sprint4local

(Stand: 27.08.2020)

Mit Kreativität und Ideengeist gemeinsam gegen Corona

„Es gibt nichts Schlechtes, an dem nicht auch etwas Gutes ist.“ Dass dieses bekannte Sprichwort auch für die aktuelle Corona-Krise gilt, zeigte das Projekt sprint4local. Von 1. bis 8. April 2020 riefen die Initiatoren, IFG Ingolstadt und Digitales Gründerzentrum brigk, kluge Köpfe dazu auf,  Ideen zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen in der Region Ingolstadt zu entwickeln. Und das mit großem Erfolg: Knapp 160 Teilnehmer erarbeiteten 48 tolle Ideen für unterschiedlichste Zielgruppen und Bedürfnisse.

Nach dem Startschuss am 1. April hatten die Teilnehmer eine Woche Zeit, um in Gruppen oder auch alleine ihre eigenen Ideen in handfeste Konzepte auszuarbeiten, die nicht nur während der aktuell herausfordernden Situation helfen, sondern insbesondere einen Bedarf bedienen, der auch nach der Krise Bestand haben wird.

Vielfältige Hilfestellungen erhielten die Teilnehmer in Vorträgen und Coaching-Workshops von fachkundigen Experten und Mentoren aus Theorie (Professoren der lokalen Hochschulen) und Praxis (erfolgreiche Gründer und Berater). Um den Kopf zwischendurch freizukriegen gab es u.a. mit Live-DJ- und Yoga-Sessions sowie Koch-Challenges ein abwechslungsreiches Rahmenangebot in den eigenen vier Wänden, das aufgrund der Ausgangsbeschränkungen über (Video-)Chats bereitgestellt wurde.

Nach Ablauf der Bearbeitungszeit wurden insgesamt 48 Ideen eingereicht – von  Lösungen zur Digitalisierung des lokalen Handels, über Möglichkeiten zur Überwachung und Eindämmung des Corona-Virus bis hin zur Prävention möglicher künftiger Krisensituationen.

Von einer fachkundigen Jury  wurden drei besonders überzeugende Projekte ausgewählt, die mit jeweils 20.000 € prämiert wurden.

  • „Helping.bayern“: durch Künstliche Intelligenz automatisierte Digitalisierungsanwendung von Produkten im lokalen Einzelhandel
  • „Eventbaukasten“: Anwendung zur individuelle Planung von Veranstaltungen und Vernetzung vieler kleiner Veranstaltungsdienstleister und -lieferanten
  • „Besorg’s Elfriede“: Tool für Nachbarschaftshilfe zur Verknüpfung der digitalen und analogen Generationen

Alle Gewinner überzeugten durch die Nachhaltigkeit ihrer Ideen auch über die Zeit von Corona hinaus und können so einen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft leisten.
 

Prominente Unterstützung in der Jury

 

Für  die Bewertung der Konzepte war die Jury zuständig, bestehend aus Dr. Ute Röding (Leiterin der Corporate Citizenship und HR-Kommunikation der AUDI AG),  Prof. Dr. Hans-Joachim Hof (Vizepräsident der Technischen Hochschule Ingolstadt), Prof. Dr. Jens Hogreve (Vizepräsident der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt) sowie Dr. Franz Glatz (Geschäftsführer des brigk) und Prof. Dr. Georg Rosenfeld (Vorstand der IFG). Zudem erhielten die lokalen ExpertInnen prominente Unterstützung durch Dorothee Bär (Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung).