Neuigkeiten

Bedarfsanalyse für Ingolstädter Gewerbehof

12. AUGUST 2020
Kleine und mittelständische Betriebe bilden seit jeher das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Gerade in Zeiten von Corona erweisen sie sich aufgrund ihrer ausgewogenen Branchenstruktur erneut als besonders wertvoll für die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit. 

Viele kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe haben es jedoch oft schwer, im urbanen Umfeld adäquate Gewerbeflächen für ihre Geschäftstätigkeit zu finden – auch in Ingolstadt.

Andere Städte wie München und Augsburg setzen hierbei auf Gewerbehöfe: Sie bieten kleinen und mittelständischen Betrieben des Handwerks und der Industrie bedarfsgerechte Miet- und Werkstattflächen. Zudem soll der Ausbau der Fläche auf die Bedürfnisse der Mieter für Betriebe verschiedenster Branchen variabel ausgerichtet werden– egal ob Produktion, Werkstatt, Lagerraum oder Laborzwecke. Die einzelnen Mietparzellen von sind flexibel kombinierbar und kurzfristig erweiterbar. Erhöhte Deckentraglast, Personen- und Lastenaufzüge, Internetzugang, Anlieferzonen mit passenden Parkplätzen sorgen für die nötige Infrastruktur.

In Ingolstadt ermitteln IFG, Handwerkskammer und Industrie- und Handelskammer nun mittels einer Umfrage den Bedarf und die Präferenzen der hiesigen Betriebe, bevor weitere Planungen vorgenommen werden.  Alle Interessierten sind dazu aufgerufen, unter www.ingolstadt-ifg.de/handwerker-und-gewerbehof unverbindliches Interesse für Gewerbeflächen in einem möglichen Gewerbehof anzumelden. Mittels des Fragebogens wird nicht nur der Flächenbedarf ermittelt, sondern auch auf persönliche örtliche Präferenzen und technische Ausstattungsbedürfnisse der interessierten Gewerbetreibenden eingegangen.

Die Erkenntnisse aus der Bedarfsanalyse fließen in die weiteren Überlegungen zur Machbarkeit und bedarfsgerechten Gestaltung der Gebäulichkeiten eines möglichen Gewerbehofs ein.

Exzellenzstiftung Ingolstädter Wissenschaft - Ignaz Kögler schreibt die ersten Stipendien aus

31. JULI 2020
Ignaz Kögler Senior Fellow und Ignaz Kögler Research Summer Camp
Die Exzellenzstiftung Ingolstädter Wissenschaft - Ignaz Kögler hat sich zum Ziel gesetzt, anwendungsorientierte Forschung im Spitzenbereich am Standort Ingolstadt nachhaltig zu unterstützen. Zu diesem Zweck hat die Exzellenzstiftung nun zwei Stipendien ausgeschrieben.

Ignaz Kögler Senior Fellow

Für das Senior-Fellow-Programm werden exzellente auswärtige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gesucht, die sich bereits einen Namen in der Wissenschaft gemacht haben und z.B. im Rahmen eines Sabbaticals oder Forschungsfreisemesters gemeinsame Forschungsprojekte an Ingolstädter Hochschulen oder Forschungseinrichtungen durchführen wollen. Die Forschungsvorhaben sollen das lokale Forschungsportfolio anwendungsorientiert stärken und den Ausbau strategischer Felder unterstützen. Die Forschungsergebnisse werden im Anschluss stadtöffentlich präsentiert.

Ignaz Kögler Research Summer Camp

Zusätzlich fördert die Stiftung Ingolstädter Hochschulen und Forschungsinstitute, die für Nachwuchswissenschafterinnen und
-wissenschaftler Research Summer Camps in Ingolstadt oder der näheren Umgebung planen und durchführen wollen. In dem Sommer-Programm sollen Nachwuchstalente in Gruppen von mindestens zwölf Studierenden Ideen und Forschungsvorhaben zu einem vorgegebenen interdisziplinären Leitthema entwickeln. Dies soll unter der Schirmherrschaft eines/r arrivierten Ingolstädter Wissenschaftlers/in und im Austausch mit weiteren wissenschaftlichen Fachleuten stattfinden. Auch die Ergebnisse dieses Programms werden in einem geeigneten Rahmen stadtöffentlich vorgestellt.

Die Bewerbungen für beide Stipendien können bis 1. Oktober 2020 online auf der Seite der Exzellenzstiftung eingereicht werden. Die Antragsstellung erfolgt durch den gastgebenden Wissenschaftler bzw. die gastgebende Wissenschaftlerin. Über die Anträge auf Projektförderung entscheidet der Wissenschaftsrat, der sich aus dem Oberbürgermeister der Stadt, dem Präsidenten der Technischen Hochschule Ingolstadt und der Präsidentin der Katholischen Universität Ingolstadt-Eichstätt als gekorenen Mitgliedern und fünf auswärtigen Persönlichkeiten zusammensetzt.

5G StartUp-Challenge zeigt viele kreative Produktideen auf

31. JULI 2020
Gemeinsam mit dem digitalen Gründerzentrum brigk haben IFG und Stadt eine Challenge ausgerichtet, bei der zahlreiche Start-Ups ihre innovativen Produkte, Lösungsansätze und Anwendungen rund um den neuen 5G-Standard eingereicht haben.

Das vom BMVI geförderte „5GoIng“-Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die vielfältigen Nutzungspotenziale der 5G-Mobilfunktechnologie für Ingolstadt und die Region nutzbar zu machen, damit die Bürger von diesen technologischen Möglichkeiten profitieren können. Dazu arbeitet das Projektkonsortium an verschiedenen Anwendungsfällen im Bereich der Mobilität. Als weiterer Innovationstreiber sollen aber auch Start­Ups unterstützt werden, die mit ihren innovativen Produktideen immer wieder neue Anwendungsfelder erschließen und so dazu beitragen können, das Beste aus der 5G-Technologie herauszuholen.

Um diese kreativen Lösungsansätze der StartUps zu identifizieren und in der Region zu realisieren, haben die 5GoIng-Projektpartner gemeinsam mit dem digitalen Gründerzentrum brigk zu einem StartUp-Wettbewerb aufgerufen.

Insgesamt sind elf StartUps aus der Region und ganz Deutschland dem Aufruf gefolgt und haben sich beworben. Auch ein StartUp aus der Schweiz war im Teilnehmerfeld vertreten.

In einem virtuellen Workshop hatten sie im ersten Schritt die Gelegenheit, ihr Unternehmen und ihre Ideen in einem 5-minütigen Pitch zu präsentieren. Zusätzlich bot sich den StartUps die Chance mit Fachexperten und Industrievertretern ins Gespräch zu kommen und offene Fragen zu klären. So wurden etwa Informationen über die technischen Möglichkeiten von 5G und einige Anwendungsfelder aufgezeigt. Darüber hinaus wurde das Ingolstädter 5G-Testgelände am IN-Campus sowie mögliche technische und infrastrukturelle Anknüpfungspunkte für 5G-StartUps vorgestellt. Im Anschluss an die Vorträge konnten spezifische Fragestellungen und Probleme in Break-Out-Sessions mit den Experten besprochen werden. Im Nachgang zum Workshop war dann eine Woche Zeit, um die Projektideen und Konzepte schriftlich einzureichen. Eine fünfköpfige Jury sichtete die eingereichten Unterlagen und wählte ihren Favoriten.

Am meisten überzeugt hat die Jury das Konzept der frisch gegründeten Ingolstädter ZS conceptZ & Solutions GmbH, die mit „CoViMo“ ein skalierbares und flexibel erweiterbares Connectivity- und Visualisierungs-Modul für Fahrzeuge entwickelt. Je nach Kundenbedürfnissen kann das Baukasten-System mittels V2X mit der Verkehrsinfrastruktur und anderen Verkehrsteilnehmern kommunizieren und dadurch beispielsweise Informationen über Ampel-Phasen darstellen, eine Vorrangschaltung für
E-Fahrzeuge abbilden oder auch eine intelligente Straßenbeleuchtung ermöglichen. Mit dieser Idee haben sie sich nun einen Platz im Projektkonsortium von 5GoIng verdient und werden Ende August gemeinsam die Umsetzungsphase beim BMVI beantragen. Gründer Sebastian Zech freut sich über den ersten Platz: „Für mich als gebürtigen Ingolstädter war und ist der Verkehr schon immer ein bewegendes Thema. Im Rahmen von 5GoIng hat unser junges Unternehmen die großartige Gelegenheit, sich hier aktiv zu beteiligen, den Verkehrsfluss nachhaltig zu optimieren und die Mobilität von morgen mitzugestalten.“

Auch wenn es nicht ganz für den ersten Platz gereicht hat, so wussten auch die anderen eingereichten Ideen zu überzeugen. Von der digitalen Fahrstunde, über die Luftraumüberwachung für Drohnenflüge, bis hin zur Entwicklung von Apps für Smart-City-Anwendungen, es waren vielversprechende Konzepte aus zahlreichen verschiedenen Bereichen mit dabei. Die vielen kreativen Lösungen zeigen das vielfältige und eindrucksvolle Potenzial, das die 5G-Technologie auch abseits des „normalen“ Mobilfunks zu bieten hat.

Einen weiteren wesentlichen Bestandteil des 5GoIng-Projekts stellt die interkommunale Zusammenarbeit in der Region 10 dar. Am 31.7. fand dazu ein Austauschtreffen mit Vertretern regionaler Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft statt, bei dem mögliche Anknüpfungspunkte und Kooperationsmöglichkeiten für die Region erörtert wurden.

Runder Tisch startet Prozess „Zukunft der Innenstadt“

30. JULI 2020
Über zwei Stunden haben sich die rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten „Rundes Tisches Innenstadt“ am Mittwochnachmittag auf Einladung des Oberbürgermeisters ausgetauscht. „Man hat richtig gemerkt, wie viele Menschen für die Innenstadt brennen. Sie lamentieren nicht, sondern wollen anpacken“, zeigt sich Christian Scharpf nach dem Treffen vom Ergebnis begeistert.

Am Ende der ersten Sitzung stehen ein klares Ziel und ein konkreter Zeitplan: Bis Juli 2021 sollen das Konzept „Zukunft der Innenstadt“ und der dazugehörige Maßnahmenplan abgeschlossen sein. Begleitet wird der Prozess von einem externen Projektsteuerer, der Erfahrung in stadtstrategischer Konzeptentwicklung, vor allem aber den Blick von außen mitbringen soll. Denn viele Ideen existieren bereits - sie werden nun erneut aufgegriffen, diskutiert, bewertet und vorangetrieben. Zudem sollen zusätzliche Bausteine erarbeitet werden, mit denen sich die Innenstadt in ihrer Einzigartigkeit profilieren kann.

Neben den Vertretern von Wirtschaft, Handel, Gastronomie, Immobilieneigentümern, Verbänden, Politik und Verwaltung sollen gerade die Bürgerinnen und Bürger, Nutzer und auswärtige Besucher der Innenstadt eingebunden werden. „Die Zukunft der Innenstadt ist eine Gemeinschaftsaufgabe, nur wenn alle tatkräftig und engagiert mitarbeiten, kommen wir zu einem guten Ergebnis“, appelliert Oberbürgermeister Dr. Christian Scharpf und er bekräftigt: „Die Innenstadt ist das Herz unserer Stadt, ich glaube an sie und sie hat großes Potential!“

Wichtiges Ziel der Auftaktsitzung am Mittwoch war die Verständigung auf den jetzt folgenden Prozess, der etwa ein Jahr dauern soll. Künftig wird der Runde Tisch einmal im Quartal tagen, das nächste Mal bereits im Oktober. Darüber hinaus wird ein Lenkungskreis aus Vertretern der Stadtverwaltung und der IFG eingerichtet, der organisatorisch zuarbeitet. Im Zuge der Wirtschaftsförderung wird die IFG mit einem externen Projektbüro zusammenarbeiten, das den Prozess begleiten soll.

Vorstand der IFG und künftiger Wirtschaftsreferent Prof. Dr. Georg Rosenfeld freut sich, „dass die gestrige Sitzung der Startschuss eines nachhaltig Veränderungsprozesses ist. Mit vereinten Kräften packen wir jetzt an und nutzen das Potential, das unsere Stadt zu bieten hat.“

Ab Herbst sollen in verschiedenen Werkstätten Einzelthemen erarbeitet werden, deren Ergebnisse dem Runden Tisch als Plenum vorgestellt werden. Dabei, so das Ergebnis der gestrigen Sitzung, werden „Stadtstrategie und Standortmarketing“, „Veranstaltungen, Tourismus und Kultur“, „Ambiente und Stadtbild“ vorrangig bearbeitet. Aber auch „City- und Immobilienmanagement“, „Nutzungskonzepte“ und „Erreichbarkeit und Mobilität“ spielen eine wichtige Rolle. Bis nächsten Sommer soll das Gesamtkonzept vorliegen, das der Stadtrat in seiner Julisitzung 2021 beschließen soll.

Klar ist bereits heute, dass die Umsetzung von Konzept und Maßnahmenplan auf mehrere Jahre angelegt sein muss, das zeigen die Erfahrungen aus anderen Städten. Gerade deshalb waren den Teilnehmern des Runden Tischs und dem Oberbürgermeister gestern wichtig: „Wir brauchen eine Vision und eine Gesamtstrategie, dürfen dabei aber die kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen nicht vernachlässigen. Davon gibt es einige - wir wollen rasch positive Impulse für unsere Innenstadt setzen“.

Stadturlaub - 23. Juli - 13. August 2020

Kultur- und Kreativpiloten: #KLARMACHEN

08. JULI 2020

2020 und die Corona-Krise stellen uns alle vor ungekannte Herausforderungen. Und genau deshalb ist es so wichtig, Talente aus der Kultur- und Kreativwirtschaft aktiv zu fördern. In diesem Jahr zeichnet die Bundesregierung zum elften Mal 32 Unternehmer*innen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft aus: Die innovativen Ideen, Projekte und Geschäftsmodelle der Kultur- und Kreativpiloten Deutschland bieten die Perspektive, die Herausforderungen unserer Zeit als Chance zu nutzen und daraus eine produktive Zukunft erwachsen zu lassen.

Kultur- und Kreativpilot*innen leisten Pionier*innenarbeit in der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft. Für viele Titelträger*innen ist die Auszeichnung ein wichtiger Meilenstein für eine erfolgreiche unternehmerische und persönliche Weiterentwicklung.

Ab sofort können sich innovative Gründer*innen, Startups, Selbständige, Projekte und Unternehmer*innen bis zum 16. August 2020 unter www.kultur-kreativpiloten.de/bewerbung bewerben. Gesucht sind mutige Macher*innen, die Engagement zeigen und die Zukunft mit ihrer Idee #klarmachen wollen.

Senkung der Mehrwertsteuer

30. JUNI 2020

Die Bundesregierung hat beschlossen, ab dem 1. Juli die Umsatzsteuer von 19 auf 16 Prozent vorübergehend bis Ende des Jahres zu senken.

Die IFG erwirtschaftet im Bereich Parken Einnahmen, die der Umsatzsteuerpflicht unterliegen.

Die Preisänderung würde sich durch die Mehrwertsteuersenkung auf geringfügige Beträge belaufen, was nur durch eine kostenintensive Umrüstung zu bewerkstelligen wäre.

Statt der direkten Weitergabe der Mehrwertsteuersenkung an die Parkkunden, beabsichtigt die IFG den entstehenden Überschuss in anderer Form der Bevölkerung zu Gute kommen zu lassen.

Sanierung des Festplatzes

25. JUNI 2020

Ab der kommenden Woche werden auf dem Parkplatz am Festplatz Sanierungsarbeiten durchgeführt.
Dies erfolgt in zwei Bauabschnitten, sodass während der Maßnahme rund 900 der über 1.400 Stellplätze zur Verfügung stehen.
Sowohl durch den täglichen Parkbetrieb als auch durch Veranstaltungen wie dem Pfingst- und Herbstfest wird der Parkplatz stark beansprucht, sodass zahlreiche Pflastersteine beschädigt oder eingedrückt wurden und nun erneuert werden müssen.
Die Sanierungsarbeiten sollen bis Mitte September 2020 beendet sein.

Als alternative Parkmöglichkeit in diesem Zeitraum bietet sich das Parkhaus am Nordbahnhof mit über 250 sowie die Tiefgarage Reduit Tilly mit über 430 Parkplätzen an. Mit dem Parkticket besteht bei die-en beiden Parkeinrichtungen die Möglichkeit, den „Park + Ride“-Service zu nutzen und so kostenlos mit den Linien der INVG bis zum Rathausplatz bzw. bis zum ZOB und zurück zu pendeln. Dabei funktioniert das Parkticket gleichzeitig als Busfahrkarte und ist für bis zu fünf Personen gültig.
Als weitere Parkmöglichkeiten stehen außerdem die Tiefgarage am Schloss mit über 360 Stellplätzen sowie die Parkplätze an der Südlichen Ringstraße mit rund 500 kostenfreien Stellplätzen zur Verfügung.

Sperrung des Festplatzes

28. MAI 2020
Aufgrund der Bayern3-Auto-Live-Konzerte wird der Parkplatz Festplatz ab Montag, 1. Juni, 18.00 Uhr komplett gesperrt. Die ersten Parkflächen werden nach den Abbauarbeiten ab dem 16. Juni 2020 wieder freigegeben.

Als alternative Parkmöglichkeit in diesem Zeitraum bietet sich das Parkhaus am Nordbahnhof mit über 250 sowie die Tiefgarage Reduit Tilly mit über 430 Parkplätzen an. Mit dem Parkticket besteht bei diesen beiden Parkeinrichtungen die Möglichkeit, den „Park + Ride“-Service zu nutzen und so kostenlos mit den Linien der INVG bis zum Rathausplatz bzw. bis zum ZOB und zurück zu pendeln. Dabei funktioniert das Parkticket gleichzeitig als Busfahrkarte und ist für bis zu fünf Personen gültig.

Als weitere Parkmöglichkeiten stehen außerdem die Tiefgarage am Schloss mit über 360 Stellplätzen sowie die Parkplätze an der Südlichen Ringstraße mit rund 500 kostenfreien Stellplätzen zur Verfügung.

Stadtrat und IFG-Verwaltungsrat verabschieden Konzept des Strukturfonds Wirtschaft

24. APRIL 2020
Die IFG hat gestern in ihrem Verwaltungsrat und im Stadtrat grünes Licht für den bereits angekündigten Strukturfonds Wirtschaft zur Abfederung der Folgen der Corona-Krise bekommen. In einer gemeinsamen Kraftanstrengung spannen IFG und Stadt zunächst einen Rahmen von 8 Mio. Euro auf, um kleine und mittlere Unternehmen zu unterstützen.

Dabei geht es nicht um Akutmaßnahmen zur Sicherung des Überlebens von Unternehmen wie sie von Bund und Freistaat in Form von Soforthilfen und Krediten sowie von der Stadt Ingolstadt und ihren Tochterunternehmen z.B. in Form von Stundungen bereits gewährt werden. Vielmehr geht es, wie IFG-Vorstand Rosenfeld den Gremien erläuterte, um die Sicherung der Zukunftsfähigkeit der heimischen Wirtschaft. Ein Mittelstandsprogramm soll kleinen und mittleren Unternehmen über Zuschüsse Anreize liefern, trotz Corona-bedingter Schwierigkeiten in Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Resilienz zu investieren. Als zweiter Baustein soll ein Attraktivitätsprogramm Ingolstadt Initiativen und Projekte fördern, die breite Impulse für eine Belebung und Umsatzsteigerung nach der Krise geben –  insbesondere auch aus Sicht von Hotellerie und Gastronomie, Einzelhandel sowie handelsnahen Dienstleistungsbetrieben.

Der scheidende Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel und Verwaltungsratsvorsitzende der IFG erklärte: „Wir stehen vor einer der größten Wirtschaftskrisen seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland. Ich freue mich über den Konsens aller Fraktionen im Stadtrat, dass die Stadt Ingolstadt hier im Rahmen der kommunalen Möglichkeiten einen zukunftsorientierten Schutzschirm spannt.“ 

Der gewählte Oberbürgermeister Dr. Christian Scharpf pflichtet dem bei: „Gerade die Mittelstandsförderung kristallisiert sich in den Gesprächen mit allen Parteien als ein Schwerpunkt der neuen Wahlperiode heraus. Daher begrüße ich den Fokus des Strukturfonds ausdrücklich.“

Die IFG wird in Kürze die Ausschreibungsmodalitäten für das Programm veröffentlichen. IFG-Vorstand Rosenfeld freut sich auch über den Zuspruch zu den bereits gestarteten Partner-Initiativen wie OrderLocal, der lokalen Onlineplattform für Gastronomen und Einzelhändler, und sprint4local, dem bereits abgeschlossenen Gründerwettbewerb für innovative Lösungen der aktuellen Herausforderungen in der Wirtschaft: „Wir sind offen für jede Idee,  die unserem Wirtschaftsstandort hilft, die Krise gemeinsam zu überwinden.“

sprint4local: Drei Konzepte für Ingolstadt mit je 20.000 € Preisgeld bezuschusst

Dem Aufruf von brigk und IFG, Ingolstadt und die Region durch kreative Ideen zu unterstützen, folgten knapp 160 Teilnehmer bei der Corona-Challenge „sprint4local“.

Nach dem Startschuss am 1. April hatten die Teilnehmer eine Woche Zeit, in Gruppen oder auch alleine selbstgewählte Konzepte auszuarbeiten, die nicht nur während der aktuellen herausfordernden Situation helfen, sondern einen Bedarf bedienen, der auch nach der Krise Bestand haben wird.

Vielfältige Hilfestellungen erhielten die Teilnehmer in Vorträgen und Coaching-Workshops von fachkundigen Experten und Mentoren aus Theorie (Professoren von KU und THI) und Praxis (erfolgreiche Gründer und Berater). Um den Kopf zwischendurch freizukriegen gab es ein abwechslungsreiches Rahmenangebot mit DJ- sowie Yoga-Sessions und Koch-Challenges – und das alles in den eigenen vier Wänden über (Video-)Chats, um die Ausgangsbeschränkungen einzuhalten.

Nach Ablauf der Bearbeitungszeit wurden insgesamt 48 Ideen eingereicht. Darunter befanden sich beeindruckende Digitalisierungslösungen für Handel, Gastronomie und kleine Dienstleistungsbetriebe, aber auch Lösungen zur Überwachung und Eindämmung des Corona-Virus und zur Prävention von anderen Krisensituationen.

Für die Beurteilung und Bewertung der eingereichten Ansätze zog die fachkundige Jury verschiedene Kriterien heran, wie etwa den Mehrwert für die Region, die (technische) Machbarkeit sowie die generelle Qualität der Konzepte. Die Jury bestand aus Dorothee Bär (Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung), Dr. Ute Röding (Leiterin der Corporate Citizenship und HR-Kommunikation der AUDI AG),  Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Hof (Vizepräsident der Technischen Hochschule Ingolstadt), Prof. Dr. Jens Hogreve (Vizepräsident der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt) sowie Dr. Franz Glatz (Geschäftsführer des brigk) und Prof. Dr. Georg Rosenfeld (Vorstand der IFG).

Es wurden drei besonders überzeugende Projekte ausgewählt, die mit jeweils 20.000 € prämiert werden. Neben der Förderung der IFG in Höhe von 50.000 € beteiligte sich die AUDI AG mit einem zusätzlichen Sponsoring über 10.000 € an der Challenge. Das brigk spendiert den Gewinnern ein Jahr Start-up-Coaching sowie einen festen Arbeitsplatz im Gründerzentrum in Höhe von je 5.500 € und sorgte für die Organisation, die Betreuung der Teilnehmer und den reibungslosen Ablauf des Sprints.

  • „Helping.bayern“ setzt auf Automatisierung bei der Digitalisierung von Produkten im lokalen Einzelhandel. Den Unternehmern bietet sich durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz eine effiziente Möglichkeit, ihre Waren schnell und einfach auf Online-Plattformen zu platzieren.  
  • „Eventbaukasten“ ermöglicht den Kunden eine Schritt-für-Schritt Betreuung für die individuelle Planung von Veranstaltungen und vernetzt so insbesondere auch kleine Veranstaltungsdienstleister und Lieferanten mit den Endkunden.   
  • „Besorg’s Elfriede“ verbindet die Nachbarschaftshilfe für alle Generationen durch eine Schnittstelle von digitalen und analogen Bestellvorgängen.

Zudem gab es noch Ehrenpreise in Form von einem einjährigen Coaching durch das brigk für folgende Teams:

  • „herzensgut“: App gegen häusliche Gewalt und für mentale Gesundheit
  • „UV-Desinfektions-Box für jedermann erschwinglich“: Gerät zur Desinfektion von Gegenständen

Alle Gewinner überzeugten durch die Nachhaltigkeit ihrer Ideen auch über die Zeit von Corona hinaus und können einen Beitrag zur Stärkung der  Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft leisten.

Florian Frey vom Team „Eventbaukasten“ freut sich, „dass wir letzten Endes die Jury von unserem Konzept überzeugen konnten und zu den Gewinnern zählen. Das treibt uns an, diese Idee noch schneller als geplant umzusetzen. Aufgrund der Vielzahl an motivierten Teilnehmern des sprint4local wurden spannende Ideen geboren.“ Stellvertretend für alle Teams bedankt er sich für die professionelle Organisation und hofft, „dass auch viele andere Teams Ihre kreativen Ziele und Visionen weiterverfolgen, damit die Region nachhaltig gestärkt aus der Corona-Krise hervorgeht.“

IFG unterstützt die Initiative „OrderLocal“

07. APRIL 2020
#supportyourlocal – Ein Hashtag, der zur Regionalität aufruft, wird in Zeiten der Coronakrise zum Social-Media-Hype. In über 500.000 Beiträgen rufen Instagram-Nutzer auf der ganzen Welt ihre Communites auf, auch online lokal einzukaufen und damit regionale Unternehmen statt klassischer Online-Riesen zu unterstützen. Durch die Ausgangsbeschränkungen kommt es besonders im rein stationären Handel zu erheblichen Umsatzeinbußen, was nun zu einem deutlichen Digitalisierungsdruck führt.

In Ingolstadt hat daher der Ingolstädter Innenstadt-Verein IN-City mit Partnern in kürzester Zeit eine Plattform namens „OrderLocal“ ins Leben gerufen. Im Rahmen des geplanten „Strukturfonds Wirtschaft für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)“ wird die IFG die Umsetzung des Projekts unterstützen.

Die Plattform „Order Local“ ermöglicht Einzelhändlern und Gastronomen, ihre Produkte oder Geschenkgutscheine kostenfrei zur Abholung oder Lieferung anzubieten. Diese schnelle und unkomplizierte Lösung steht allen regionalen Handelsunternehmen und Gastronomiebetrieben offen und ist nicht auf die Innenstadt beschränkt. Bereits über 50 Geschäfte und Lokale nutzen das Angebot und die Zahl steigt stetig an.  Mit der praktischen Shop-Funktion können Artikel mit wenigen Klicks online zum Verkauf angeboten werden. Selbstverständlich kann auch auf bestehende Online-Shops verlinkt werden.

„Order Local“ ist nur eine von zwei Säulen der Initiative „Carpe Corona“. Der andere Part fokussiert sich auf die effektive Nutzung der gewonnenen Zeit, indem hilfreiche Inhalte durch Webinare, Coachings und andere Weiterbildungsangebote für Unternehmen und Privatpersonen kostenlos vermittelt werden. Zugleich werden zweimal wöchentlich digitale Meet-Ups angeboten. Die Treffen dienen als direkter Informationsaustausch zwischen Unternehmern und werden moderiert. Dabei entstehen laufend neue Ideen zur Unterstützung sowie wertvolle Netzwerke. Eingeladen ist deshalb jeder, der sich zur aktuellen Situation austauschen oder konstruktive Wünsche und Anregungen kommunizieren möchte.

Quelle: Bundesregierung/Jesco Denzel

„SPRINT4LOCAL – EINE WOCHE FÜR INGOLSTADT“ ERHÄLT PROMINENTE UNTERSTÜTZUNG

31. MÄRZ 2020
Am 01. April 2020 startet die gemeinsame Corona-Challenge des Digitalen Gründerzentrums der Region Ingolstadt brigk und der IFG Ingolstadt. Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitales, wird persönlich in der Jury mitarbeiten. Die AUDI AG bezuschusst das Preisgeld mit 10.000 €.


Vor etwas mehr als einer Woche trafen das brigk und die IFG Ingolstadt die Absprache, gemeinsam etwas für Ingolstadt auf die Beine stellen zu wollen, um in dieser schweren Zeit Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen der Region zu unterstützen. Mit vereinten Kräften riefen sie die Challenge „sprint4local – Eine Woche für Ingolstadt“ ins Leben, die den Teilnehmern einen Rahmen gibt, um Ideen virtuell zu entwickeln, wie die Region Ingolstadt die Herausforderungen der Krise bewältigen und somit gestärkt aus dieser Zeit hervorgehen kann. Die gesamte Kommunikation, der Austausch unter den Teams und mit den Mentoren – alles wird online über verschiedene Online-Tools ablaufen, sodass natürlich die Ausgangsbeschränkungen befolgt werden können.

Seit Mittwoch, den 25. März 2020 besteht die Möglichkeit sich für „sprint4local“ allein oder als Team anzumelden. Bislang haben sich 135 Personen für die Teilnahme auf der Website www.sprint4local.de registriert. Noch bis Dienstagabend sind Anmeldungen möglich, denn ab Mittwoch startet dann die „eine Woche für Ingolstadt. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden verschiedene Werkzeuge mit an die Hand gegeben, um eine Woche intensiv an ihrer Idee zu arbeiten. Neben diversen Webinaren stehen auch Mentoren für den individuellen Austausch mit Rat zur Seite. Um jedem Teilnehmer die Möglichkeit zu geben die Angebote wahrzunehmen, werden diese vorwiegend abends stattfinden. Zudem darf auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Bis zum 08. April kann somit an den Ideen gebastelt und gefeilt werden.

Die Beurteilung und Bewertung der eingereichten Ansätze erfolgen dann durch eine fachkundige Jury. Schnell hat Dorothee Bär (Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung) ihre Mitarbeit zugesagt und ist begeistert: “Ich freue mich sehr, dass Ingolstadt durch die Aktion “sprint4local” sich aufmacht Ideen und Lösungen in der aktuellen Krise zu finden. Deren Umsetzung wird dabei helfen, die Krise zu überstehen und die Region nachhaltig zu stärken. Gern unterstütze ich durch meine Mitarbeit in der Jury und bin auf die vielen Ideen gespannt.”

Ebenso werden Dr. Franz Glatz (Geschäftsführer brigk), Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Hof (Vizepräsident der Technischen Hochschule Ingolstadt), Dr. Ute Röding (Audi AG), Prof. Dr. Jens Hoegreve (Vizepräsident der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt) und Prof. Dr. Georg Rosenfeld (Vorstand IFG Ingolstadt) Mitglied in der Jury sein. Für die vielversprechendsten Ideen stehen jetzt Preisgelder von bis zu 60.000 € zur Verfügung, die die IFG und AUDI AG zur Verfügung stellen. Die Bekanntgabe erfolgt in der Woche nach Ostern.

Strukturfonds Wirtschaft für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

26. MÄRZ 2020
Der Verwaltungsrat der IFG Ingolstadt hat am 26.03.2020 in erster Lesung die Eckpunkte des geplanten „Strukturfonds Wirtschaft für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)“ beraten und IFG-Vorstand Georg Rosenfeld grünes Licht zur Weiterentwicklung gegeben. Der Fonds soll im Rahmen der zulässigen indirekten kommunalen Wirtschaftsförderung die Corona-bedingten Folgen für die heimische Wirtschaft abfedern. Der Runde Tisch „Arbeit und Wirtschaft“, der angesichts der Corona-Pandemie als Teil der städtischen Organisation zur Krisenbewältigung eingerichtet wurde, hatte die Einrichtung eines solchen Fonds begrüßt. Daraufhin hatte der Stadtrat am 18.3. einstimmig beschlossen, die IFG mit der Entwicklung dieser Maßnahme zu beauftragen.

Der Strukturfonds besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen: Das Programm „Zukunftsfähiger Mittelstand – Resilienz, Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit“ soll kleinen und mittleren Unternehmen Anreize geben, trotz der Corona-bedingten Belastungen ihre Zukunftsinvestitionen in Bereichen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Green-Tech aufrechtzuerhalten. Damit werden sowohl Innovationsfähigkeit als auch Widerstandsfähigkeit (Resilienz) der heimischen Wirtschaftsstruktur gestärkt. 

Als zweiter Schwerpunkt wird ein „Nachhaltiges Attraktivitätsprogramm Ingolstadt“ etabliert, das Maßnahmen bündelt, die u.a. zur Stabilisierung und Stärkung der Innenstadt, sowie zur Steigerung von Besucherzahlen und Übernachtungen führen.

Ebenfalls beauftragt wurde ein eigenes Existenzgründerprogramm, um den Wandel des Standortes und neue Existenzgründer deutlich zu unterstützen. Zudem wurde die IFG durch die Verwaltungsräte gebeten, die Ausweitung der Semmeltaste für die Innenstadt zu prüfen, um so für mehr Belebung und Umsatz in der Innenstadt zu sorgen.

Geplant ist, den „Strukturfonds KMU für Wirtschaft“ zunächst mit 7 Millionen Euro auszustatten, mit der Option der Erweiterung je nach weiterem Verlauf. Am 23.4. wird dem Ferienausschuss des Stadtrats ein entsprechender Nachtragshaushalt der IFG zum Beschluss vorgelegt. Der Strukturfond ist nur ein Baustein der kommunalen Unterstützungsstrategie, weitere Maßnahmen anderer städtischer Tochterunternehmen werden derzeit geprüft.

sprint4local – Eine Woche für Ingolstadt

25. MÄRZ 2020
Die IFG Ingolstadt und das Digitale Gründerzentrum der Region In-golstadt brigk rufen gemeinsam dazu auf, Ideen und Anwendungen virtuell zu entwickeln, welche Ingolstadt und der Region helfen, die aktuellen Herausforderungen der Corona-Krise jetzt und in der Zeit danach zu meistern.


COVID-19 stellt das Leben aller auf den Kopf und zeigt damit, wie schnell Menschen und Unternehmen durch unvorhersehbare Ereignisse in ihrem Alltag beeinträchtigt werden. Auf der einen Seite gibt es Unternehmen, deren Tagesgeschäft vollständig zum Erliegen kommt und auf der anderen Seite kämpfen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem drastisch erhöhten Arbeitspensum. Dies sind die zwei Extreme, die sich in der aktuellen Situation gegenüberstehen. Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe sind jetzt die erforderlichen Tugenden, damit alle gestärkt aus dieser Krisenzeit hervorgehen können.


Von der IFG und dem Digitalen Gründerzentrum brigk wurde die Challenge “sprint4local” ins Leben gerufen, um die Herausforderungen im Zuge der Corona-Krise durch neu entwickelte Ansätze zu bewältigen. Ein Sprint stellt die nächste Stufe eines Hackathons dar und bezeichnet dabei eine Challenge, bei der in kurzer Zeit Lösungen fürunternehmensbezogene Probleme durch Designen, Prototyping und Testen von Ideen entwickelt werden.
Problemlöserinnen und Problemlöser werden aufgerufen, sich virtuell in Teams zusammenzufinden und über einen Zeitraum von einer Woche gemeinsam an selbst gewählten Projekten im Hinblick auf die Corona-Krise zu arbeiten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden online miteinander agieren und durch Coaches und Trainings dabei unterstützt, funktionierende Prototypen und Lösungsansätze - digital oder analog - für die aktuellen Probleme zu entwickeln. Diese werden nach Ablauf der Bearbeitungszeit einer Jury vorgestellt und anschließend ausgezeichnet. Die vielversprechendste Idee wird mit einem Preisgeld von bis zu 50.000 € prämiert, welches für die pilothafte Umsetzung der Idee zur Verfügung gestellt wird. Ziel soll es dabei sein, die Wirtschaft der Region 10 nachhaltig zu verbessern und unterstützen.


Die IFG Ingolstadt und das brigk verstehen diese Aktion als Initialzündung zur Mobilisierung lokaler Lösungsbeiträge. Weitere Sponsoren oder Geld- und Sachpreise sind willkommen. Ebenso werden Mentoren gesucht, die den Teams tatkräftig mit Rat zur Seite stehen. Informationen dazu finden Sie auf der Website.

Eckdaten der virtuellen Challenge:
- Initiatoren: IFG Ingolstadt und brigk – Digitales Gründerzentrum der Region Ingolstadt
- Veranstaltungsort: virtuell
- Teilnahme kostenlos, Anmeldung erforderlich bis zum 30. März 2020
- Dauer: 1. April bis 08. April 2020
- Informationen, Anmeldung und Details unter: www.sprint4local.de

Abbau der Biertischgarnituren auf dem Viktualienmarkt aufgrund der Allgemeinverfügung der Bayerischen Staatsministerien

19. MÄRZ 2020
Um der am 16.03.2020 erlassenen Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege und des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales vollumfänglich Folge zu leisten, wurden auch am Viktualienmarkt einige Vorkehrungen getroffen. Diese erfolgten in enger Abstimmung mit dem Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz Dirk Müller sowie dem Leiter des Ordnungsamts Jürgen Gaspar.
Zur Einhaltung der Vorschriften der geänderten Öffnungszeiten (6 bis 15 Uhr), des Mindestabstands (1,5 Meter) sowie der maximalen Besucheranzahl (max. 30 Personen) wurden am 18.03.2020 an allen Buden auf dem Viktualienmarkt Hinweisschilder angebracht. Zudem wurden die Sitzgelegenheiten ab 15 Uhr abgesperrt, was von zahlreichen Gästen missachtet wurde. Die Polizei musste aufgrund dessen hinzugezogen werden.
Nach Absprache mit den verantwortlichen Stellen wurden die Biertischgarnituren auf dem Viktualienmarkt heute Vormittag abgebaut.
Die IFG möchte mit dieser Vorsichtsmaßnahme sowohl BürgerInnen als auch ihre PächterInnen und deren Angestellte schützen.

 

Um die finanziellen Folgen für die BudenbetreiberInnen so gering wie möglich zu halten, unterstützt die IFG ihre PächterInnen und informiert umfassend über mögliche Finanzhilfen und Förderprogramme von Bund, Land und der Stadt, die im Zuge der Corona-Pandemie aufgelegt werden. Dazu wurde unter www.ingolstadt-ifg.de/corona eine Sonderwebsite eingerichtet, auf der fortlaufend die aktuellen Neuigkeiten und Entwicklungen veröffentlicht werden.

Wiedereröffnung Tiefgarage Schloss

Wiedereröffnung Tiefgarage Schloss
Die Tiefgarage Schloss erstrahlt nach der umfangreichen Sanierung in neuem Glanz.

Die Tiefgarage Schloss öffnet nach Generalsanierung wieder ihre Schranken

Seit Oktober 2018 wurde die Tiefgarage Schloss von der IFG generalsaniert. Nun wird sie am 1. März wieder geöffnet.
Die regelmäßig durchzuführenden Sichtprüfungen und weitere Bauwerksuntersuchungen machten deutlich, dass eine Generalsanierung für die Tragfähigkeit und Sicherheit unabdingbar waren. Bei der umfangreichen Sanierung wurden Betonelemente instand gesetzt, die durch den Eintrag von Chlorid aus Tausalzen in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Im Zuge der Sanierungsmaßnahme wurden auch die technische Gebäudeausrüstung, die gesamte Haus- und Sicherheitstechnik sowie die Brandmeldeanlage durch stromsparende Alternativen ersetzt und somit auf den neuesten Stand gebracht. Zudem wurde auch ein internes Parkleitsystem installiert, das durch grüne bzw. rote Deckenleuchten und digitale Anzeigen die Verfügbarkeit der Stellplätze und Auslastung einzelner Bereiche anzeigt. Somit wird die Parkplatzsuche für den Kunden deutlich erleichtert und die Abgas-Belastung verringert. Das gestalterische Konzept ist angelehnt an das Design der Tiefgarage Münster, das 2017 von Regensburger Architekturstudenten entwickelt wurde. Die Silhouette des Neuen Schloss findet sich je nach Ebene in verschiedenen Farbschattierungen wieder.

Die Wiedereröffnung der Tiefgarage Schloss erfolgt nun am 1. März 2020. Ab diesem Zeitpunkt stehen Ihnen 363 Parkplätze zur Verfügung. Die 80 ebenerdigen Stellplätze auf der Tiefgaragenoberfläche werden im Anschluss an die Tiefgaragensanierung umgebaut. Dies wird voraussichtlich im September 2020 abgeschlossen sein. Hier werden u.a. Behindertenstellplätze sowie E-Ladesäulen ihren Platz finden.

Die Tiefgarage ist sowohl bei Studenten und Mitarbeitern der Technischen Hochschule als auch bei Innenstadtbesuchern sehr beliebt. Mit der Neugestaltung des geschichtsträchtigen Areals des Gießereigeländes mit dem CongressCentrum inklusive Hotel, dem Digitalen Gründerzentrum brigk und dem Museum für Konkrete Kunst und Design wird die Tiefgarage in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Aufgrund der Sperrung der Roßmühlstraße ist die Tiefgarage derzeit nur von Norden über die Esplanade anzufahren.

Installation eines internen Parkleitsystems

In der Tiefgarage Münster hat sich das System bereits bewährt. Quelle: Betz

Sperrung vereinzelter Stellplätze in der Tiefgarage Theater West

Ab Montag, den 17. Februar 2020, wird in der Tiefgarage Theater West ein internes Parkleitsystem installiert. Durch grüne bzw. rote Deckenleuchten, die die Verfügbarkeit der Stellplätze anzeigt, sowie digitale Anzeigen zur Auslastung einzelner Bereiche wird die Parkplatzsuche deutlich erleichtert. Dieses System ist unter anderem bereits in der Tiefgarage Münster eingebaut.

Innerhalb von sechs Wochen werden daher abschnittweise Stellplätze gesperrt und das System installiert. Der Betrieb der Parkeinrichtung wird durch diese Maßnahme nur geringfügig beeinträchtigt.

Ingolstadt gewinnt 5G Innovationswettbewerb des BMVI

Förderung zur Entwicklung von 5G-Anwendungen

Christian Müller, Kanzler der THI, Daniel Pfaller, AUDI AG, Prof. Dr. Georg Rosenfeld, Vorstand der IFG, MdB Dr. Reinhard Brandl, Bianca Krauser, Stadt Ingolstadt, Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Moderatorin Christiane Stein, Bildquelle: Florian Oßner MdB
Christian Müller, Kanzler der THI, Daniel Pfaller, AUDI AG, Prof. Dr. Georg Rosenfeld, Vorstand der IFG, MdB Dr. Reinhard Brandl, Bianca Krauser, Stadt Ingolstadt, Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Moderatorin Christiane Stein, Bildquelle: Florian Oßner MdB

Ingolstadt gehört zu den Gewinnern des 5G-Innovationswettbewerbs des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Das Innovationsprogramm geht auf die im Koalitionsvertrag beschlossene „5x5G-Strategie“ zum Ausbau der digitalen Infrastruktur zurück. Nach Abschluss der Frequenzauktion im Juni läuft nun der deutschlandweite Ausbau. Schon heute ist 5G in einigen Städten verfügbar, bis Ende 2020 will alleine die Telekom 20 Großstädte versorgen. Weitere Regionen werden folgen, parallel bauen auch andere Anbieter ihre Infrastruktur in Deutschland zügig aus.

Durch die weitere Erforschung und Erprobung der Anwendungsfälle, die die Förderung des BMVI ermöglicht, sollen Anbieter von innovativen 5G-Mobilfunklösungen mit den Nutzern der Technologie zusammengeführt und die Potenziale von 5G vor Ort sichtbar gemacht werden. Die durch 5G mögliche digitale Transformation wird alle gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und administrativen Bereiche vorantreiben und nachhaltig zur Verbesserung der Lebensqualität in Deutschland beitragen. Mit „5x5G“ sollen frühzeitig die Weichen dafür gestellt werden.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft IFG, die Stadt Ingolstadt, die COM-IN Telekommunikations GmbH, die AUDI AG, die Technische Hochschule Ingolstadt sowie das derzeit in Gründung befindliche Fraunhofer-Anwendungszentrum „Vernetzte Mobilität und Infrastruktur (VMI)“ bilden das Ingolstädter Konsortium, das gemeinschaftlich die Bewerbung im 5G Innovationswettbewerb eingereicht hat.

Mit 5GoIng, dem 5G-Innovationskonzept Ingolstadt, wird das Ziel verfolgt, Ingolstadt zur Modellregion innovativer 5G-Anwendungen mit dem Kernthema Mobilität zu machen. Das Vorhaben ist Teil der Umsetzung des Grundsatzbeschlusses „Digitales Ingolstadt – Zukunftsfähiges Ingolstadt“ zur proaktiven Gestaltung der digitalen Zukunft in Stadt und Region.

Konkret sollen im Rahmen des Projektvorhabens reale Anwendungsfälle und Use-Cases in den Schwerpunktbereichen Verkehrssicherheit (Erhöhung der Sicherheit an Unfallschwerpunkten für alle Verkehrsteilnehmer), Nachhaltigkeit (Adaptive Verkehrsflusssteuerung und Ressourcenschonung) sowie Smart City (Vernetzung von Verkehrsteilnehmern und Infrastruktur für Warn-/Informationssysteme) entwickelt werden. Parallel werden im Rahmen des Projekts auch flankierende Querschnittsthemen wie die intensive Einbeziehung und aktive Information der Bevölkerung, die Förderung innovativer Unternehmensgründungen durch die Öffnung der 5G-Infrastruktur für Start-Ups sowie perspektivisch auch die Ausweitung der Aktivitäten auf die Region 10, von Beginn an in den Fokus genommen.

Das vorgelegte „5GoIng-Innovationskonzept“ überzeugte das Expertengremium, sodass Ingolstadt unter 138 Bewerbungen als eine der 67 Gewinnerregionen ausgewählt wurde und die Förderung in Höhe von 100.000 € erhält, mit der die Ausarbeitung der vorhandenen Ideen in ein umsetzungsfähiges Gesamtkonzept realisiert werden soll.

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, überreichte heute Nachmittag in Berlin den Vertretern des Ingolstädter Konsortiums Prof. Dr. Georg Rosenfeld, Vorstand der IFG, Bianca Krauser, Stadt Ingolstadt, Daniel Pfaller, AUDI AG und Christian Müller, Kanzler der THI, im Beisein von MdB Dr. Reinhard Brandl die Förderurkunde.

„138 konkrete Ideen zeigen das enorme Interesse an 5G. Zu Recht, denn 5G ist der Schlüssel zur Zukunft. Ob Verkehr und Logistik, Medizin, Forst- und Landwirtschaft oder in vielen anderen Bereichen - die Technologie wird unser Leben nachhaltig verändern. 67 Städte und Regionen in ganz Deutschland können jetzt mit innovativen und kreativen Konzepten die 5G Einführung vorantreiben, konkrete Anwendungen und Geschäftsmodelle entwickeln und erproben“, so Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Andreas Scheuer.

„Ingolstadt steht als Technologiestandort Innovationen offen und aufgeschlossen gegenüber. Das 5G-Innovationskonzept stellt dabei einen wichtigen Pfeiler der zahlreichen Technologieinitiativen am Standort dar. Durch den Zuschlag können wir nun gemeinsam mit Unternehmen und Wissenschaft weiter an der Entwicklung und Erprobung von konkreten 5G-Anwendungsfällen arbeiten und so die Vorteile dieser neuen Technologie für die Ingolstädter Bürgerinnen und Bürger nutzbar machen. Wir leisten mit der Initiative einen Beitrag zur Sicherung qualifizierter Arbeitsplätze in unserer Stadt und unterstreichen unsere Anstrengungen als Standort digitaler Mobilität. Die Einbindung und aktive Information der Bevölkerung ist wie bei allen Innovationen auch bei 5G von zentraler Bedeutung“, so Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel.

"5G wird früher oder später in ganz Deutschland der Standard für den Mobilfunk sein. Wir wollen früher dabei sein und unseren Unternehmen damit bei der Entwicklung und Erprobung von 5G Anwendungen einen Wettbewerbsvorsprung geben. Der erste Schritt dahin war der Abschluss einer Technologiepartnerschaft von Stadt, AUDI AG und Deutscher Telekom Anfang Oktober. Ingolstadt wird ab 2020 als Pilotregion mit 5G Infrastruktur ausgebaut. Heute haben wir in Berlin nun die Fördermittel für die Entwicklung entsprechender Anwendungskonzepte erhalten. Damit kommen wir unserem Ziel, unsere Region zum Vorreiter bei innovativen neuen Technologien zu machen wieder ein Stück näher" so Bundestagsabgeordneter Dr. Reinhard Brandl.

Ingolstadt wird Wasserstoff-Region

Wettbewerb des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur in Kategorie „HyExperts“ gewonnen

V.l.: Bundestagsabgeordneter Dr. Reinhard Brandl, Prof. Dr. Georg Rosenfeld, Vorstand der IFG und Andreas Scheuer Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur; Quelle: Florian Oßner MdB
V.l.: Bundestagsabgeordneter Dr. Reinhard Brandl, Prof. Dr. Georg Rosenfeld, Vorstand der IFG und Andreas Scheuer Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur; Quelle: Florian Oßner MdB

Ingolstadt gehört zu den Gewinnern des BMVI-Wettbewerbs „HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“. Mit diesem Wettbewerb unterstützt das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) die Erarbeitung und Umsetzung regionaler Wasserstoffkonzepte im Verkehrsbereich. Regionale Erzeugung, Bereitstellung und Verbrauch von – möglichst grünem - Wasserstoff sollen in integrierten Konzepten vor Ort erprobt werden. Ziel des Programms ist laut Bundesverkehrsministerium neben dem Klimaschutz der Erhalt und Ausbau der Technologieführerschaft der deutschen Industrie und die damit verbunden Schaffung und Sicherung zukunftsfähiger Arbeitsplätze.

Das Ingolstädter Konsortium bestehend aus der Wirtschaftsförderungsgesellschaft IFG, der Stadt Ingolstadt, den Ingolstädter Kommunalbetrieben, der Stadtbus Ingolstadt GmbH, den Stadtwerken Ingolstadt, der Gunvor Raffinerie Ingolstadt GmbH, der Linde AG und der FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG hatte sich in der Kategorie HyExperts beworben. Der Ingolstädter Konzeptvorschlag „IN2H2“ zielt darauf, die technische und wirtschaftliche Machbarkeit der Einführung von Wasserstoffmobilität in den kommunalen Fahrzeugflotten in Verbindung mit lokaler Wasserstoffproduktion fundiert zu untersuchen.

Konkret fokussiert das Projekt auf der Verbraucherseite auf die Einführung von Brennstoffzellenbussen im ÖPNV und auf die Einführung von brennstoffzellengetriebenen Nutzfahrzeugen (Müllsammelfahrzeuge und Kehrmaschinen). Alleinstellung des Konzepts ist die lokale Produktion: Hier soll untersucht werden, inwiefern – mindestens in einer Übergangsphase bis zur Verfügbarkeit grünen Wasserstoffs – der von der Ingolstädter Raffinerie Gunvor im Überschuss für seine industriellen Prozesse produzierte Wasserstoff für die lokale Versorgung genutzt werden kann.

Der Konzeptvorschlag überzeugte die Expertenjury, sodass Ingolstadt nun als eine von 13 Regionen in der Kategorie HyExperts die Förderung von 300.000 Euro erhält, um ein detailliertes Umsetzungskonzept ausarbeiten.

Bereits im September 2019 waren neun Regionen in der untersten Kategorie HyStarter ausgewählt worden, um die lokale Netzwerkbildung zu unterstützen. Mit den 13 HyExperts-Regionen wurden heute auch drei HyPerformer-Regionen prämiert, die in der höchsten Kategorie des Wettbewerbs umfangreiche Förderungen zur Umsetzung bereits bestehender Feinkonzepte erhalten.

Stellvertretend für das gesamte Konsortium nahm heute Prof. Dr. Georg Rosenfeld, Vorstand der IFG, gemeinsam mit MdB Dr. Reinhard Brandl die Förderurkunde von Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, in Berlin entgegen.

„Deutschland wird Wasserstoff-Land. Wir gehen mit unserer H2-Förderung in die Fläche und unterstützen weitere 16 Regionen dabei eine lokale Wasserstoff-Wirtschaft aufzubauen. Unser Ziel ist, dass der Wasserstoff möglichst aus erneuerbaren Energien vor Ort hergestellt und dann auch in der Region verbraucht wird. Klar ist, wir denken Mobilität neu und ganzheitlich – von der Produktion der Energie über die Antriebstechnologie bis hin zur Tankinfrastruktur. Nur wenn der Wasserstoff wirklich grün wird, können wir die Menschen überzeugen und die Mobilität klimafreundlich gestalten“, so Bundesminister Andreas Scheuer.

„Der Zuschlag ist ein wichtiger Baustein in unserer Strategie, durch Technologieinitiativen den Standort zu fördern und so mittelfristig Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern. Neben Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz und Digitalisierung positionieren wir uns auch im Bereich Clean-Tech. Die Wasserstoff-Initiative trägt wesentlich zu unseren Bemühungen bei, eine ‚Clean City‘ zu werden“, so Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel.

„Ich bin davon überzeugt, dass langfristig Wasserstoff die Zukunftstechnologie für die Mobilität ist. Die Region Ingolstadt bringt alle Voraussetzungen mit, die Anwendung und Weiterentwicklung dieser Technologie für Deutschland pilothaft zu erproben. Ich freue mich sehr, dass wir davon auch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur überzeugen konnten“, so Bundestagsabgeordneter Dr. Reinhard Brandl.

„Ich freue mich, dass unser Ingolstädter Wasserstoff-Netzwerk erfolgreich war und wir jetzt in die konkrete Umsetzungsplanung gehen können. Vielen Dank allen Partnern und Unterstützern, die uns mit ihrem Engagement so weit gebracht haben.“, so Prof. Dr. Georg Rosenfeld, Vorstand der IFG.

12. DEZEMBER 2019

Wasserstoff-Aktionstag

In Zeiten hitziger Diskussionen rund um den Klimawandel und der damit verbundenen Frage nach den Mobilitätsformen der Zukunft, ist die Stadt Ingolstadt bestrebt, innovative Mobilitäts- und Antriebskonzepte für Ingolstadt und die Region zu entwickeln und so einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherheit des Standorts zu leisten.

Konkret soll in Ingolstadt die Basis für eine regionale Wasserstoffwirtschaft gelegt und die Wasserstoffmobilität erprobt werden. Unter anderem wurde im Rahmen dieser Bemühungen gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern ein Förderantrag mit dem Titel „IN2H2“ im HyLand-Programm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur eingereicht.

Unabhängig vom Ausgang des Wettbewerbs kann das geplante Wasserstoff-Modellprojekt für den Standort und alle beteiligten Akteure einen wesentlichen Mehrwert entwickeln, weshalb die Initiative parallel zur Prüfung des Antrags weiterverfolgt und das Konzept der Öffentlichkeit präsentiert wird.

„Der Wasserstoff-Aktionstag am 11. Dezember im VERTIKAL stellt eine vielversprechende Gelegenheit dar, die Ingolstädter Bevölkerung über die vielfältigen Anwendungsgebiete der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie zu informieren und das regionale Wasserstoffkonzept darzustellen“, so Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel.

Die Stadt Ingolstadt veranstaltet den Aktionstag gemeinsam mit der IFG, dem brigk und zahlreichen Partnern aus Kommune, Wirtschaft und Wissenschaft.

Am Vormittag finden für das geladene Fachpublikum aus Politik, Wissenschaft und Industrie mehrere Impulsvorträge etwa über Fördermöglichkeiten für Wasserstoffprojekte oder die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von Brennstoffzellen statt und es werden Prototypen neuartiger Wasserstofffahrzeuge präsentiert.

Ab 13 Uhr wird das Living Lab seine Türen für die Ingolstädter Bürger öffnen, die sich vor Ort die zahlreichen ausgestellten Exponate ansehen und mit den Fachleuten ins Gespräch kommen können. Unter anderem ist ein Prototyp der vom Ingenieurbüro Bertrandt entwickelten und umgebauten „Brennstoffzellen-Ape“ sowie ein Experiment zur Erzeugung von Wasserstoff zu sehen. Darüber hinaus werden verschiedene Anwendungsmöglichkeiten für Brennstoffzellen anschaulich dargestellt und auch die Konzeptidee für die Wasserstoffmobilität in Ingolstadt und der Region aufgezeigt.

Ein weiteres Highlight des Nachmittags stellt um 14:30 Uhr eine Podiumsdiskussion dar, die von Prof. René Schmidpeter, Nachhaltigkeitsexperte der Cologne Business School, moderiert wird. Unter dem Titel „Neue Mobilität – Wohin geht die Reise?“ werden sich die Experten von Stadt, THI und der Clean Energy Partnership gemeinsam mit Vertretern der „jungen Generation“ – politisch interessierten Schülern und Studenten – mit der Zukunft des Verkehrs auseinandersetzen. Dabei werden von der Elektro- und Wasserstoffmobilität bis hin zum Car-Sharing verschiedene Lösungswege und Szenarien beleuchtet und deren Vor- und Nachteile erörtert.

IFG-Vorstand Georg Rosenfeld freut sich „auf zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger, die gemeinsam mit uns die Zukunft der Mobilität erleben möchten“.

 

Wann:              Mittwoch, den 11.12.2019 ab 13:00 Uhr

Wo:                   Living Lab „VERTIKAL“
                          Ludwigstraße 39
                          85049 Ingolstadt

3. DEZEMBER 2019

Parkhaus HBf West: Fahrrad-/Motorradstellplätze wieder verfügbar

Nach längeren Sanierungsarbeiten öffnete das Parkhaus Hauptbahnhof West bereits Ende Oktober wieder seine Pforten für zahlreiche Berufspendler und Urlauber. Auch der Fahrrad-/Motorradbereich im Erdgeschoss ist nun fertig gestellt und erstrahlt in neuem Glanz. Zahlreiche Fahrräder und Motorräder können hier wind- und wetterfest abgestellt werden – und das kostenfrei. Die beliebten, rundum geschlossenen Fahrradboxen, die gebührenpflichtig dauerhaft angemietet werden können, wurden von 10 auf 15 Stück aufgestockt.

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in unserer Geschäftsstelle oder online unter www.ingolstadt-parkIN.de.

 

28. NOVEMBER 2019

Entwicklung der Ingolstädter Innenstadt

Zeitgleich mit der Fertigstellung der ersten beiden Bauabschnitte bei der Sanierung der Fußgängerzone hat die IFG die Entwicklung der Innenstadt analysiert.

Die vorliegenden Zahlen belegen einen durchaus positiven Trend. Die allgemeine positive wirtschaftliche Lage spiegelt sich auch in der Einzelhandelssituation wieder. Das hohe Einkommen in der Stadt zeigt sich auch in der einzelhandelsrelevanten Kaufkraft und dem Einzelhandelsumsatz. Sowohl die Einzelhandelskaufkraft (EHKK) als auch der -umsatz (EHU) steigen im gesamten Stadtgebiet seit mehr als 5 Jahren ununterbrochen (2016-2018: EHU: + 7,8 %; EHKK: +4,6 %). Nachdem die Einzelhandelsflächen in der Innenstadt von 2013 – 2015 deutlich gesunken sind, ist seit 2015 wieder ein leichter Anstieg (+ 3,3 %) zu verzeichnen. Der Anteil der leerstehenden Flächen hat sich innerhalb des letzten Jahres reduziert (- 12 %). Gleichwohl betreut und verantwortet die IFG derzeit zahlreiche Projekte zur Belebung der Innenstadt.

2013/2014 rief die IFG zusammen mit dem EGZ und IN-City die Initiative Cityfreiraum ins Leben, um Innenstadt-Leerstände mit Existenzgründern aus Handel, Handwerk und Dienstleistung zu füllen. Gründer werden hierbei fachkundig umfassend begleitet sowie finanziell unterstützt. Seither sind über 100 Erstgespräche mit Gründungsinteressierten geführt worden. 27 Existenzgründungen wurden bis dato insgesamt unterstützt. 23 der reaktivierten Leerstände konnten damit dauerhaft befüllt werden (Immobilien nach wie vor belegt). 14 davon werden noch immer von den ursprünglichen Gründern geführt.

Zusätzlich werden Leerstände einer neuen Nutzung zugeführt. So wurde beispielsweise der Ausstellungsraum „LivingLab – Vertikal“ des Urban Air Mobility-Projektes in einem Leerstand untergebracht oder Schaufenster von Leerständen als Werbefläche verwendet.

Außerdem ist die IFG in ständigem Austausch mit ansiedlungsinteressierten Unternehmen sowie Hauseigentümern/Maklern und ermöglicht so ein aktives Matching beider Parteien.

Um sowohl den Besuchern als auch den Händlern der Innenstadt einen Anreiz zu bieten, wurde das City-Ticket von IN-City, IFG und INVG ins Leben gerufen. War die Nutzung des kleinen Gutscheins zunächst mäßig, sind mit Verstärkung der Marketingmaßnahmen seit September 2018 sowohl die Akzeptanz als auch die Zahl der eingelösten City-Tickets (Vergleich 2018/2019, Stand Oktober: + 84%) deutlich gestiegen.

Anfang 2019 hat die IFG zudem zusammen mit IN-City und der Stadt Ingolstadt die Förderung „Digitalisierung für die Händlerschaft einer Stadt/Kommune“ von der Rid Stiftung erhalten, die erst kürzlich um ein weiteres Jahr verlängert wurde. Das Projekt zielt darauf ab, Einzelhändler, handelsnahe Dienstleister sowie Handwerker in Digitalisierungsfragen an die Hand zu nehmen und so die Innenstadt angesichts der Onlinekonkurrenz für den Kunden attraktiver zu gestalten.

Durch die zusätzlichen Besucher des CongressCentrums mit zugehörigem Hotel, das die IFG derzeit in Kooperation errichtet, wird nach der Eröffnung 2021 mit einem deutlichen Zuwachs der Frequenz in der Innenstadt gerechnet.

Weiter betreibt die IFG zehn zentrumsnahe Parkeinrichtungen, die den Kunden der Innenstadt über 5.700 Parkplätze bieten, und den Viktualienmarkt, der mit seinen 12 Ständen ebenfalls zur Belebung der Innenstadt beiträgt.

Als Ergebnis dieser Maßnahmen ist bereits ein Anstieg in der Entwicklung der Passantenfrequenz in der Fußgängerzone innerhalb der letzten Jahre nachweisbar.

8. NOVEMBER 2019

Unterzeichnung der Vereinbarung
(v.l.) Prof. Dr. Georg Rosenfeld, Vorstand der IFG, Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel, Thomas Deiser, Vorstand von IN-City, und Michaela Pichlbauer, Vorständin der Günther Rid Stiftung für den bayerischen Einzelhandel (Foto: Stadt Ingolstadt/Rössle)

Digitalisierungscoaching für Ingolstädter Einzelhandel wird verlängert

Bereits Anfang 2019 hat die Stadt Ingolstadt zusammen mit der IFG und IN-City die Förderung „Digitalisierung für die Händlerschaft einer Stadt“ von der Rid Stiftung erhalten, die 1988 von Dr. Günther Rid gegründet wurde, um mit Hilfe kostenfreier Aus- und Weiterbildungsprogramme die Existenz des mittelständischen Einzelhandels zu sichern und damit auch die Vielfalt der Stadtkultur zu erhalten. Fachlich betreut wird das Coaching-Projekt von einem Expertenteam der elaboratum New Commerce Consulting GmbH, langjähriger strategischer Partner der Rid Stiftung. Die Unterstützung der Rid Stiftung war zunächst für ein Jahr zugesagt und wird nun aufgrund der Bedeutung und des Erfolgs des Projektes um ein weiteres Jahr verlängert.

In Ingolstadt startete die Fördermaßnahme unter dem Titel „Dein, Mein, Unser D#Ing – Digitales Ingolstadt“. Ziel ist es, eine tragfähige und richtungsweisende Digitalstrategie für den Handel zu entwickeln, die Online-Sichtbarkeit zu steigern und Ingolstadt dadurch als smarte Einkaufsstadt im Herzen Bayerns zu positionieren.

Als ersten Schritt des Projektes galt es, die Teilnehmer aus Einzelhandel, Gewerbe und Gastronomie zu schulen, wie die Potenziale der Digitalisierung und des Internets bestmöglich genutzt werden können. Dazu fanden zahlreiche Veranstaltungen zu Themen wie Online-Marketing, Werben mit Suchmaschinen wie Google, Social Media sowie zu den rechtlichen Aspekten eines digitalen Auftritts statt.

Parallel wurden unter anderem mittels einer Umfrage der Status quo, die Bedarfe und Handlungspotenziale der lokalen Händlerschaft analysiert. Die Ergebnisse lieferten wichtige Anhaltspunkte für den weiteren Verlauf des Projektes. Anknüpfend daran geht es nun darum, eine breite Veränderungsbasis zu schaffen und eine lokale Plattform als konkretes Lösungsszenario weiter auszubauen. Auch die Know-how-Offensive wird im weiteren Verlauf des Projektes auf Basis der Präferenzen der Gewerbetreibenden, die aus der Analyse hervorgegangen sind, fortgesetzt.

„Der örtliche Einzelhandel wird durch das Coaching für gegenwärtige und künftige Herausforderungen geschult. So können sich unsere klein- und mittelständischen Unternehmen erfolgreicher am Markt positionieren – sowohl online als auch im eigenen Geschäft. Die Förderung der Rid Stiftung ist ein wesentlicher Beitrag die regionalen Strukturen zu unterstützen, um so die Wertschöpfung vor Ort zu steigern“, sagt Dr. Christian Lösel, Oberbürgermeister von Ingolstadt.

„Die Rid Stiftung ist beeindruckt von dem strategischen Vorgehen in Ingolstadt. Die Einzelhändler und Einzelhändlerinnen sind ebenso wie die Kommune beispielgebend für die Umsetzung der gemeinsamen Zukunftsaufgabe Smart City“, sagt Michaela Pichlbauer, Vorständin der Günther Rid Stiftung für den bayerischen Einzelhandel

„Es geht in dem Projekt vor allem um den Ausbau nachhaltiger, lokaler Wirtschaftskreisläufe mit Hilfe digitaler Technologien“, sagt Prof. Dr. Klaus Gutknecht, Gesellschafter der elaboratum New Commerce Consulting GmbH.

„Ich freue mich, dass die Rid Stiftung ihr Engagement in Ingolstadt auch über das anfangs zugesagte eine Jahr hinaus verlängert. Ich war selbst bei einigen Schulungen dabei und habe einiges dazulernen können, das bestätigen mir auch andere Teilnehmer. Das Thema Digitalisierung begleitet uns täglich und ist auch für kleinere Unternehmen existenziell“, sagt Thomas Deiser, Vorstand von IN-City.

„Wir freuen uns sehr, dass „Dein, Mein, Unser D#Ing – Digitales Ingolstadt“ nach einem erfolgreichen Jahr in die Verlängerung geht. In keiner anderen deutschen Stadt ist das verfügbare Einkommen so hoch wie in Ingolstadt. Mithilfe der Unterstützung der Rid Stiftung und von elaboratum wollen wir erreichen, dass dies den lokalen Gewerbetreibenden zugutekommt. Indem das Einkaufserlebnis für den Kunden moderner und vernetzter gestaltet und damit der Einzelhandel belebt wird, verbessert sich die Lebensqualität am Standort, wovon die lokale Wirtschaft wiederum profitieren kann“, sagt Prof. Dr. Georg Rosenfeld, Vorstand der IFG.

 

5. NOVEMBER 2019

Parkhaus am Hauptbahnhof wird nach Sanierung wieder geöffnet

Seit März 2018 hat die IFG in zwei Bauabschnitten (1. Bauabschnitt: März-Oktober 2018, Ebenen 5-8, 2. Bauabschnitt: März-Oktober 2019, Ebenen 0-4) das Parkhaus Hauptbahnhof West generalsaniert. Nun wird es am 30. Oktober wieder geöffnet.

Das Parkhaus West an der Verkehrsdrehscheibe Hauptbahnhof stellt seit seiner Eröffnung im Jahr 2000 für Berufspendler und Urlauber eine altbewährte und beliebte Parkmöglichkeit dar und wird sehr stark frequentiert.

So hat sich im Laufe der Zeit eine Anzahl von Gebäudeschäden gebildet, welche eine Sanierung für die Gewährleistung der Standsicherheit notwendig machten.

Im Winter bringen die Autos Schnee und damit auch Spuren von Streusalz ins Innere der Parkeinrichtung ein. Durch diesen dauerhaften Chlorid-Eintrag in die Baukonstruktion werden ein Oxidationsprozess und die damit verbundene Korrosion der tragwerkstechnisch notwendigen Stahlbauteile in Gang gesetzt. Die Trageigenschaft der Stahlbeton- und Stahlkonstruktionen geht hierbei „schleichend“ verloren.

Um die Standsicherheit des Gebäudes weiterhin gewährleisten zu können, mussten die beeinträchtigten Konstruktionen in einem aufwendigen Verfahren zunächst abgetragen, erneuert und mit Korrosionsschutz versehen werden.

Während der Sanierung wurde dabei die oberste mit Chloriden durchsetzte Betonschicht der Stahlbetonkonstruktion bis zur Bewehrung abgefräst bzw. mit Hochdruckwasserstrahlen abgetragen und neu aufbetoniert. Die Betondecke in der Ebene 3 musste dabei aufgrund enormer Korrosionsschäden sogar vollständig ausgetauscht werden.

In den Ebenen 1 bis 8 wurden im Laufe der Generalüberholung zudem auch neue Rinnen eingebaut, neue Beschichtungen mit einem Epoxidharzsystem aufgebracht sowie Schwachstellen in den Betonsockeln eliminiert.

Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen wurde auch die Parktechnik modernisiert. So wurden etwa eine neue Schrankenanlage und Kassenautomaten eingebaut sowie modernere Kameras installiert. Des Weiteren wurde die gesamte Haus- und Sicherheitstechnik umgerüstet bzw. ausgetauscht. Insbesondere ist hier auch die Brandmeldeanlage zu erwähnen.

Die Wiedereröffnung des Parkhauses am Hauptbahnhof West erfolgt nun am 30.10.2019. Ab diesem Zeitpunkt stehen Ihnen wieder bis zu 811 Parkplätze wie gewohnt zur Verfügung. Die Sportler unter den Pendlern müssen sich noch etwas gedulden: der Fahrradbereich in der Ebene 0 kann voraussichtlich ab Anfang Dezember wieder genutzt werden.

 

29. OKTOBER 2019

Virtual Reality Workshop

Am 24.10. fand die diesjährige BITS DON’T BITE-Veranstaltungsreihe von IFG, Handwerkskammer und UnternehmerFrauen im Handwerk mit einem Virtual Reality-Workshop an der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) ihren Abschluss.
Nachdem die Handwerksunternehmer der Region zuvor bereits unter dem Motto „Cyber Security“ mehr zu den Gefahren im digitalen Alltag erfahren konnten und im Sommer-Workshop spannende Einblicke zum Thema „Unternehmenskultur und Mitarbeiterbindung“ erhielten, tauchten die Teilnehmer dieses Mal in virtuelle Welten ein. 

Die Handwerksbranche wird landläufig oft mit Begriffen wie Tradition und Beständigkeit assoziiert als mit Innovation und Fortschritt. Dabei sind neuartige Technologien und Innovationen in den Handwerksunternehmen der Region nicht nur schon längst angekommen, sondern verändern dort bereits aktiv Arbeitsprozesse und revolutionieren Geschäftsmodelle. 

Eine Schlüsselrolle bei dieser digitalen Transformation im Handwerk wird dabei in Zukunft auch „Virtual Reality“ einnehmen. Dass diese Technologie vielfältige Anwendungsmöglichkeiten und Einsatzgebiete für die Unternehmen eröffnet, davon konnten sich die Workshop-Teilnehmer an der THI überzeugen. Von virtuellen Rundgängen bei der Küchenplanung, über die Darstellung von 3D-Montageanleitungen, bis hin zur digitalen Produktpräsentation im Kundengespräch sind der Fantasie hier nahezu keine Grenzen gesetzt.

Nach einer kurzen Einführung  in die „Mensch in Bewegung“-Initiative, in der sich THI und die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) ebenfalls mit der Gestaltung der digitalen Transformation in der Lebens- und Arbeitswelt befassen, gewährte Prof. Dr. Thomas Grauschopf in seinem Impulsvortrag interessante Einblicke in die Methoden der Virtual bzw. Augmented Reality (VR bzw. AR) und zeigte verschiedene Einsatzmöglichkeiten der Technologien auf.

Im Anschluss daran ging es für die Teilnehmer dann in das Labor für Virtual Reality und Simulation, wo sie die Technik hautnah erfahren und ausprobieren konnten. Die knapp einstündige Demonstration machte verschiedene Anwendungsmöglichkeiten von VR erlebbar und zeigte auch die unterschiedlichen Stufen auf. Vom einfachen „Google-Cardboard“, mit dem das eigene Smartphone zum VR-Headset umfunktioniert werden kann, bis hin zur hochkomplexen High-End-Mehrseitenprojektion, die die Workshop-Teilnehmer vollständig in die virtuelle Welt eintauchen und begeistert staunen ließ, das Spektrum der Möglichkeiten scheint nahezu grenzenlos.

Um die Handwerker auch künftig auf dem Weg in die digitale Zukunft zu begleiten und bestmöglich zu unterstützen, tüfteln die Projektpartner bereits wieder an einem abwechslungsreichen und informativen Schulungsprogramm für das nächste Jahr. Man darf also gespannt sein, was BITS DON’T BITE im Jahr 2020 bereithält!

Erklär-Video parkIN connected

parkIN connected
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Preisträger Projektwettbewerb
Preisträger und Jurymitglieder v.l.n.r.:

Monika Uhlmann (UnternehmerFrauen), Hans-Jörg Heidenreich (HWK), Bernhard Lindner (Lindner Steinmetz GmbH, Sonderpreis Handwerk), Andreas Mayr (Schreinerei Mayr, 2. Platz), Maximilian Mayer (IFG), Raphael Eckstein (eckstein Bedachungen, 1. Platz), Maike Weiland (IFG)

Auszeichnung der Preisträger im BITS DON'T BITE-Projektwettbewerb

Im Rahmen des BITS DON’T BITE-Workshops am 11.07.2019, der mit rund 50 Teilnehmern in der neuen Firmenzentrale der Schabmüller Unternehmensgruppe im „Ludwigsgarten“ stattfand, gab es neben dem Vortrag zum Leitthema „Unternehmenskultur“ ein weiteres Highlight.

Gespannt warteten die Teilnehmer auf die Prämierung der Preisträger des Digitalisierungs-Projektwettbewerbs, den die IFG Ingolstadt zusammen mit der Handwerkskammer für München und Oberbayern und den UnternehmerFrauen im Handwerk im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative „BITS DON’T BITE – Chancen der Digitalisierung im Handwerk“ Anfang des Jahres ausgerufen hat. Zahlreiche lokale Handwerker aus den unterschiedlichsten Branchen reichten Ihre Digitalisierungsprojekte und -maßnahmen ein. Das Spektrum reichte dabei von Prozessoptimierungen und der Digitalisierung von Betriebsabläufen über die Modernisierung des Maschinenbestands bis hin zur Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle.

Der Sonderpreis des Handwerks ging an die Lindner Steinmetz GmbH, die mit der Anschaffung neuer CNC-Maschinen zur Steinbearbeitung und der Einführung eines ERP-Systems zwei Projekte ins Rennen geschickt hat und die Jury auch mit der enormen Investitions- und Risikobereitschaft überzeugen konnte.

Auf dem dritten Platz landete die Rapidfacture GmbH aus Pfaffenhofen. Mit ihrer All-in-One-Softwarelösung unter anderem zur Digitalisierung von Verwaltungsabläufen, Auftragsabwicklung und Produktionsplanung unterstützen sie Handwerksbetriebe auf dem Weg in die digitale Zukunft.

Mit der Online-Plattform zum individuellen Design von Schreinermöbeln „Schrankheld.de“ konnte die Schreinerei Mayr den zweiten Platz erreichen. Kunden können sich dort bequem ihre Schreinermöbel selbst gestalten und bestellen. Mit der Entwicklung dieses neuen Vertriebswegs strebt das Unternehmen an, die eigene Zielgruppe zu erweitern und neue Märkte zu erschließen.

Die Jury am meisten überzeugt und damit den ersten Platz belegt hat die eckstein Bedachungen GmbH, die Drohnen zur Inspektion, Vermessung und Dokumentation von Dächern einsetzt. Auf diese Weise wird die Mitarbeitersicherheit erhöht und eine schnelle und unkomplizierte Auftragsabwicklung ermöglicht. Zum einen konnten so die internen Betriebsabläufe optimiert werden. Darüber hinaus hat die Jury jedoch besonders überzeugt, dass ausgehend vom Bestandsbetrieb ein zusätzliches neues digitales Geschäftsmodell aufgebaut wurde, das mittlerweile als eigene Sparte „Airview Bavaria“ im familiengeführten Betrieb integriert wurde.

Auch die eingereichten Projekten, die letztendlich nicht unter den Preisträgern waren, zeigten sehr vielversprechende und innovative Ansätze und beweisen damit eindrucksvoll, dass die Handwerksunternehmen der Region den Weg der Digitalisierung bereits erfolgreich angehen und daher positiv in die Zukunft blicken können.

Wirtschaftsstandort Ingolstadt: Top oder Flop?

IHK-Standortumfrage 2019

Ingolstadt – Gewerbeflächen, Verkehrsanbindung, Fachkräfte – diese und viele weitere Faktoren müssen stimmen, damit sich Unternehmen an einem Standort wohlfühlen. Um herauszufinden, wo die heimischen Betriebe Stärken und Schwächen sehen, verschickt die IHK ab dem 1. Juli einen zweiseitigen Fragebogen an rund 2.000 stichprobenartig ausgewählte Firmen in Ingolstadt.

 

„Auch wenn Oberbayern zu den weltweit erfolgreichsten Wirtschaftsregionen gehört, müssen die Standortfaktoren im Interesse der Unternehmen regelmäßig geprüft und wenn nötig nachjustiert werden“, sagt Fritz Peters, Vorsitzender des IHK-Regional­ausschusses Ingolstadt. Peters bittet die Unternehmen daher um rege Beteiligung. Die Ergebnisse der IHK-Standortumfrage sollen ab Oktober veröffentlicht werden. „Die IHK will die Bedürfnisse der Betriebe lösungsorientiert in die Kommunalpolitik einbringen“, sagt Peters. Als Beispiele nennt der Vorsitzende konkrete Rückmeldungen der Unternehmen zum Bedarf an Gewerbeflächen oder Wohnraum für Mitarbeiter sowie zur Verkehrsinfrastruktur. Bei der letzten Befragung im Jahr 2017 erzielte Ingolstadt als Wirtschaftsstandort die Gesamtnote 1,9. Spitzenreiter wurde München mit der Note 1,7.

 

Für die zum dritten Mal durchgeführte Studie werden in ganz Oberbayern etwa
50.000 Unternehmen befragt. Die Auswertung erfolgt für den gesamten Regierungs­bezirk sowie alle seine Landkreise und kreisfreien Städte anonym. Unternehmen, die an der Studie teilnehmen möchten, aber keinen Fragebogen bekommen haben, können sich an Rebecca Wippersteg, Referentin für Standortberatung, Statistik und Raum­planung bei der IHK für München und Oberbayern wenden, telefonisch unter
(089) 5116 1117 oder per Mail an wippersteg@no-spam-pleasemuenchen.ihk.de.

Erweiterung des IFG-Vorstandes um Prof. Dr. Georg Rosenfeld

Prof. Dr. Georg Rosenfeld ist seit Mai neuer Vorstand für Wirtschaftsförderung und Digitalisierung bei der IFG. Zuletzt war er Vorstandsmitglied der Fraunhofer-Gesellschaft.

In seiner Sitzung vom 27. Februar hat der Stadtrat Prof. Dr. Georg Rosenfeld zum zweiten Vorstand der IFG bestimmt. Seit Anfang Mai verantwortet er nun den Aufgabenbereich Wirtschaftsförderung und Digitalisierung. Der promovierte Physiker war seit 1999 in verschiedenen leitenden Funktionen der Fraunhofer-Gesellschaft tätig, zuletzt als Vorstand für Technologiemarketing und Geschäftsmodelle und Vorsitzender der Fraunhofer-Zukunftsstiftung. Gegenüber knapp 40 weiteren Bewerbern hat sich der 53-Jährige im Auswahlgremium des Stadtrates durchgesetzt.

Der von Rosenfeld verantwortete Fachbereich fokussiert sich darauf, das wirtschafts- und innovationsfreundliche Klima am Standort weiter zu fördern und so zur Zukunftssicherung Ingolstadts beizutragen.

Vor dem Hintergrund der Digitalisierung werden insbesondere die strategische Ansiedlung von innovativen Unternehmen verstärkt, sowie anwendungsnahe Forschungs- und Entwicklungsinitiativen und Technologietransfer-Aktivitäten in Zukunftsfeldern unterstützt. Zu seinem Aufgabenbereich zählt zudem die Entwicklung und der Verkauf von Gewerbe- und Industrieflächen, die Betreuung und Förderung des Tourismus und die Standortwerbung für Ingolstadt.

Durch die zweite Vorstandsposition wird der Bereich Wirtschaftsförderung und Digitalisierung noch stärker forciert.

„Ich freue mich, dass wir mit Herrn Prof. Dr. Rosenfeld einen absoluten Fachmann von Fraunhofer für Zukunftstechnologien für uns gewinnen konnten“, unterstreicht Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel. „Unser gemeinsames Ziel ist es, neue zukunftsfähige und fair bezahlte Arbeitsplätze am Standort zu schaffen. Seine ersten Aufgaben werden Maßnahmen zur weiteren Stärkung der Wasserstoff-Technologie, Künstlichen Intelligenz und des Hochschul-Ausbaus sein. Hinzu kommt die Erarbeitung einer Technologietransfer-Strategie für den Standort.“

Norbert Forster, der die Geschicke der IFG seit 2013 allein leitete, verantwortet als Vorstand für Finanzen und Immobilien weiter die großen Bauprojekte der Gesellschaft, die öffentliche Parkraumbewirtschaftung, die gewerbliche Vermietung (auch im Güterverkehrszentrum) und die interne Verwaltung. „Durch die zweite Vorstandposition ist es ab sofort möglich, uns noch intensiver mit den jeweiligen Themengebieten auseinanderzusetzen. Ich freue mich sehr über die Unterstützung und auf die Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Dr. Rosenfeld", so Forster.

Der Mann der Stunde freut sich über die Herausforderungen, die mit der neuen Aufgabe verbunden sind und das entgegengebrachte Vertrauen. „Wir können nicht nur in großen Unternehmen, sondern auch bei den kleinen und mittelständischen Firmen dazu beitragen, dass die digitale Transformation positiv genutzt werden kann und dadurch Arbeitsplätze gesichert und zusätzlich geschaffen werden", davon ist Rosenfeld überzeugt.

27. MAI 2019

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