projekte bewerten und die Gewinner küren. Die Bekanntgabe der Sieger-Projekte und die Preisverleihung erfolgt dann im Rahmen des Juni-Workshops.

 

Wir freuen uns auf viele interessante Projekte!

„BITS DON’T BITE“ - Cyber-Security Workshop am 08.04.2019

26.MÄRZ 2019

 

Mit einem Informationsabend zum Thema „Cyber Security - Wie schützen wir unsere Daten am effektivsten?“ starten IFG, Handwerkskammer und UnternehmerFrauen in das Workshop-Jahr 2019.

Die Identität einer Person ist in der realen Welt unveränderbar und wird durch amtliche Dokumente belegt. Im Internet jedoch ist diese weniger greifbar.

Sogenannte „Social Engineers“ spionieren das persönliche Umfeld ihrer Opfer aus, täuschen Identitäten vor oder nutzen Verhaltensweisen aus, um etwa an geheime Informationen zu gelangen.

Wir Menschen sind dabei der größte Schwachpunkt, die wesentliche Schwachstelle in Unternehmen stellen die Mitarbeiter dar. Dabei sind unsere Daten, insbesondere die persönlichen Daten, wie ein Schatz zu betrachten!

Im Rahmen des ersten „Bits don’t bite“-Workshops im Jahr 2019 können die Handwerksunternehmen daher die Gefahren im digitalen Alltag erkunden sowie Mittel und Wege kennenlernen, wie Daten sicherer gemacht und besser vor Zugriffen von außen geschützt werden können.

Dabei stehen unter anderem folgende Fragen im Mittelpunkt:

Was ist Identitätsdiebstahl und wie gelingt effektiver Schutz dagegen? Wie funktioniert Social Engineering und welche Gefahren birgt es für Unternehmen? Wie sicher sind PCs, Smartphones und Passwörter? Welches Wissen speichern Online-Dienste wie Google, Microsoft und Facebook?

Mit Cem Karakaya – langjähriger Interpol-Mitarbeiter und Präventionsfachmann der Münchner Polizei – wird dabei ein ausgewiesener „Cyber Security“-Experte zu Gast sein. Er ist spezialisiert auf die Themen „Cybercrime“ und „Prävention“ und wird auf humorvolle Weise für die Gefahren im Internet sensibilisieren sowie wertvolle Tipps für den Schutz persönlicher bzw. Unternehmensdaten an die Hand geben.

 

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen aus der regionalen Handwerkerschaft!

IFG Imagefilm

IFG Imagefilm
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Fortsetzung der Sanierungsmaßnahmen am Parkhaus Hauptbahnhof West

05.März 2019

 

Ab Montag, 18. März 2019, werden die Sanierungsarbeiten im Parkhaus Hauptbahnhof West wieder aufgenommen. Die Maßnahme erfolgt in zwei Bauabschnitten. Der erste ist bereits abgeschlossen, er dauerte von März bis Oktober 2018. In diesem Zeitraum wurden die Ebenen 5 bis 8 generalsaniert.

Nun erfolgt der zweite Bauabschnitt, in dem die Ebenen 0 bis 4 in Angriff genommen werden. Da durch die Sanierung die Auffahrt in die oberen Ebenen unwegsam ist, muss das Parkhaus bis Ende September komplett gesperrt werden.

Alternative Parkmöglichkeiten stehen in der Martin-Hemm-Straße zur Verfügung: das Parkhaus Hauptbahnhof Ost mit 240 Parkplätzen und weitere über 300 Stellplätze auf Freiflächen. „Somit können wir allen Parkern, inklusive der Dauerparker, sehr gute Alternativen bieten“, erläutert IFG-Vorstand Norbert Forster.

Von der Sperrung sind auch die Fahrradstellplätze im Erdgeschoss des Parkhauses betroffen. Als Alternative bieten sich hier die Fahrradstellplätze auf dem Grundstück nördlich des Intercityhotels (Bahnhofstraße 4) an.

Das Parkhaus Hauptbahnhof West wurde im Jahr 2000 errichtet und 2006 von der IFG erweitert. Seitdem wird das Parkhaus sehr stark frequentiert, so hat sich im Laufe der Zeit eine Anzahl von Schäden aufsummiert, deren Sanierung für die Gewährleistung der Sicherheit unabdingbar ist.

Zum Sachverhalt „Absiedlung Dr. Wack Chemie“

18.Februar 2019

 

Es wird bedauert, dass sich die Dr. O.K. Wack Chemie GmbH entschieden hat Ingolstadt zu verlassen und das Unternehmen an einem neuen Standort im Landkreis Pfaffenhofen zu erweitern. 

Leider standen in Ingolstadt keine Gewerbeflächen zu dem vom Unternehmen gewünschten Preis zur Verfügung. Mit den günstigen Grundstückspreisen im Umland können die Preise im Stadtgebiet nicht konkurrieren. Dies ist eine Entwicklung, wie sie in vielen anderen Städten zu beobachten ist.

Sehr deutlich muss darauf hingewiesen werden, dass es nicht zulässig wäre, ein Grundstück günstiger als zum Verkehrswert abzugeben, um dadurch ein Unternehmen am Standort zu halten oder um künftige Gewerbesteuerzahlungen zu sichern.

Es ist daher verständlich, dass sich das Unternehmen für einen anderen Standort entschieden hat – erfreulich, dass dies in der unmittelbaren Nachbarschaft in der Region geschieht.

Ingolstädter Handel erhält Coaching für Digitalisierung

05.Februar 2019

Der lokale Einzelhandel, die Gastronomie und handelsnahe Dienstleister sehen sich auch in Ingolstadt mit der Konkurrenz aus dem Internet konfrontiert. Aber auch für den kleineren und mittelständischen Einzelhandel bietet die Digitalisierung ein großes Potential. Deshalb hat sich Ingolstadt für das von der Rid Stiftung geförderte Projekt „Digitalisierung für die Händlerschaft einer Stadt“ beworben und nun den Zuschlag erhalten.

Ziel des Projekts ist es, tragfähige und richtungsweisende Digitalisierungsstrategien speziell für die Händler vor Ort beziehungsweise die handelsnahe Wirtschaft der Region Ingolstadt zu identifizieren und weitreichende Handlungsempfehlungen zu geben. Der Einzelhandel in der Innenstadt sowie in der angrenzenden Umgebung soll bei der Entwicklung von Lösungsansätzen wie beispielsweise einer gemeinsamen digitalen Plattform der Stadt unterstützt werden. Damit soll vor allem die Online-Sichtbarkeit der Einkaufsregion Ingolstadt gesteigert werden, wodurch gerade die lokalen Wirtschaftskreisläufe gestärkt werden können.

„Das Projekt passt perfekt zur Digitalisierungsstrategie, die der Stadtrat für Ingolstadt beschlossen hat. Mit dem Förderprogramm gehen wir gemeinsam mit den Einzelhändlern vor Ort und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft IFG in die Offensive und stärken den Baustein Wirtschaft und Handel“, betont der städtische IT-Referent Christian Siebendritt.

„Wir wünschen uns für die hier ansässigen Händler, dass sie nach der Teilnahme am Coaching-Programm der Rid Stiftung besser in den Kaufprozessen der Ingolstädter Kunden positioniert sind. Wir hoffen, in Zusammenarbeit mit der Rid Stiftung einen wesentlichen Beitrag dazu zu leisten, dass der Handel auf regionaler Ebene sowie die Vermarktung im Internet zunehmen und damit die Wertschöpfung in der Region gesteigert wird“, erläutert IFG-Vorstand Norbert Forster.

Auch IN-City begrüßt den Zuschlag für das einjährige Coaching: „Das ist ein Glücksfall für uns und wir können stolz darauf sein, dass Ingolstadt von der Rid Stiftung ausgewählt wurde. Wir müssen auch kleine und mittlere Händler befähigen, sich auf den digitalen Kanälen zu präsentieren. Aber in dem Projekt geht es nicht nur um digitale Sichtbarkeit. Digitales Bezahlen wird ebenso Thema sein wie digitale Präsentation und Beratung bis hin zum Online-Shop. Ich wünsche mir deshalb eine hohe und aktive Beteiligung der Ingolstädter Betriebe“, so Thomas Deiser, Vorsitzender IN-City e.V.

Michaela Pichlbauer, Vorstand der Rid Stiftung erklärt: „Die Rid Stiftung fördert bereits zum zweiten Mal einen Verbund von lokalen Einzelhändlern zusammen mit deren Kommune. Gerade im Themenfeld der ´digitalen Sichtbarkeit´ stellt die Zusammenarbeit zwischen Einzelhandel und Stadt einen echten, wechselseitigen Mehrwert dar. Die breite Digitalisierungsoffensive in Ingolstadt sowie die Kooperation zwischen Stadt, IFG und IN-City e.V. hat die Stiftung überzeugt, das Projekt zu unterstützen.“ 

Der langjährige strategische Partner der Rid Stiftung, die „elaboratum New Commerce Consulting GmbH“,  wird das Coaching-Projekt fachlich betreuen. Die Betriebe werden über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr aktiv von einem Expertenteam begleitet. Inhaltlich wird Wissen zu IT- und Organisationsprozessen, zu Finanzierungen und zu einer gemeinsamen Online-Marketing-Strategie vermittelt. 

Über die Stiftung

Die Rid Stiftung fördert seit über 30 Jahren Händler mit kostenfreien Aus- und Weiterbildungsprogrammen und mittelständische Unternehmen mit intensiven Coaching-Programmen. Die Stiftung wurde 1988 von Dr. Günther Rid gegründet, dessen Vision es war, die Existenz des mittelständischen Einzelhandels zu sichern und damit auch die Vielfalt der Stadtkultur zu erhalten. Die Zukunftsthemen Innovation, Kooperation und Digitalisierung stehen im Fokus der aktuellen Stiftungsarbeit.