Arbeitskräfte

Der Arbeitskräftemangel ist in aller Munde. Auch Ingolstädter Unternehmen stehen vor der Herausforderung offene Stellen zu besetzen. Die Verfügbarkeit von qualifizierten und nicht qualifizierten Arbeitskräften spielt dabei eine wichtige Rolle. Damit der Wirtschaftsstandort Ingolstadt weiterhin attraktiv für Unternehmen und nationale sowie internationale Arbeitskräfte ist, arbeiten wir im Rahmen verschiedener Initiativen, gemeinsam mit wesentlichen Partnern der Region 10, an Themen zur Arbeitskräftesicherung und –gewinnung.

Wirtschaftsstrukturanalyse 2021

Die IFG Ingolstadt hat als Gemeinschaftsprojekt mit den Landkreisen Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen, Pfaffenhofen a. d. Ilm und der Stadt Ingolstadt eine Wirtschaftsstruktur- und Clusteranalyse in Auftrag gegeben. Dabei wurden Schlüsselunternehmen identifiziert und deren Kernkompetenzen sowie der Vernetzungsgrad bestimmt, um die Stärken und Alleinstellungsmerkmale der Region 10 sichtbar zu machen. Die umfassenden Ergebnisse zur Struktur und Situation der lokalen Wirtschaft sind ein Meilenstein für die Region. Mit der durch die Analyse geschaffenen Informationsbasis können nun erfolgreiche Impulse für die Unternehmen der Region auf den Weg gebracht und Projekte zum Erhalt einer stabilen Wirtschaft konzipiert werden. Die Ergebnisse finden Sie unter: www.ingolstadt-ifg.de/strukturanalyse

Maßnahmenkatalog zur Arbeitskräftesicherung und -gewinnung

Basierend auf den Bedürfnissen der hiesigen Wirtschaft und der sozioökonomischen Entwicklung, welche durch die  Wirtschaftsstrukturanalyse ersichtlich wurden , hat die IFG zu Beginn des Jahres 2023 entschieden, ihr Engagement zur Sicherung und Gewinnung von Arbeitskräften zu verstärken. Aus diesen Bestrebungen heraus etablierte sich eine Arbeitsgruppe zur Arbeitskräftesicherung und –gewinnung. Aus den Erkenntnissen der Projekttreffen und Workshops der Arbeitsgruppe, entstand unter Federführung der IFG ein umfangreiches Maßnahmenpaket um die hiesige Wirtschaft bei der Arbeitskräftesicherung und –gewinnung zu unterstützen.

Der Maßnahmenkatalog stützt sich auf vier Handlungsfelder. Die (frühzeitige) Bindung vorhandener Potenziale, Qualifizierung und Weiterbildung, Reaktivierung stiller Reserven, sowie die Vergrößerung des Arbeitskräfte-Pools durch Zuzug. Die konzipierten Einzelmaßnahmen werden schrittweise umgesetzt, evaluiert ggf. an sich verändernde Rahmenbedingungen und unternehmerische Bedürfnisse, angepasst und weiterentwickelt.

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Laufende Aktivitäten aus dem Maßnahmenkatalog

Fachkräfteallianz

Um Ingolstadt und die Region langfristig im Wettbewerb um Fachkräfte, Wachstumspotenzial und Innovationsfähigkeit voran zu bringen, bedarf es der Kraft und gemeinsamer Ideen aller Akteure. Dabei ist ein strukturiertes gemeinsames Vorgehen zur Gewinnung und Bindung von Fachkräften unerlässlich. Um die Zusammenarbeit der wesentlichen Akteure zu fördern, wurde vom Ingolstädter Oberbürgermeister, Dr. Christian Scharpf, die Fachkräfteallianz Ingolstadt ausgerufen. Alle Allianzpartner setzen sich für das übergeordnete Ziel, die Sicherung der Zukunft unseres Standorts, ein und verständigten sich am 14.11.2023 auf zehn gemeinsame Handlungsfelder:

Positionspapier

Fachkräftemonat

Die Arbeitskräftesicherung und –gewinnung ist eine Herausforderung, die nicht nur Ingolstädter Unternehmen betrifft. Um Unternehmen in der ganzen Region 10 zu unterstützen wurde zusammen mit den Gebietskörperschaften der Region der Fachkräftemonat ins Leben gerufen. Neben der IFG beteiligen sich am Fachkräftemonat die Landkreise Pfaffenhofen a. d. Ilm, Neuburg-Schrobenhausen und Eichstätt mit verschiedenen Veranstaltungen rund um das Thema Arbeitskräftesicherung und -gewinnung.

Rückblick Fachkräftemonat

 

Die Wirtschaftsförderungen der Region 10 riefen zum gemeinsamen Fachkräftemonat aus

Veränderte Rahmenbedingungen, demografischer Wandel, später Berufseinstig oder geringe Ausbildungsquoten führen dazu, dass sich der Arbeitsmarkt stetig zu einem Arbeitnehmer-Markt entwickeln, d.h. die Nachfrage nach Arbeitskräften ist höher als die Verfügbarkeit dieser. Das spüren Unternehmen und gehen bereits vielfach neue Wege bei der Mitarbeitergewinnung. Die Wirtschaftsförderungen der Region 10 möchten die Unternehmen der Region tatkräftig dabei unterstützen. Deshalb riefen wir gemeinsam für die Region, für die Unternehmen und für die Bürger/-innen den Fachkräftemonat der Region 10 aus.

 

Den Startschuss machte Eichstätt mit dem „HR Stammtisch Eichstätt-Ingolstadt“ am 8. April mit einem Impuls zum Thema „New Work“ für Personen mit Personalverantwortung. Bei dem HR-Forum R10 hatten die Teilnehmenden am 17. April in Ingolstadt die Möglichkeit, mehr über Generationen im Arbeitsleben und die Relevanz dieser zu erfahren. Pfaffenhofen beschäftige sich am 25. April im Rahmen des KUS Fachkräfteforums intensiv mit der interkulturellen Vielfalt als Erfolgsfaktor. Dabei ging es nicht nur um rechtliche Fakten, sondern insbesondere um notwendige „Soft Skills“, die unerlässlich sind, wenn sich Unternehmen personell „interkulturell“ aufstellen möchten. Abrundend beantwortete Neuburg-Schrobenhausen am 7. Mai die Frage: Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für Unternehmen bei der Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte?

 

Unser Fazit: Unternehmen, unabhängig der Branche, stehen vor ähnlichen Herausforderungen bei der Arbeitskräftesicherung und suchen nach praktischen Lösungen, um Personal für das eigene Unternehmen langfristig gewinnen zu können. Darüber hinaus wird sichtbar, dass einige Angebote, vor allem für kleine Unternehmen, alleine nur schwer umsetzbar sind. Der Austausch und Kooperationen innerhalb einer Branche, aber auch darüber hinaus nimmt künftig einen wichtigen Stellenwert ein.

 

Wir freuen uns mit einer Vielzahl von Angeboten den Austausch zu fördern, Wissen zu vermitteln und Zusatzangebote für Mitarbeitende zur Attraktivitätssteigerung der Unternehmen anzubieten. Den Maßnahmenkatalog zur Arbeitskräftesicherung und -gewinnung mit 14 Einzelprojekten sowie einen Überblick über laufende Aktivitäten finden sie unter IFG Ingolstadt: Arbeitskräfte (ingolstadt-ifg.de)

Ansprechpartner

Stefanie Neidel

Wirtschaftsförderung
0841 / 305 3053
E-Mail schreiben

Michaela Hauk

Wirtschaftsförderung
0841 / 305 3068
E-Mail schreiben