Runder Tisch Innenstadt

Ingolstadt verändert sich. Wir stehen in der Innenstadt an einem tiefgreifenden Wendepunkt: Etablierte Geschäfte schließen, mehr und mehr Discounter öffnen, Leerstände sind ein Problem. Das Fußgängerzonenkonzept aus den 70er Jahren hat sich überholt. Neues Denken ist gefragt: In dem einjährigen Prozess „Zukunft der Innenstadt“ erarbeiten die Bürgerinnen und Bürger mit professioneller Unterstützung neue Ansätze und eine Vision, wie sich die Innenstadt verändern kann und muss.

 

Der Prozess

Einmal im Quartal tagen jeweils etwa 40 Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens am Runden Tisch. Sie legen die Leitlinien fest und gewichten Themen und Ansätze, ein Lenkungskreis aus Vertretern der Stadtverwaltung und der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft IFG arbeitet zu. Der Runde Tisch tagt im Juli und Oktober 2020, im Januar und April 2021; im Juli 2021 schließlich soll das Zukunftskonzept dem Stadtrat vorgestellt werden.

Für die 500 konkreten Ideen und Problemfelder, die die Bürgerinnen und Bürger im Vorfeld eingereicht haben, hat der Runde Tisch fünf übergeordnete Themenwerkstätten entwickelt: Stadtmanagement, Stadtaktion, Stadtgesicht, Stadtmobilität und Stadtstrategie. An ihnen hängen wiederum die eigentlichen Arbeitskreise, die Themen wie Tourismus, ÖPNV oder auch die Einbindung der Donau in die Stadt bearbeiten, um nur einige Beispiele zu nennen.

Jeder Arbeitskreis hat eine Vorsitzende (oder einen Vorsitzenden), die (oder der) wiederum an die so genannten Paten der Themenwerkstätte berichtet. Diese Paten sind die Verbindung zum Runden Tisch und zwischen den einzelnen Themen, denn Parkplätze zum Beispiel werden unter „Stadtmobilität“ ebenso diskutiert wie unter „Stadtgesicht“.

Kontakt: rundertisch@no-spam-pleaseingolstadt.de

 

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